Burning Archeon
Kurzes Zwischenupdate:
Also mein Klappadapter von GoGun ist heute angekommen.
Ich konnte logischerweise noch keine Tests beim Schießen machen, vielleicht wird es was am Wochenende.
Ich habe bei der Verarbeitung keine Bedenken, dass das "Scharnier" die Belastung aushält.
Hier mal ein paar Bilder:
M1.jpgEingeklappt
M2.jpgMein Schießrucksack
M3.jpgKleine Tasche passt auch noch rein
M4.jpgEin Geigenbogencase von Thomann neben der IC ???
M5.jpgMit den Wurfarmen
Das ist nur ein Zwischenstand, da sind noch ein paar Dinge zu mir unterwegs, aber wollte mal einen kleinen Zwischenstand mal geben.
Ich werde auch noch einiges herum probieren im Rahmen meiner Möglichkeiten, denn mit den Wurfarmen im Case wird kein Platz für eine große Optik sein.
Deswegen habe ich mich für Flip-Up Kimme-Korn entschieden
Der Hinterschaft wird noch verändert und ein kompakterer angebracht.
Ich werde die Wochen, wenn das neue Zeug kommt, mal ein Update bringen, wenn Interesse besteht.
Ich werde vielleicht dann aber einen eigenen kleinen Thread hier im Forum aufmachen, denn das könnte vielleicht für andere auch interessant sein, wie man seine IC klein bekommt.

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Vielen Dank für dein Update Lucio!
Meine Mey Interceptor ist ebenfalls angekommen – inklusive der verschiedenen Wurfarme. Als Erstes habe ich sämtliche Schrauben an der Interceptor sowie an den Magazinen kontrolliert und anschließend direkt alles gründlich geschmiert (bewegliche Teile, Führung usw.).
Für die beweglichen Teile nutze ich Ballistol Guncer Keramik-Waffenöl sowie spezielles Graphitfett, das ich seit Jahren auch für meine anderen Waffen verwende – bewährt seit es dieses Produkt gibt.
Die Sehne habe ich gewachst, und für die Schiene Lightning Lube, beides von Bohning und explizit für Armbrüste zertifiziert. Ich denke zwar, dass auch anderes Sehnenwachs (z. B. vom Sportbogen) funktionieren würde, aber da ich das Bohning-Set komplett da hatte, habe ich es direkt verwendet.
Nach dem Einsetzen des Wurfarms habe ich den Abstand auf 2,5 cm eingestellt, die Sehne musste dafür noch etwas eingedreht werden. Zusätzlich habe ich zur Sehnendämpfung TPU-Socken verbaut – ob und wie viel das bringt, wird sich in der Praxis zeigen.
Danach habe ich mich um eine Tasche für ein zusätzliches Magazin gekümmert. Wichtig war mir ein MOLLE-System, und mir fiel direkt eine Tasche ein, die dafür perfekt passt:
wasserabweisend
ca. 330 g Gewicht
MOLLE-Befestigung für Weste, Chest Rig, Rucksack oder Gürtel
US Mil-Spec Gurtbänder
1000D Cordura, sehr robust
Materialien mit extrem niedrigen Infrarot-Werten (99,8 %), militärische Spezifikation
Die Tasche ist eigentlich für größere Kaliber gedacht, lässt sich aber problemlos zweckentfremden – passt hier einfach ideal.
Als Transportlösung habe ich mir außerdem den CVLIFE 30" Tactical Gun Bag / Rifle Backpack ins Auge gefasst, der meiner Meinung nach gut für die Mey Interceptor geeignet sein dürfte.
Beim Optik-Setup habe ich mich zunächst für ein Feyachi 4×32 mm Zielfernrohr mit beleuchtetem Absehen (Rot/Grün/Blau) entschieden – gibt es ja auch von CVLIFE und anderen Herstellern. Zusätzlich habe ich noch ein Hawke-Zielfernrohr hier liegen, das ich eventuell später ebenfalls teste.
Zur Schussgenauigkeit kann ich aktuell noch nichts sagen. Was ich aber schon beurteilen kann, ist Qualität, Verarbeitung und Haptik – und da möchte ich Jörg Sprave ausdrücklich danken. Man merkt deutlich, dass hier mitgedacht wurde. Aufbau, Design, Qualität und Haptik überzeugen mich absolut, und das Magazin ist einfach der Burner 😃.
Was ich persönlich nicht ganz nachvollziehen kann:
Warum die Mey Interceptor vergleichsweise wenig beworben wird. Man findet im Netz (YouTube, Foren usw.) deutlich weniger Inhalte dazu als zu anderen taktischen Armbrüsten – das wird ihr meiner Meinung nach nicht gerecht.
Schön wäre es, wenn künftig noch mehr Zubehör für die Mey Interceptor kommen würde, ich denke das würde auch viel ausmachen.
Aber wie schon geschrieben: Entscheidend ist am Ende die Praxis – und die wird zeigen, wie sich die Mey Interceptor wirklich schlägt.