Beiträge von inge66

    Ich mache das so: Spannhebel ganz nach hinten und das Magazin entnehmen. Dann den Hebel erst nach vorne und dann wieder nach hinten ziehen bis zum ersten Widerstand. Hebel halten und den Trigger betätigen. Dabei muss eine Art "Doppelklick" im Trigger spürbar sein. Zur Kontrolle den Sicherungshebel nach vorne schieben. Lässt sich die Sicherung betätigen, ist noch Druck im System. Ggf. wiederholen bis sich der Sicherungshebel nicht mehr betätigen lässt. Da muss man sich herantasten. Sollte sich ein Leerschuss lösen, ist das nicht weiter tragisch. Das schadet der Waffe nicht.

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    Die F-Karte (0,9) ist die einzige, die vom Händler bei Erstauslieferung incl. Sicherung (Abreißschraube) verbaut sein muss. Das ist eine Vorgabe der PTB. Dazu ist auch im Auslieferungszustand der Regulatordruck entsprechend niedrig eingestellt (100-120 bar) um sicher unter 7,5 Joule Geschossenergie zu bleiben.
    Der Endkunde bzw. Besitzer der Waffe ist - bis auf die maximal 7,5 Joule - nicht an die technischen Vorgaben der PTB gebunden. D. h. die 0,9er Karte mit F-Kennzeichnung muss nicht zwingend verbaut sein, solange die Waffe <7,5 Joule hat.
    Aus diesem Grund wurde die 0,6er Karte nachgeschoben um auch bei Regulardrücken um die 200 bar sicher unter 7,5 Joule zu bleiben (siehe obige Tabelle).
    Im Falle einer Einsendung zu Reparaturzwecken etc. an GoGun kann nach meinem Verständnis (korrigiert mich, falls ich falsch liege) die 0,6er Karte bei 200 bar Systemdruck verbaut sein, da die Waffe in dieser Konfiguration im legalen Bereich ist. Bei der Rücksendung wird allerdings diese Karte von GoGun wieder mit der Abreißschraube gesichert.

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    Heimwerkerkompressoren -> nein.
    Handpumpe -> nach dem ersten Versuch -> nein.

    Tuxing/Vevor als Einstieg ok. Aber den Erfahrungsberichten nach eher nein. Wer billig kauft, kauft zweimal. Meine Empfehlung ist der GxPump CS4 mit externem Netzteil. Ist intern wassergekühlt, hat eine Autoabschaltung für voreingestellten Druck, kann an an einer Autobatterie betrieben werden und drückt klaglos 400 bar bei moderater Geräuschentwicklung. Dazu einen Betriebsstundenzähler (an den Pumpenmotor anklemmen!) um das nachfetten nicht zu vergessen.
    Der AEA-Kompressor ist teuer und für die Max2 oversized.

    Das Red Dot hat bereits den 11-mm Schwalbenschwanz. Für das ZF benötigst Du zusätzlich https://gogun.de/1000740. Bei Verwendung der an der MK2 vorhandenen 11-mm sollte man aber eine Markierung für das jeweilige Zielgerät anbringen, damit das reproduzierbar bleibt. Man könnte allerdings auch einen Picantinny-Adapter verwenden und dazu die entsprechenden Mounts bzw. Red Dot mit Picantinny-Anschluss.

    Der schwere Kammerstengel ist sowohl bei 7,5 Joule (Geradezugrepetierer - Einzelschuss) als auch bei Semi-Auto (Holland-Modus) verwendbar. Für minimalen Aufwand beim Wechsel der Modi ist die 0,6er Karte Pflicht. Bei einem Regulatordruck von 180-200 bar bist Du mit der 0,6er unter 7,5 Joule (Geradezug-Repetierer). Durch den Kartenwechsel auf die 8,0er kommst Du auf auf rund 150-155 Joule - je nach Geschossgewicht im Semi-Auto-Modus.

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    Der Umbau von Legal auf Holland geschieht dann nur durch Tausch der Karte.

    Nicht vergessen: Du brauchst auch was, um die Druckkartusche zu befüllen;)

    Das Manometer an der Waffe zeigt den regulierten Systemdruck an, NICHT den Fülldruck der Kartusche (den liest Du am Kompressor ab). Es sei denn, Du hast eine Kartusche mit Manometer.

    Und noch ein Edit: das Service-Video

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    Da wird wirklich alles zur MK2 erklärt.

    Der Regulator hat 2 Sechskantmuttern. Die große hält den Regulator fest, die kleine ist die Kontermutter für die Inbusschraube mit der der Druck eingestellt wird. Ich weiß jetzt nicht, wie Du vorgegangen bist. Der Regulator sollte fest am Anschluss sitzen. Die kleine Mutter etwas lösen und anschließend die Inbusschraube justieren. Dann die Inbusschraube in Position halten und die kleine Mutter wieder festziehen.

    Kommt Luft aus der Kartusche, wenn Du den Pin sachte reindrückst? Nicht, dass der Regulator komplett zu ist. Wenn in dem Fall 310 bar drauf sind, bekommst Du die Kartusche nicht mehr auf -> an GoGun einsenden.
    Oder aber beim Zusammenbau der Kartusche hat sich ein Fussel auf den Dichtring verirrt und die Kartusche verliert Luft.

    Egal wie hoch der Regulatordruck ist, die Karte wird nicht herausfliegen. Seitlich wirken keinerlei Kräfte auf die Karte. Die Sicherungsschraube dient lediglich der Fixierung der Karte. Es geht auch ohne diese Schraube, solange man darauf achtet, dass die Karte knirsch auf Anschlag im Gehäuse sitzt.

    Solange es nur die Mittelwicklung ist, ist die Sehne ok. Die MW ist halt ein Verschleißteil und kann ohne Probleme bei Bedarf erneuert werden. Entsprechende Garne gibt es in jedem Bogensport-Shop. Die neue MW aufzubringen ist auch kein Hexenwerk, aber aufgrund der geringeren Standhöhe im Vergleich zu einem Recurve- oder Compundbogen evtl. etwas fummelig da die Wickelgeräte relativ viel Platz zwischen Sehne und Wurfarm benötigen.

    M10 A=0.785qcm x 310bar > 2500N > 255kg , das ist was bei 310bar auf das gewinde vom manometer kommt.

    kommt jetzt dauf an welches material der deckel hat und ob ausreichend tragende gewindegänge.

    in stahl 8.8 hält so ein gewinde 25.000N wenn alles passt.

    Gebt bitte am Ende der Versuchsreihe Bescheid, wie es gelaufen ist.

    (Bei den Drücken wäre ich mit Selbstversuchen sehr zurückhaltend. Ein LKW-Reifen, der bei 8 bar platzt ist schon sehr beeindruckend, eine manipulierte 310bar-Flasche wird das mit Sicherheit noch toppen)

    ... Bin handwerklich nicht ungeschickt aber bei 300bar frage ich trotzdem lieber mal die Fachleute unter uns: Muss ich sonst noch was beachten, bis auf das richtige Gewinde?

    Keine Lust, dass mir da irgendwas um die Ohren fliegt

    Ich wäre da eher vorsichtig. Der Frontdeckel der Flasche ist ja nicht sonderlich dick (3-5 mm? Hab es nicht gemessen). 300+ bar können da schnell mal in die Hose gehen, wenn das Manometer rausreißt.

    Bei der ganzen Schalldämpferei geht es -zumindest mir - nicht darum, den Schuss leiser (db/dbA) zu machen, sondern das wahrgenommene Geräusch dahin gehend zu verändern, dass es nicht mehr als "Schuss" wahrgenommen wird.

    Als Vergleich dazu das Thema Endschalldämpfer von Motorrädern. Da ist der Schalldruckpegel gesetzlich vorgeschrieben. Endtöpfe, die diesen Wert einhalten können durchaus als schmerzhaft laut empfunden werden während andere, die um Einiges darüber liegen vom Klang her als durchaus angenehm (für Außenstehende) empfunden werden.

    Von daher würde ich die Schalldämpfer eher als Moderatoren bezeichnen, welche die Klangcharakteristik des Schusses verändern um nicht mehr als solcher wahrgenommen zu werden.

    Ok, das gehört dann eher in das Unterforum "Schalldämpfer". Bei Bedarf bitte verschieben.

    Ich kann keinen hörbaren Unterschied bei Semi-Auto feststellen. Der Schussknall entsteht vorne. Könnt ihr ganz einfach mal testen. Den Lauf in eine Decke drücken (natürlich ohne Geschoss) und einen Schuss abgeben,dann geht der Kammerstängel auch fast komplett nach hinten auf. Ich empfand es als ziemlich leise. Kein Schalldämpfer ist so gut ,dass vorne die Lautstärke unter dem Geräusch bleibt, was hinten am Kammerstängel raus kommt. Also ist es komplett zu vernachlässigen. Wer eine Max hat,kann es ja mal vergleichen. Semi-Auto ist das Highlight der Waffe, würde ich nie auf Bolt Action umrüsten.

    Soweit nachvollziehbar. Aber bei Semi-Auto geht ein nicht unerheblicher Teil des Druckes nach hinten los und macht dabei recht viel Radau im System.

    Ich werde das die Tage mal ausprobieren und mir eine subjektive Meinung bilden.

    Was mich umtreibt ist die Frage ob es sinnvoll ist, zu Gunsten der Lautstärke mit entsprechendem Schalli von Semi-Auto auf Bolt-Action umzurüsten. Bekanntermaßen ist die Geräuschentwicklung bei Semi-Auto um einiges höher als beim Einzellader/Repetierer etc. pp.
    Schnelle Schussfolge mag dem einen wichtig sein, dem anderen wiederum geringe Lautstärke. Zumal es bei bei Bolt-Action keinen Druckverlust ggü. Semi-Auto gibt.

    Bin auf Eure Meinungen gespannt.