Ich bin mittlerweile wieder in Deutschland angekommen und habe den Rückstand weitestgehend aufgearbeitet. Sobald ich damit durch bin widme ich mich gerne den Themen hier... dauert aber noch etwas.
Viele Grüße aus dem Westerwald,
Markus
Beiträge von 3D-Druck-WW
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Dann schick mir die Daten an gogun@3d-druck-ww.de und ich erstelle dir ein Unverbindliches Angebot sobald ich wieder Zugriff auf den PC habe 👍.
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Das ist ja das schöne, man kann experimentieren.
Aber dafür müsste es die Dinger erst mal geben.
Wir fertigen auch auf Auftrag 😉. Müssen dann nur schauen ob es die STL irgendwo gibt, wenn sie dann NICHT gegen unsere Compliance verstößt mach ich gern ein Angebot.
Warum Compliance-Prüfung? Unser Lieblings-PCP-Mitenwickler & Importeur / Vertriebler Joerg Sprave bringt aktuell ein spannendes Buch zum Thema 3D-Druck Waffen heraus. Wir beobachten das Projekt zwar auf Grund möglicher Chancen und Gefahren für unser Business, allerdings distanzieren wir uns von jeglichen Aufträgen in dem Bereich auf Grund diverser rechtlicher Hürden & Fallstricken.
Der Becher ist aber kein Problem, Verwendung allerdings dann auf eigenes Risiko. Schick uns einfach eine Nachricht über unsere Homepage, dann besprechen wir alles Weitere.
Viele Grüße,
Markus
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Passt nur auf das ihr euch den Lauf damit nicht ramponiert. Wenn ihr den Becher nicht mit Weichbleischrot befüllt und auf Grund einfacherer Verfügbarkeit Edelstahlkugeln einsetzt sollten diese erst nach dem Lauf den Becher verlassen… sonst habt Ihr tatsächlich ein Thema und ramponiert eure Felder und Züge im Lauf. Wie man das sicherstellen kann? Keine Ahnung… Vertrauen würde ich darauf nicht.
Das ist ja mit ein Grund weshalb zum Beispiel die Edelstahlkugeln oder Wolframkugeln bei TPU Projektilen in TPU gekapselt werden, dadurch wird jeder Kontakt mit dem Lauf vermieden. Wenn hier tatsächlich der Deckel im Lauf gelöst wird habt ihr die Ladung frei im Lauf… da gibts dann wirklich Abrasion. Also wenn ihr die ernsthaft testen wollt, holt euch Bleischrot, Kupfer oder Weicheisen zum Befüllen.
Der Nutzen bzw. die Wirkung wurde schon oft besprochen, die Leistung aktueller PCPs ist selbst im Urlaubsmodus zu gering um hier ernsthaftes zu bewirken… Ausnahme ist ggf die Zeus, aber gerade bei den Leistungen ist es noch wichtiger das ihr wisst was ihr tut.
Bei der Harpoon sieht das wieder anders aus, da sie vermutlich keinen gezogenen Lauf besitzt… genau so wie die scharfen Flinten die für Schrot oder großkalibrige Slugs bestimmt sind.
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Die Frage ist doch eher, ob man permanent mit den Leucht-Geschossen schießen möchte… oder ob man für den „Alltag“ normale TPU-Geschosse hat, für den Urlaub & den Notfall Blei, fürs Zerstören Wolfram - und dann halt auch mal Leuchtende weil es einfach mal cool ist oder man die Nachts besser wieder findet. Aber wie oft schießt ihr bei Dunkelheit? Und wie oft will man davon die Leuchtspur sehen? Wenn ich meinem Diabolo beim Fliegen zusehen will, nehme ich Blei bei 7.5 Joule…
Also hört euch auf mit Zanken - jeder kann kaufen worauf er Lust hat. Derjenige der sich echte Gedanken über Abrasion machen muss ist der Dirk der das Verdruckt, da durch die 0.4er oder 0.6er Nozzle unzählige Meter permanent mit Druck durchgequetscht werden… und das über Tage hinweg… da ist die Einwirkung aufs Material ein Vielfaches Höher wie der Bruchteil einer Sekunde während der Schussabgabe. Und bei Dirk bin ich mir sicher das er da genau weis was er macht - oder auf Grund der Dauer im Geschäft schon genügend Lessons Learned hatte.
Aber ja - auch ich würde erwarten, dass das Diabolo / Slug auch nach dem Druck noch abrasiv ist - letztendlich ist das Rohfilament genau das Gleiche, eine lange extrudierte „Wurst“ welche gezogen, abgekühlt, getrocknet, vermessen und aufgerollt wird. 3D-Druck ist nichts anderes- nur das Ergebnis ist spannender. Aber wie gesagt, Einwirkzeit ist doch begrenzt - und die Verwendung vermutlich eher ein Einzelfall.
*ironie ein*
Dirk kann sie ja einfach als Reinigungsdiabolos vertreiben - die entfernen dann die ach-so-bösen Rückstände im Lauf. Also sollte eigentlich jeder nach ner Blei oder TPU-Session ein paar Nachtschwärmer durch den Lauf jagen um den wieder frei zu kratzen 😉
*ironie aus*
Ich sehe das zumindest unkritisch und würde sie bedenkenlos durch den Lauf treiben.
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Keine Ahnung - bin nicht der Designer. Meine Erwartungshaltung wäre (ohne es in der Hand zu Haben), dass das Loch im hinteren Bereich etwas geringer im Durchmesser wie das Kaliber ist, damit eben genau kein Diabolo darin eingelegt bzw. geladen werden kann. Dann kann man durch zurückziehen des Verschlusses (ähnlich wie beim Magazinwechsel) die Bold Probe aus dem Bereich ziehen, den Block setzen - und beim loslassen wird der Block dann durch genau diese verriegelt (ähnlich wie z.B. bei der HP-Max, da kann das Magazin auch nicht einfach so gezogen werden)
Aber alles nur Mutmaßung, da ich wie bereits gesagt keine DRS besitze. Sollte das nicht so sein (bzw. ein Laden dennoch möglich sein) wird’s von uns das in der Form nicht geben da unsicher.
Aber eventuell kann Pelletier was dazu sagen.
Edit:
Aber ja du hast recht - sieht echt danach aus als ob der Verschluss voll geschlossen ist… 😳
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Das ist kein Einzellader - das ist ein Block der den Verschluss offen hält. Safe da offen / nicht scharf. Klar, es sagt nichts darüber aus ob ein Projektil im Lauf ist, solang der Block aber sitzt kann nicht geschossen werden.
Ich denke das Loch in der Mitte schont den Dorn (Bolt Probe) der das Projektil in den Lauf drückt.
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Zeig mal den Safe-Block im Ganzen. Wird der in den Lauf eingefädelt- oder ist das „nur“ ein Block?
Viele Grüße aus Namibia,
Markus
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Wir sind noch bis zum 03.12. im Betriebsurlaub - solltest Du bis zu unserer Rückkehr keine Lösung haben machen wir Dir den Stopfen. Eine DRS haben wir zwar nicht, aber anhand der verfügbaren Infos sowie ein paar zusätzlichen Angaben von dir bekommen wir das zum für uns üblichen fairen Preis hin.
Ich lass aber gern den Kollegen Vortritt, da wir ja wie gesagt derzeit im Urlaub sind.
Viele Grüße,
Markus
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Müsste die V0 Energie nicht gleich sein?
genau da ist dein Denkfehler. V0 ist die Geschwindigkeit und nicht die Leistung. Da die TPUs deutlich leichter sind und zusätzlich weniger Reibung verursachen, ist die Austrittsgeschwindigkeit am Ende des Laufs höher. Höhere Geschwindigkeit und niedrigere Masse / Gewicht kann dann allerdings zu niedrigeren Joule führen.
Wie aber schonmal in einem anderen Thread angemerkt: die Idee der TPU Diabolos ist ja nicht möglichst hohe Joule zu generieren, die Idee ist es die V0 auf ein höheres Niveau anzuheben um so bei großem Kaliber und niedriger Leistung dennoch Spaß zu haben... und das dann auch noch Wiederverwendbar.
Wichtig ist aber, dass du die 7.5 Joule mit den PTP relevanten Projektilen einhältst. Bei der HP Max ist ein mögliches Referenzprojektil die JSB Exact, bei der Challenger waren es Gummi-Rundkugeln (welche?) - bei der Megalodon bin ich überfragt. Und nein, nur weil das Projektil schwerer ist heist es nicht das die Joule auch höher sind, da bei gleichem Druck die V0 (Geschwindigkeit) abnimmt. Es ist immer ein Zusammenspiel aus der Qualität des Projektils (optimale Abdichtung im Lauf ohne unnötig viel Reibung aufzubauen), Gewicht, Druck, Volumenstrom (Plenum bzw. Kartendurchmesser) sowie die Länge des Laufs, was die Joule beeinflusst.
Also sobald du am Regulator drehst brauchst du zwingend ein Chrony, andernfalls kannst du früher oder später Probleme bekommen.
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Genau so ist es 👍. Aber da du ja eh ein Chrony hast einfach mit einer Feinwaage das Gewicht bestimmen (10 Stück wiegen und dann durch 10 -> mittleres Gewicht).
Dann kannst entweder das Gewicht im Chrony einstellen und die Joule direkt ablesen - oder über die genannten Formeln / Tools berechnen. Es bestimmt vereinfacht gesagt immer die Kombination aus Gewicht und Geschwindigkeit die daraus resultierenden Joule (Leistung).
Viele Grüße aus dem Westerwald,
Markus
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Die Idee der TPUs ist ja nicht die Joule zu erhöhen. Die Idee ist bei geringerem Gewicht eine höhere Geschwindigkeit des Projektils zu erwirken, und Dank der Flexibilität des Materials dennoch eine Rotation / Drall zu erhalten.
-> höhere Reichweite, höhere Präzision bei kleinen Leistungen. Wenn ihr maximale Penetration bei hohen Leistungen und großen Entfernungen möchtet, ist dann entweder (Voll-)Blei oder Wolfram- bzw. Bleihybrid (TPU-Körper mit Wolfram oder Blei-Einlage) die bessere Wahl als TPU & Edelstahl.
Es gibt auch Versuche mit zwei Kugeln (ich glaub Dirk war da mal dran), aber es hat sich gezeigt das eine klare Schwerpunktverlagerung in die Front positiv für die Performance ist.
Viele Grüße,
Markus
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Spricht noch mehr für genügend Sicherheitspuffer ☝️👍
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Hier der dazugehörige Beitrag von Jörg zu dem Thema: Achtung: Behörden lesen in Foren mit
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Vielleicht an der Stelle nochmal der gutgemeinte Hinweis, das es im Nachbarforum auf Grund von Foren-Postings zur Hausdurchsuchung kam. Also ich kann nur eindringlich dazu raten sauber zu bleiben, vor allem da man mit dem Besitz einer Waffe eh schon eine Grauzone betreten hat.
Also nimm das Chronometer, hole dir die JSB Exact und stelle den Regulator so ein, dass die oberen Aussreisser max 7.5 Joule sind, eher etwas drunter. Ich hab meine z.B auf 6.8 eingestellt, dann sind wir selbst wenn Luftdruck, Ölgehalt in der Druckluft, Vollmond und sonstige unerwartete Dinge zusammengekommen auf der sicheren Seite.
Joerg Sprave: wer kann bestätigen, dass der Beschuss mit JSB Exact als Referenzprojektile stattfindet bzw. stattgefunden hat?
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Weder noch. Du musst auf die Diabolos einstellen, die für den Beschuss verwendet wurden. Im Fall der HP Max MK2 ist das die JSB Exact (soweit ich weiß), sollte es zur Kontrolle kommen muss das Gewehr mit den Projektilen 7.5 Joule bringen - und nicht mit den Center Punch oder 3D-Druck-Projektilen ☝️
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okay danke für die ausführliche Antwort, und PLA funktioniert da?
PLA funktioniert grundsätzlich – aber für klassische Diabolos ist es eher suboptimal.
Der Hauptgrund: PLA ist zu hart und spröde, um sich beim Schuss sauber an die Züge des Laufs anzuschmiegen. Genau das ist aber entscheidend, um eine gute Abdichtung zu erreichen, den Drall sauber aufzubauen und dadurch präzise Flugbahnen zu bekommen.
Mit TPU (z. B. 95A) erzielt man hier deutlich bessere Ergebnisse. Das flexible Material kann sich beim Abschuss kurzzeitig verformen, presst sich sauber in Felder und Züge und sorgt so für einen stabilen Drallaufbau und kleinere Streukreise – sehr ähnlich wie bei klassischen Bleidiabolos.
👉 PLA hat aber trotzdem seine Daseinsberechtigung:
Für unterkalibrige Überschall-Tests (z. B. bei sehr leistungsstarken PCPs) kann PLA sinnvoll sein. Hier wird der Lauf nicht vollständig abgedichtet, das Projektil „fliegt“ mehr als dass es geführt wird. In solchen Szenarien spielt die Verformung kaum eine Rolle, dafür profitiert man von der hohen Formstabilität und dem geringen Gewicht.
Zum Thema Abrieb und Wiederverwendung:
- PLA neigt bei mehrfachem Durchgang oder zu hoher Reibung schnell zu Abriebspuren im Lauf, besonders bei engen Toleranzen.
- Rückstände lassen sich aber in der Regel leicht wieder auswischen – PLA „schmiert“ nicht wie Blei.
- Wiederverwendung von PLA-Geschossen ist kaum praktikabel: Durch die harte Struktur entstehen bei der ersten Schussbelastung meist feine Risse oder Deformationen an Führungsflächen, was die Präzision beim zweiten Schuss stark verschlechtert. TPU dagegen kann vereinzelt leicht verformte Geschosse tolerieren, ohne gleich unbrauchbar zu sein.
Zum Thema Rückstände: wir haben in ein Borescope investiert um das Thema Rückstände anzugehen - mal sehen wie die Läufe unserer Entwicklungswaffen aussehen… und falls Rückstände da sein sollten wie es mit der Reinigung aussieht.
Dazu schonmal eine Info vorab: sie haben unzählige Holland-Schüsse auf dem Buckel - und 95% davon mit TPU. Vielleicht nicht ganz so repräsentativ wie die Max von Dirk - aber dennoch sollte ein Trend ersichtlich sein. Ich melde mich, sobald die Untersuchung abgeschlossen ist 👍
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Damit haben schon andere rumgespielt

https://www.rapp-instruments.d…berschall/Ueberschall.htmJa viele - auch hier im Forum. Nimm dir einfach mal ne Schüssel Popcorn und dann suche hier im Forum nach dem Stichwort Überschall… da findest du dann auch die alten hitzigen Diskussionen über Überschall & Laufverschmutzung etc (z.B hier: TPU-Geschosse und Laufverschmutzung durch Reibung) 🤷♂️
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Stark von dir das du das Rückgrat hast, dass öffentlich einzugestehen & zu korrigieren 👍💪
Na dann sind die Diskussionen um die TPU-Projektile hoffentlich auch vom Tisch. Und zum Thema böser Abrieb: wir haben investiert - und können hoffentlich bald Aufnahmen von unserem Lauf der Entwicklungswaffe liefern - damit auch das final geklärt werden kann 👍
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Sehr gerne. Lese dir zum Thema Garan folgendes durch: https://www.it-recht-kanzlei.d…istung-garantie-2026.html
Prinzipiell ist die IT-Recht-Kanzlei ein recht guter Partner, um seinen Internet-Auftritt hinsichtlich Abmahnungen etwas abzusichern… und sie verteilen regelmäßig Infos über neue Rechte & Pflichten.
Aber jetzt wieder Back2Topic - genug Exkurs zur Unternehmensgründung 😉
Viele Grüße,
Markus