Beiträge von Thane_von_Sprave

    Der in Niemdorf gestrandete Buckelwal kann mit dem Ashinger jedenfalls nicht erlöst werden, sonst hätten die Experten das sicher erwogen.


    Generell ist es fraglich, ob die Haut eines z.B. Orcas mit dem Ashinger überhaupt durchschossen werden kann. Wir reden hier nicht mehr von "soften Haien", sondern Wale und insbesondere Killerwale/Orcas haben eine faustdicke Schutzschicht aus hochkonzentriertem Fettgewebe, das ungefähr so zäh ist wie der Reifen eines LKW oder Traktors. Wir können froh sein, dass wir Menschen das einzige Säugetier sind, ihre eigene Art inbegriffen, das von ihnen verschont wird.

    ja, Dyneema an sich ist äußerst reißfest, aber die Flechtung ist für eine Sehne ungeeignet. Der Kollege hat ja gesagt dass ihm die Sehne über den Bolzen rutscht,

    Das zweite kann ein Problem sein mit einer DIY-Sehne, ja. Aber warum eine dickere geflochtene Sehne schneller reißen soll, als eine dünnere gedrehte, erschließt sich mir nicht, vor allem, wenn es ein äußerst strapazierfähiges Material ist, immerhin werden geflochtene Dyneema Seile auch für das Vertauen von Schiffen verwendet. Ich hab etwas von 4-6 joule mehr gelesen, die so eine Sehne bringen soll verglichen mit den Sehnen von EK. Weil sie leichter ist und dadurch schneller/härter auf die Nocke "peitscht".

    im vergangenen Jahr wurde in meiner Nachbarschaft über Monate hinweg mehrmals die Polizei benötigt um Ordnung und Sicherheit wiederherzustellen.

    Nach 20 Uhr kann man bei uns die Polizei zwar anrufen, die häufigste Auskunft ist allerdings "Sorry, wir können Ihnen niemanden schicken, wir haben kein Personal."

    Einer hat es am Telefon mal ganz deutlich gesagt: "...solange kein Blut fliesst - wird auch keine Streife gesendet."

    Das mit den 10-15min ist ja auch kein Gesetz (natürlich nicht, sonst hätten die Bürger ja einen Anspruch darauf, den sie bei ihrer Gemeinde einklagen könnten), sondern nur ein Richtwert nach diesem die Dienststellen regional verteilt werden (sollten wenn es ein Budget dafür gäbe).

    Nun meine Frage: mein Landkreis ist also täglich nach 20 Uhr ein beinahe rechtsfreier Raum? Wie geht man mit sowas um?

    Abwarten bis deine Gegend eine offiziell anerkannte "kriminalitätsbelastete Örtlichkeit" geworden ist und dann Waffenschein beantragen und mit Bruch des Staatsvertrages durch mangelnde Verfügbarkeit von Schutzkräften und Individualgefährdung durch Schutzgeldkräfte begründen.

    Das Waffenrecht ist Bestandteil eines größeren "Pakets" und in diesem Gesamtpaket wird das Verhältnis Staat<>Bürger definiert. Es bringt wenig es als Solitär zu betrachten und zu erwarten, dass sich dort grundlegende Änderungen erwarten ließen, weil es eben gerade nicht primär um eine vernunftorientierte, dem Kriminalitätsmix stetig angepasste Zuordnung von bürgerlichen Abwehrrechten geht, das spielt nur eine sekundäre Rolle. Es ist gebunden an das strenge staatliche Gewaltmonopol für welches zwar Ausnahmen in Form von Notrechten (Notwehr) eingeräumt werden, die für sich genommen aber kein hinreichendes Argument darstellen, eine dezidiert letale Ausrüstung für diesen Fall vorhalten zu dürfen. Die wenigen Ausnahmen, die der GG für den Erwerb letaler Waffen, zumindest Schusswaffen, vorsieht, werden ja auch nicht mit dem Notwehr-Argument begründet, sondern ausschließlich mit Jagt oder Sport und das wohl auch nur, weil weder den Schützenvereinen, noch den Jagtvereinigungen logistisch/finanziell zugemutet werden kann, die Waffen für ihre Mitglieder sicher und diebstahlfest zu verwahren (könnten die das logistisch stemmen, wäre Privatbesitz komplett verboten). Ich weiß das nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es zu einer Ablehnung des Jagt- oder Sportschützenantrags führen kann, wenn man auch "Heimverteidigung" angibt.


    Würde man nun z.B. Waffenbesitz für sittsame Bürger erlauben, wie in den USA, müsste man z.B. auch die Gesetze für Waffenmissbrauch verschärfen. Wie wir wissen, herrscht eine starke Diskrepanz zwischen dem wie der (Schuss)Waffeneinsatz mit oder ohne tödliche Folge gegen Menschen in den USA bestraft wird (idr zweistellig und nicht selten mit einer Zwei beginnend) und in Deutschland (idr einstellig, oft sogar trotz tödlicher Folge). Das liegt schlicht auch daran, dass eine Gesellschaft, die potentiell Sturmgewehre offen verkauft, auch ein deutlich höheres Bedürfnis danach verspürt, dass Kriminelle, die solche Waffen potentiell missbräuchlich einsetzen, auch möglichst lange daran gehindert sind. Das ist ein fundamentaler Widerspruch zu der von Resozialisierung geprägten "Wir machen aus jeder Rosine wieder eine Weintraube" Programmatik hierzulande, die auch dem dreiundzwanzigsten Raubtäter noch eine positive Sozialprognose ausstellt, wenn er als weiterhin therapiefähig eingestuft wird, weil er die letzten drei Raubopfer nicht mehr brutal niedergestochen, sondern nur noch bewusstlos geschlagen hat.


    Mit einer Erlaubnis sich zu bewaffnen, würde der Staat (aus seiner Sicht*) einen Kontrollverlust deklarieren, denn das Monopol dafür hat die Polizei und die Polizeibehörden sind in den Ländern so aufgestellt, dass eine Streife in 10-15min am Einsatzort sein soll. Das ist das, was der Staat dir dafür gibt, dass du auf Feuerwaffen verzichtest. Flächendeckend 10-15min bis dich dein "Schutzengel" erreicht (als Richtwert). Mehr Waffen würde weniger Polizeidienststellen bedeuten. Die "cops" sehen in den USA martialischer aus, aber es gibt dort idr weniger Polizisten pro Einwohner, viel weniger. Das ist in Deutschland kaum zu vermitteln, wenn überhaupt, geht es in die Richtung, dass mehr Polizisten eingestellt werden sollen.


    Paternalistisches Staatsprinzip

    1. Gewaltmonopol [aus G.G. Unantastbarkeit] **Diamanthärte
    2. Straftheorie [aus G.G. u.a. Recht auf Entfaltung] *Goldhärte
    3. Polizeigesetz [->Preußischer Beamtenapperat bekommt ein hässliches Kind aus 2. und muss damit leben]
    4. Waffenrecht [->Bürger bekommt ein noch hässlicheres Kind aus 1., 2. und 3. und muss damit leben]

    Es bringt daher nicht an der 4. zu sägen, wenn das ein kranker Ast ist, der an einem teilweise faul gewordenen Baum hängt.

    Ich hoffe das bald mal Bilder kommen das man sich die neue Upgrade Megalodon mal anschauen kann plus Preis…

    Das Upgrade wird wohl vor allem aus dem kürzeren Plenum und evtl. den 12er Magazin statt den 8er Mags bestehen. Zwar könnte man auch annehmen, dass die 12er Mags als Sonderzubehör verkauft werden (es wäre in jedem Fall geschäftstüchtig) aber ich kann mir auch vorstellen, dass dem nicht so ist und die 12er der neue Standard werden. Wir hätten dann weniger Plenum, aber mehr Magazinkapazität. Das Plenum ist teurer herzustellen. Eine Einsparung hier könnte die größeren Magazine egalisieren, das ist ja nur etwas mehr Plastik. Da Jörg bereits bestätigt hat, dass der Doppeltank als Sonderzubehör verkauft wird und kein Standard der neuen MEGA ("make erwerbbare Gewehre great again") wird, vermute ich doch stark, dass sich am Preis nichts ändern wird. Der hohe Preis von 1500 Okken schränkt den Kundenkreis bereits ziemlich ein. Sie haben mit der Rabattaktion offenbar großen Erfolg gehabt. Das zeigt ja, dass viele Kunden vor allem wegen dem Preis zurückhaltend waren.

    Ich habe neulich einmal über mein Leben reüssiert, über die Entscheidungen die ich so getroffen habe, die Menschen, die ich kennengelernt habe, die vielen schönen Momente mit Tieren, Pflanzen und der Natur, die es gab und überhaupt, da ist mir aufgefallen, dass über all dem ein Schatten liegt. Etwas stimmt nicht. Und da wurde mir klar, dass all diese Dinge niemals vollkommen in ihrer Bedeutsamkeit für mein Leben sein werden und dass ich niemals wahrhaftig glücklich und zufrieden sein kann, wenn ich nicht die Möglichkeit besitze Kaliber Fünfzig Projektile auf mehr als Dreihundert Meter pro Sekunde zu beschleunigen.


    Wann müsste man denn taktisch klug bestellen, wenn man den Rabatt haben will und eine von den Megs aus der neuen Charge im Januar? (wegen dem kürzeren Plenum)

    Also bei mir schleift nichts und ich habe auch nichts von Änderungen gehört.

    "If I fill the tanks on my Megalodon to the max which is 4500 psi, consistently the first time I shoot it produces something like a half power shot."

    Antwort:

    "I have the solution to your problem I went through the same problem and figured out the issue...the problem is the bolt screw that sticks out to be able to de cock the rifle rubs on the half moon track when is charged to 4500 psi..is annoying but I took an Allen wrench to it and took it off and just have it in my rifle case if i have to decock the rifle manually I'll screw it quick decock it then take it off but that is the solution the bolt handle rubs on the frame and it does not let the hammer strike completely. Now i get full power shots at 4500 psi I put it through my chronograph and im getting 930 fps with the 230 gr texoma slugs"

    Quelle

    In wie weit darf die Megalodon im Rahmen der PTB Zulassung denn durch GoGun verändert werden?

    Vielleicht habe ich das falsch verstanden, aber es hörte sich so an, dass im Januar eine neue Charge Megalodons aus der Fabrik aus China bei GoGun eintreffen. Möglicherweise hat man dann bei der Fertigung in China geringfügig den Hammer oder Pin oder das Hebelstück zum manuellen Laden verändert, welches offenbar (hab ich in den US-Foren gelesen) dazu neigt, beim ersten Schuss mit hohem Druck in dem "Halbmond" zu schleifen. Viele beheben das indem sie das Hebelstück abschrauben. Eigentlich ist es nicht unüblich, dass sich Fertigungsprozesse leicht verändern/optimieren.

    zu viel Druck auf dem System verhindert dass das Ventil richtig öffnet. wo der Sweetspot liegt kann aber geringfügig variieren

    Ich kann mir vorstellen, dass sie das mit der neuen Charge ab Januar verändert/behoben haben. Möglicherweise machen die dann auch 4500PSI oder gar mehr und nicht "nur" 4200-4300.

    Ja, warum denn eigentlich nicht? Es gibt doch nichts was weniger bremst und trotzdem führt und man kann Glas ein gutes Stück weit härten. Meine Pyrex-Schüssel hält nun durch länger als jede Stahlschüssel und rostet auch nicht.


    Zugegeben, das wäre wohl eher ein Gedanke für Produzenten als für Modder. Natürlich ist Glas teurer als eine Führung aus Spritzguss oder Aluminium, aber zwei Schmalscheibchen, in eine passende Fuge eingeklebt werden und gerade ausreichend dimensioniert sind, um den Bolzen zu führen, könnten eine Performancesteigerung zu vertretbaren Konditionen erreichen. Was haltet ihr davon?

    Naja, Drohnen dürfen und können in der Kategorie C0 (z.B. DJI Mini) und C1 (z.B. DJI Air) bis zu 120m Höhe fliegen. Technisch auch höher, die haben eine Reichweite von mehreren Kilometern.

    Wer auf 10m über fremde Gärten fliegt. hat so oder so und zurecht eine Anzeige am Hals.

    Ich hatte da eher den Fall: "Spanner fliegt mit einer kleinen China-Drohne abends am Schlafzimmerfenster vorbei" im Kopf. Oder ein Nachbarschaftsstreit, wo irgendwas anderes ausspioniert werden soll. Das sind natürlich illegale Dinge, die man anzeigen könnte, aber wir wissen doch wie schwer das ist nachzuweisen, vor allem wenn man die Drohne eben nicht abschießt und sie entkommen kann. MWn hat man das Recht eine Drohne über seinem eigenen Grundstück zu bekämpfen, bzw. fällt das unter erweiterte Notwehr, wenn man z.B. eine Spanner-Drohne, die einen gerade nackig gefilmt hat, gewaltsam vom Himmel holt (um z.B. die Verbreitung dieser illegalen Aufnahmen zu verhindern).

    Die Drohnen mit denen man es im Garten zu tun bekommt, sind ja eher kleinerer und tieffliegender Art. Wie weit fliegt denn ein 9mm Diabolo oder eine kleine Murmel mit 7,5 Joule?

    Man könnte vielleicht eine mit Drucklufttank betriebene 7.5J-Garten-Gatling bauen, die sich zur Drohnenabwehr eignet, dadurch, dass sie eine hohe Schussfolge erreicht, so ähnlich wie das Phalanx-System, das auf den AEGIS Schiffen der US Streitkräfte eingesetzt wird. Hierbei müsste die Rotation der Mehrfachrohre elektrisch oder pneumatisch erfolgen, wie beim großen Modell auch. Den fehlenden Gasdruck könnte man mit einem zweiten Lufttank ausgleichen, der die Automatik regelt. Ja, das wäre ein sperriges und kostspieliges Teil. Nichts für unterwegs und keine Vorführung, die man zum veganen Friedenskaffee auf genderneutralen Kindergeburtstagen genießt, aber absolut geil und eine Warnung an jeden neugierigen Postboten.


    bezüglich einem möglichen Verbot:

    Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber es würde doch ausreichen, wenn Druckluft-Kartuschen/Patronen, die nicht fest mit dem Waffenkörper verschraubt werden (wie bei den Luftgewehren) und nicht mit CO2 betrieben werden (wie bei den kleinen Schreckschussrevolvern), gesetzlich mit Munition gleichgestellt werden. Das wäre nur eine relativ kleine Änderung, mit der die "Scuba-Modelle" automatisch unters Waffenrecht fielen, ohne dabei den Harpunen-Paragraphen und alle anderen Harpunengeräte überhaupt anrühren zu müssen, weil die alle(?) keine wechselbaren Patronen haben, bzw. wenn, dann Schießpulver-Patronen haben und ohnehin unter Waffenrecht fallen. Das wäre ein Weg die Scubas (und auch die Alarmo) zu verbieten, ohne die recht große Luftgewehr-Lobby gegen sich aufzubringen und ohne Schreckschusswaffen oder Tauchsportgeräte generell verbieten zu müssen. Wie realistisch schätzt ihr das ein?

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    Da müsste ein Besitzer was zu sagen, aber ich ich glaube die Pfeile/Harpunen scheinen erstaunlich stabil zu sein. In Jörgs Testvideos hat er auf verschieden starke Pressholzplatten geschossen und da haben einige überlebt. In der Realität wird man eher nicht auf Pressholz schießen, sondern etwas deutlich weicheres.


    Leider kann man zwar die Schäfte ordern, aber die speziellen Endkappen dürfte es eher nicht im internationalen Handel geben, weil Ashinger und Ringer scheinbar hauptsächlich im deutschsprachigen Raum verkauft werden. In den USA laufen die Varianten, welche Slugs, Schrot usw. verschießen, besser. Der Preis für die Harpunen ist hoch, aber es ist besser, wenn der hoch ist. Die Scuba-Waffen sind eben ausdrücklich nicht für den Freizeit/Schießsport gemacht, sondern die Möglichkeit damit zu trainieren, soll auf den Unterwassereinsatz vorbereiten und nicht mehr. Abgesehen davon sind lange 23-27g Pfeile, wie sie in den großen Armbrüsten von Ravin etc. verschossen werden, in vergleichbaren Preisregionen und das ist ja ungefähr dieselbe Leistungsklasse. Wo man sparen kann, sind die Schraubaufsätze. Die 160grain Fish-Spitzen z.B. findet man im Dreierpack für ~3,50 bei den vierzig Räubern. :whistling:

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    Mir ist etwas eingefallen. Die Ashinger würde sich theoretisch auch als Drohnenabwehrwaffe eignen, nur trifft man damit halt nicht. Das wäre anders, wenn man einen Schraubkopf kreieren würde, der ein zusammengefaltetes Netz enthält, wobei der Kopf durch den Impuls aufklappt und das Netz noch im Flug aufgespannt würde. Natürlich würde das enorm abbremsen, ebenso wie die höhere Gravitation, dadurch, dass man nach oben schießt, aber es könnte immer noch genügend Energie sein um diese "Netz-Harpune" eine zweistellige Meterzahl gen Himmel zu befördern und je nach Größe des Netzes einen sehr weiten Vektor abdecken. Hier müsste man dann einen "sweep-spot" der Netzgröße ausloten. So eine Netz-Harpune würde doch auch für einen Einsatz zum Fischen taugen (dort wie die Harpunen- und/oder Netzfischerei erlaubt ist) und könnte quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Was denkt ihr? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Feedback!

    Vielen Dank für deine wunderbare Arbeit. Ich hätte eine Anmerkung und einen Wunsch.


    Anmerkung: Der UE3D-Handgriff könnte eine Einbuchtung für einen oder mehrere Finger gebrauchen, weil die Ashinger ja eine Tendenz hat nach oben zu verreißen. Wenn man sich in den Griff besser einkrallen kann, müsste das helfen, den Drall nach oben besser kontrollieren zu können.


    Wunsch: Wir brauchen unbedingt einen Schalldämpfer. Eine Laufverlängerung, die aus perforiertem Rohr in größerem Rohr besteht, durch dessen viele kleine Löcher Schall in eine absorbierende Membran übertragen wird. Eventuell ergibt es aber auch bereits eine wahrnehmbare Reduktion wenn man nur den Lauf verlängert.