Beiträge von TT.ransporter

    ...generell muss ich in der F - Version (auch als Beamter) den Kauf der Waffe/Regulator/Schalldämpfer nicht melden weil der Regulator ja nur für Holland geplant ist?

    Für Beamte gilt, wenn sie privat handeln, genau das selbe Recht, wie für Otto-Normalbürger.


    ... Du musst nichts anmelden.auch keine gegenstände die deine Leitung erhöhen würden. Der besitzt von doesen Teilen ist erlaubt.

    Mit der Einschränkung, dass Du leistungserhöhende, oder auch nicht leistungserhöhende Teile nicht genehmigungsfrei einführen oder besitzen darfst, wenn diese zugleich als "wesentliches" Teil gelten. Also keine längeren Läufe oder von vorne herein offene Systemkästen u.s.w. (letztere hätten dann auch kein "F").


    Ventile und Regulatoren sind keine wesentlichen Teile, also unproblematisch. Die Wiedereinfuhr einer "F" Waffe, bei der beispielsweise die Verstellsicherung (z.B. Leistungsregulator Huben) entfernt wurde, die aber dennoch nur 7.5J liefert, ist eine Frage die später mal Dein Anwalt mit der StA klären wird. Mindestens fragwürdig.

    Also du meinst man müsste zum Reparieren im Systemkasten rumfräsen? Wieso?

    Falls Kratzer in Dichtflächen drin sind (auch unter den Dichtungen), das Gewinde der Luftablaßschraube beschädigt ist, u.s.w.


    Letztendlich weiß ich es aber nicht. Aber die im Thread projizierten Gesamtkosten von 1.700 Euro, für die reparierte Waffe, ist halt unwirtschaftlich wenn eine Neue genau so viel kostet. Und die kommt mit "F" und Garantie.

    Meinst du nicht, dass man auch selbst einen Systemkasten(PTB/F) reparieren könnte? Die das zusammenbauen sind doch auch nur Menschen.


    Würde mich interressieren für den Erhalt in der Zukunft, Huben als Firma wird es nicht ewig geben.

    a) Mit dem richtigen Werkzeug und Know How lässt sich ein Systemkasten sicher reparieren. Kann halt sein dass dafür nicht nur Fräsmaschinen, sondern auch individuelle Ersatzteile mit Übermaß nötig werden. Das ist kein technisches K.O., sondern ein wiirtschaftliches. Und halt nicht legal in DE. Hier ist austauschen von Dichtungen und Federn das Maximale was Du als nicht BüMa machen darfst. Einen nicht ge-f-ten Systemkasten in einen umbauen, der identisch zu den "F" Modellen ist, wäre auch BüMa Arbeit. Und selbst dann fehlt das "F" und die Freigabe durch eine dazu berechtigte Behörde.


    b) Huben wird vermutlich länger existieren, als deren heute existierenden Waffen. PCP sind einfach zu fehleranfällig bezgl. der Dichtheit, Alterung von Dichtungen u.s.w., als dass es in 50 Jahren noch viele davon gäbe. Ausserdem werden auch PtB-F Waffen bis dahin längst unter WBK Pflicht stehen.

    Nur dass ein Systemkasten aus dem Ausland keinerlei PtB Markierung besitzt. Und das Ventil in der Abzugseinhait auch nicht nach den PtB Vorgaben fest verschlossen ist.


    Wird also eine illegale Waffe wenn man die selbst repariert.. Und das für den selben Endpreis wie eine legale. Zur Reparatur einschicken kann man sie mit diesen Teilen auch nie wieder. Sehe den Vorteil nicht so zu verfahren.

    Aso nen Tausender halte ich für komplett überzogen. Wenn was am Systemkasten ist, was nicht mit einer einfachen Dichtung zu beheben ist, ist die Wahrscheinlichkeit eh' hoch, dass man zur Reparatur das Land verlassen muß. Kratzer, Gewinde nachschneiden u.s.w. ist bei uns m.W. BüMaArbeit.


    Was bleibt dann noch? Schaft, Druckbehälter, ein paar Kleinteile + Trommel. Der Rest ist in diesem Falle Schrott.


    Also bevor ich nicht wüsste was da genau defekt ist, würde ich das Teil nicht einmal für 400.- nehmen. Und auch dann nur, wenn ich zufaällig die heilen Teile gerade bräuchte, oder ein original Swarowski drauf' ist.


    Die Huben's sind zwar einigermaßen zuverlässig, aber wehe es ist mal was gröberes defekt.


    Systemkasten: Evtl. repariert den GoGun, wenn man einschickt. Dann wird man halt eine neue Seriennummer bekommen. Was ja nicht tragisch wäre. Aber wirtschaftlich reparieren ist was anderes.

    ....d.h es gibt außer dem externen/internen Netzteil keinen einzigen Unterschied?

    Doch, aber nur unwesentliche. Dem CS4 fehlt der Wahlschalter für die Stromquelle, der Verdichter ist zwar innen baugleich, hat bei CS4I aber keine Kühlrippen, der CS4 schon. Das Gehäuse des CS4 ist etwas kleiner. Die Verkabelung bzw. Anschlüsse für den externen 12V Betrieb sind beim CS4 massiver ausgelegt.


    Ob die aktuellen CS4 oder CS4I inzwischen beide Betriebsstundenzähler haben, weiß ich leider nicht. Könnte aber ein weiterer Unterschied sein.

    Ich habe vor einigen Jahren, als es in der EU noch keine GX Kompressoren gab, einen CS4i direkt aus China importiert. Habe also nun doch einige Jahre Erfahrung mit dem Ding.


    M.E. ist der Preisunterschied in der EU die Sache nicht wert. Das interne Netzteil ist eine der beiden Schwachstellen des Kompressors (neben dem Motor). DIe Kompressorstufe könnte weitaus mehr, aber Netzteil und Motor werden zu heiß bzw. fallen aus (Netzteil).


    Daher würde ich dazu raten beim CS4 die Variante mit externem Netzteil zu wählen. Wenn dieses mal abraucht, gibt es in der Bucht, oder bei Amazon (Dieser Link von Amazon ist nicht gestattet), für überschaubares Geld, sofortigen Ersatz (mit mehr Leistung als das originale Netzteil) bringt. Das wird vor allem nach Garantie/Gewährleistungsablauf wichtig. Für das innere Netzteil habe ich überhaupt keinen adäquaten Ersatz gefunden (Sehr schmale Bauweise bei 13V und 650W Leistung). Man kann den CS4i aber auch, wie den CS4, mit externem Netzteil betreiben.

    AEA hat das mit dem Überschall in der Sonic (Version mit langem Lauf) schon gut hinbekommen. Mit dem 50gr AEA Spezialslug 430 m/s. 300 Joule.

    Ich meinte mit "schwierig" dass die Waffe auch Deine anderen formulierten Anforderungen entspricht. Also Unterschall mit schweren Projektilen, aber halt auch massiv im Überschall mit Leichten. Dennoch 300J bei beiden. Leise... geht nur im Unterschallbereich. Mir ist keine öffentlich bekannte Projektilform bekannt, die auch im Überschallbereich leise wäre. Geben mags das vielleicht, genau wie bei modernen Jets, die Überschall ja auch mit geringerem Knall hinbekommen. Laminar Flow Formgebung vielleicht. Aber ich wüsste nicht wie so eine Form dann aussehen muß. Und 430 m/s V0 ist für längere Distanzen schon grenzwertig, wenn die untere Grenze bei 340 m/s liegt, weil sonst die Strömung unberechenbar wird. Da dürfte bei ca. 100m Distanz Ende sein.


    Ich habe mal in den 90ern auf einem BW Testgelände ein Tracerprojektil in der Luft einen Haken schlagen sehen. Sah aus wie wenn es im Flug irgendwas getroffen hätte und abgeprallt wäre. Das war reproduzierbar.

    Mit leichten Geschossen Überschall, wegen der Reichweite

    Eine reichweitenstarke (und dabei präzise) Waffe, die mit leichten Geschossen supersonisch, mit schweren subsonisch bleibt, dürfte gar nicht so leicht zu entwickeln sein. Um nicht während des Freiflugs vom Supersonischen in den Subsonischen Bereich zu kommen, muss sich das Projektil weit im Überschallbereich bewegen. Fällt es im Flug in den Unterschallbereich, vermindert das die Präzision, gerade bei leichten Geschossen, bis zur Unbrauchbarkeit.

    Gestern eingetroffen ist der GX-E-4, ein Doppelzylinder-Gerät mit 36 L/Minute und 65-70 dB Lautstärke.

    Hast Du Dir schon mal den GX-E-5k2 mit 496 bar angesehen? Der soll/war früher bedeutend günstiger gegenüber dem E-4, wenn man ein paar Sätze davon kauft:


    https://www.alibaba.com/product-detail/GX-E-5K2-1200W-496bar-With_1600740314982.html


    Ich befürchte bei 2000.- wird sich der Absatz in Grenzen halten, bei 1.500,- für den GX-E-5k2 kenne ich einige, die da in Versuchung geführt würden.

    Hallo, ich habe das Kit verbaut. Nach dem ersten Test lässt sich die GK1 nicht mehr mit dem Kompressor befüllen.

    Da das Kit auf direktem Wege ja so gar nichts mit der Befüllung zu tun hat, kann ich mir nur vorstellen, dass Du die Luft vorher komplett abgelassen hast. Das ist zwar nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. So 100 Bar sollten schon noch drin verbleiben. Kompressoren mit geringem Output schaffen es sonst nicht das Rückschlagventil wieder in die "geschlossen" Stellung zu bringen, bevor der Druck durch dieses abrauscht. Ist natürlich auch eine Frage wie Du genau entlüftet hast. Je nach Entlüftungsmethode geht da gerne mal ne Abdichtung "hops". Mal angenommen es ist nichts kaputt: Stoßweise befüllen (Flasche), oder Rückschlagventil reinigen. Oder je nach Entlüftungsmethode mit Lecksuchspray nach Undichtigkeit szuchen. Oder Du hast einen ganz massiven Fehler beim Anbau gemacht (Abzugsgestänge unter Dauerspannung), das führt vielleicht zum selben Ergebis.


    Wichtig: Mit Exportgehäuse nicht zur Reparatur an GoGun einschicken, sonst big Trouble für drdr. Besser damit "rübermachen" in die freie Welt, und dort reparieren lassen)

    Der Druck muß zum Projektil (und bei uns auch zur E0 passen. Zu viel Druck und des Projektil springt über das Profil, wird nach der Mündung von zu viel Treibgasen überholt, und taumelt, oder bei zu wenig Druck verursacht dad Ende des Laufes nur noch Reibung.


    Wenn Du (nur beispielhaft ausserhalb vom PtB Ländle) mit 160bar, bei einem bestimmten Projektil, auf 80m gut triffst, und dann um 20 Bar hochgehst, kann es sein, dass Du nicht einmal mehr auf der Scheibe bist.


    Also ja: gerade bei Waffen an der unteren Leistunsgrenze spielt die Abstimmung zwischen Druck und Ventilöffnungszeit eine wichtige Rolle, ganz unabhängig von der gestreckteren Flugbahn bei höherer V0. Bei hochenergetischen Feuerwaffen spielt etwas mehr oder weniger Druck eigentlich nur bei Bench Rest eine Rolle.

    Der GX Filter eignet sich aber nur um Wasser aus der Druckluft zu holen. Auf Öldämpfe hat er keinen reinigenden Einfluß. Für PCP dürfte er m.E. reichen, aber das schließe ich nur aus dem Funktionsprinzip dieses spezeielle FIlters. Ich habe selbst keinen.

    Da bei mir nicht feststeht wofür die Luft mal verwendet wird, Atemluft oder PCP, wird die Flasche immer mit einem 3fach Filter Silica->MolSIeb->Aktivkohle befüllt. Bei einem ölgeschmierten würde ich davor noch einen weiteren Filter setzen, der nur das Öl aufhalten soll. Ich verwende aber einen CS4. Und da das direkte Befüllen von Waffen in dem Zusammenhang nur "Kleinmist" macht, befülle ich diese genauso. Weder Wasser noch Mineralöl hat irgendwas im Druckbereich einer PCP Waffe verloren. Man reinigt sie ja auch nicht mit einem Dampfstrahler. Man muß nur beachten dass auch die Filtermedien verbraucht werden, und wenn man diese ein paar Stunden ungeschützt der Umgebungsluft aussetzt (gilt vor allem für Silica und MolSieb) sind sie eh' hinüber. Da reicht es schon sie ein paar Wochen ohne versiegelten Filteranschliß offen zu lagern. Kann man sehr gut an Silica mit Farbumschlag (über eBay oder Amazon) erkennen.


    Gibt über die Suche sicherlich schon dutzende Threads zu dem Thema, samt Bezugsquelle für emfehlenswertes und gümstige Nachfüllgranulat.

    ok, gut zu wissen. Da werd ich wohl wieder ein paar Kühlkörper kaufen und diese auf dem Motor kleben (Loctite Wärmeleitkleber).

    Ich glaube nicht dass das reicht. Evtl. ein paar dünne Kupferrohre, die von vorne bis hinten rund um den Motor rumgehen, und mit dem Wärmetauscherkreislauf verbunden werden, Das schien nämlich äußerst effektiv. Allerdings erfordert das den Motor auszubauen und der Platz unter diesem ist recht knapp für die Röhrchen. Aber an Kühlrippen glaube ich nicht. Ich habe erst bis 400 in einem Zug aufgepumpt, dann abkühlen lassen, und in zwei weiteren Zügen bis 500. Trotzdem stank es danach nach Kabeln.