Beiträge von FlitzeFeuerZahn

    Nur der Vorsicht/Vollständigkeit halber zusätzlich sei erwähnt:


    Der verlinkte "Ami-airgunshop" bietet natürlich die komplett "offene" Megalodon an,

    und diese dann in zwei Lauflängen (15Zoll und 22Zoll).

    Die dortige 22" Variante sieht der Version, die es in DE über gogun vertrieben geben wird, zwar sehr ähnlich,

    aber es muss nicht zwangsläufig die exakt gleiche Lauflänge sein.

    Immerhin hat die Lauflänge einen Einfluss auf die Mündungsenergie,

    insofern ist es nicht gänzlich unplausibel, daß der Lauf der "F-Version" z.B. doch etwas anders ist.


    Halte ich zwar auch für eher unwahrscheinlich in diesem Fall (außerdem wäre wenn dann eher ein kürzerer Lauf als ein längerer plausibel)

    aber grundsätzlich sind eben die "F-Versionen" schon immer - innerlich wie äußerlich" nicht unbedingt übereinstimmend mit den "internationalen" Versionen.


    Also: letztlich eindeutig bezüglich der Abmessungen ist nur eine Aussage, die direkt von gogun kommt, bzw. sich auf die F-Version bezieht.

    Ein gewisses "Restrisiko" ist also immer noch gegeben, wenn man die "internationalen" Angaben annimmt.

    Wobei in diesem Zusammenhang wie gesagt eher wenig relevant, da "F" wenn überhaupt eher kürzer als länger sein wird.

    Wie Du dem "kleingedruckten" der Artikelbeschreibung der Pellets entnehmen kannst, sind die beim in Deutschland legalen "F-Betrieb" (<7.5J Schussenergie) nur eingeschränkt verwendbar.

    Das heißt:

    Du hast bei gogun ein Gewehr erworben, welches in Deutschland in einer legal/ohne waffenrechtliche Erlaubnis erhältlichen Konfiguration verfügbar ist.

    Hierbei handelt es sich um Waffen, die in Ihrer ursprünglichen Konstruktion für wesentlich höhere Schussenergie konzipiert wurden,

    die aber in Zusammenarbeit von gogun und dem Hersteller für Deutschland in die vorgenannte legale Variante "beschnitten" wurden.

    Dadurch sind sie zwar in DE frei verkäuflich, sind aber dennoch - nach wie vor - nicht für diesen "beschnittenen" Betriebsmodus mit der sehr geringfügigen Schussenergie uneingeschränkt geeignet.

    Und das spiegelt sich natürlich auch auf die verwendete Munition bzw. die Verwendbarkeit der "normal" am Markt verfügbaren Geschosse wieder, einschließlich derer, die direkt bei gogun verkauft werden.


    Um in der 7,5J Konfiguration wirklich Spaß an der Freud zu haben, musst Du im Grunde auf die vergleichsweise extrem leichtgewichtigen 3D-Druck Pellets zurückgreifen, wie z.B. die von Dirk.

    Bleigeschosse jeglicher Art funktionieren im "F-Modus" (<7,5J) z.T. gerade so, aber die im Verhältnis zum Geschossgewicht (viel zu) geringe "legale" Energie resultiert in einer (viel zu) geringen Mündungsgeschwindigkeit, die erstens vergleichsweise wenigSpaß macht, und zweitens machen sich auch Fertigungstoleranzen der Bleigeschosse sehr stark in abweichenden Geschwindigkeiten bemerkbar...schlimmstenfalls Steckenbleiber ("Rohrkrepierer"), mindestens aber ein "furchtbares" Trefferbild (große Streuung, stark ausgeprägte Ballistische Flugkurve (Geschoss fällt stark ab) und damit schwierige Justierung der Optik,...)

    Bei den 3D-Teilen hast Du viel mehr Spaß, das Ganze ist einfach - mangels anderer Worte - "spritziger", weil die Mündungsgeschwindigkeit viel höher ist, das Ganze fühlt sich dann auch wie Schießen an, und nicht wie "Werfen/Fallen".

    Probier es aus, dann wirst Du verstehen, was ich meine.

    Grundsätzlich gilt: je größer die "MOA-Zahl", desto größer die "abgebildete Fläche", die der Punkt im Sichtfeld der Optik einnimmt.

    Ein kleiner "MAO-Wert", desto kleiner/filigraner ist der Punkt.

    Aber das hängt auch stark von u.a. den Lichtverhältnissen, und der intern justierbaren Intensität des Leuchtpunktes ab.


    Ergo: ob das vor- oder nachteilig ist, bzw. ob die Vorteile den Nachteilen überwiegen, ist stark, situations- und/oder auch Vorlieben-abhängig.

    Es gibt da kein "gut oder schlecht", bzw "falsch oder richtig", das muss einfach jeder für sich selbst in seinem bevorzugten Anwendungsfall entscheiden.


    Z.B. ist ein "2MOA" Punkt unter guten Lichtverhältnissen und unbewegtem Ziel etwas exakter, weil "feineres" Zielen möglich (Punkt ist nicht (wesentlich) größer als die mögliche Streuung beim Schuss, also exakteres Zielen mögich, zumindest rein theoretisch betrachtet...)


    Aber was bringt das unter "realistischen" Bedingungen, z.B. unter ungünstigen Sichtverhältnissen z.B: wechselnde Helligkeit durch lichtdurchdrungenes Unterholz auf bewegte Ziele?.

    Da kann dann ein etwas helllerer/größerer (im Sinne eigentlich "überstrahlter") Lichtpunkt von Vorteil sein, weil man einen schwachen Lichtpunkt "unterwegs" leichter verliert...


    ...es sei denn, man nutzt das red dot im Zusammenspiel mit einem Nachsicht-Vorsatzgerät...dann kann der vorgenannte "Vorteil" auch ins Gegenteil verkehrt werden, weil inkl. der Vergrößerung und der Restlichtverstärkung des Vorsatzgerätes der große/helle Lichtpunkt wieder einfach nur zu einem großen/diffusen "Klecks" verkommt, der einem nicht wirklich weiterhilft...


    ...ergo: so doof das auch klingt, man muss das einfach mal ausprobieren, verschiedene Konstellationen allein und in Kombination testen, und für sich entscheiden, wozu bzw. in welchem Kontext man das Ganze vorwiegend nutzen möchte, bzw. gesetzlich darf.

    Die Eierlegende Wollmichsau gibt es auch hier nicht...wer das Optimum anstrebt, braucht mehr Equipment, für unterschiedliche Anwendungsfälle mit den entsprechenden individuellen Stärken und Schwächen.

    Und eben der Vollständigkeit halber erwähnt, muss man dann im Falle des Falles auch über die entsprechenden Erlaubnisse verfügen...nur um Diskussionen vorzubeugen aufgrund der vorgenannten Beispiele...

    Davon unbenommen, es gibt wie gesagt kein universelles "besser oder schlechter"...man muss schauen.


    Ich persönlich habe durch Austausch und offenen Umgang mit dem Thema viel gelernt, und war überrascht, wie viele Jäger ich persönlich bzw. indirekt im privaten und beruflichen Umfeld kenne (bzw. kennen gelernt habe),

    und deren professionelle Meinung hat mich doch in vielen Punkten von meinem - auch durch die einschlägigen "Sprave-Videos" begünstigten - "Zombie-Apokalypse-Selbstverteidigungs-homedefense-Nahrungsbeschaffungs- und sonstigem-Unfug- Luftschlösschen-Gedankengut doch wieder ziemlich geheilt...und dafür bin ich extrem dankbar!

    Inzwischen sehe ich die Materie doch ziemlich nüchtern.

    Ausprobieren-lernen-entscheiden-vernünfig bleiben...das sind schonmal Grundsätze, nach denen man gut klarkommt bei dem Thema, sowohl fachlich, als auch realistisch,

    und letztlich auch finanziell! Fehlkäufe sind im Thema "Waffen" als Hobby doch schnell ziemlich teuer, das muss nicht sein.


    Von daher nochmal gesagt:

    Fragen wie "hat das jemand? Ist das gut?" sind im Grunde völlig obsolet.

    Seht zu, daß ihr das "objekt der Begierde", was man sich vllt. anhand Technischer Daten oder rein aufgrund "gefällt mir, passt optisch zur Waffe" Kriterien ausgeguckt habe, für euch ausprobiert.

    "Notfalls" dann halt vom Rückgaberecht bei Internet-Kauf Gebrauch machen, auch wenn ich selbst generell kein Fan von "kaufen-probieren-Rücksenden" bin.

    Aber bei den Werten, um die es geht, und der weitgehend begrenzten Verfügbarkeit einzelner Teile...das ist schon was anderes als bei Schuhen/T-Shirts o.ä., da ist die Vorgehensweise schon irgendwie legitim...

    höflich fragen

    und da haben wir auch schon die Krux.../ des Pudels Kern /.../daß im Umgang mit landläufig sogenannten "Waffennarren" (uns) die wahrnehmungsmäßig einhergehende Meinungsbildung/um nicht zu sagen Vorurteil(e) existiert,...oder eben einfach gesagt ein "Sender-Empfänger-Problem":

    Wenn jemand nach seiner eigenen Auffassung nach "höflich fragt", dann kommt das beim dem Kontext nach unvermeidlichen "Empfänger" dieser Anfrage vermutlich in >90% der Fälle wie folgt an:

    Da versucht einer, die Vereinssatzung ("haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Regeln...") auszuhebeln, der nicht weiß, wovon er da redet, und anhand zu vieler YT-Videos von einem querulantischen Aufrührer meint, er wäre im Recht, die zugegebenermaßen schwer bis gar nicht nachvollziehbare Rechtsauslegung des WaffG und deren zugehöriger Verordnungen zu seinen Gunsten zu interpretieren.


    Und allein die Formulierung dieses in einem Satz zusammengefassten Gedankenansatzes ist schon so schwierig nachvollziehbar, daß dessen praktische Umsetzung und deren Konsequenzen den jeweils mit der Entscheidung Betroffenen vor die einfache Wahl stellt, sich entweder näher mit dem Sachverhalt auseinander zu setzen, oder das einfache und schnelle "NEIN!" als Antwort zu entscheiden.

    bin auch gespannt wie Flitze...bogen :)

    Bitte mit Hochdruck an die Tests ranmachen :thumbup:


    ...so, jetzt sind mir die Wortspiele ausgegangen...trotzdem, bin gespannt auf das Produkt,

    auch wenn der reale Anwendungsfall (noch) nicht wirklich gegeben ist.


    Aber vielleicht stellt sich das Ding ja auch bei den jetzig üblichen 250-300bar als weniger "zickig" heraus,

    einfach weil es nicht bis an den oberen Poller fahren muss, um die Tanks/Flaschen gefüllt zu bekommen.

    Dann wär das natürlich ein Mega Vorteil gegenüber den heutigen "Vevor & Co".


    Das wäre auf jeden Fall aus meiner Sicht auch ein "Testpunkt", nicht nur "wie hoch geht es", sondern auch "wie läuft der Betrieb bis 250-300".


    Stellt doch auch einfach einen mit in Essen hin zur Wiederbefüllung im Zuge der "7,5J-justierSchüsse".

    Ich meinte zwar Plumbum,...aber ja meinetwegen, und dann eben im Zuge des vorgenannten Verfahrens (Klage des "Drohenpiloten" wegen Sachbeschädigung) auch nicht weiter von Relevanz, und daher in dem verlinkten Artikel mit keinem weiteren Wort erwähnt.

    Aber heißt das wirklich, der Typ wurde im Weiteren auch nicht mit den anderen "Tatbeständen" konfrontiert bzw. dessen belangt?

    Nur weil er in dem Moment, als er abgedrückt hat, sich in einer akuten Notlage befand?

    Nach dem Abschuss ist diese Notlage dann ja beseitigt und nicht mehr gegeben...die Waffe hat er aber noch immer...

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß das dann seitens der Behörden keine weitere Beachtung fand.

    Auch wenn in dem Artikel nur der Sachverhalt mit der Sachbeschädigung erläutert wurde.

    Luftgewehre sind keine Drohnenabwehrgeräte, und Geschosse von Luftgewehren dürfen das eigene Grundstück nicht verlassen.


    Ich glaub Du vermischt da gedanklich jetzt den von Dir verlinkten Gerichtsfall, auf den ich mich beziehe.

    Der hat aber nichts mit dem ursprünglichen Thread-Thema "Gedankenspielereien" bezüglich Ausnutzung einer Gesetzeslücke im WaffG, Zweckwidmung von Waffen als "Drohenabschussgerät".

    Das dort verwendete Luftgewehr ist mit Sicherheit nicht in seiner ursprünglichen Konstruktion und Zweckwidmung als "Drohnenabwehrgerät" entwickelt und vermarktet worden.

    Sofern dich diese Kugel trifft, was in etwa so wahrscheinlich ist wie vom Blitz getroffen zu werden, hätte sie maximal eine Energie von 2,6 Joule.


    Echte Gewehrkugeln aus Blei, die noch aerodynamischer und sehr viel schwerer sind erreichen natürlich auch im freien Fall tödliche Energien.

    Das mag ja alles richtig sein,

    aber der Rechtsverstoß ist ja bereits "Geschoss verlässt Grundstück".

    Was es danach anrichtet, oder wie wahrscheinlich es ist, daß es jemanden trifft, spielt keine Rolle, weil nicht weiter definiert/beschrieben.

    Genau wie bei rot über die Ampel zu fahren, bereits der Rechtsverstoß ist, auch wenn nichts weiter dabei passiert, als das Ego der roten Lampe zu kränken. Erwischt werden reicht.

    Sicherlich wird bei Verletzung einer Person ein anderes Strafmaß fällig, egal ob bei der "bei rot" Geschichte oder eben im Falle des Drohnenabschusses bei Fehlschüssen, die irgendwo hinfliegen.

    Aber da wurde eben in dem Artikel überhaupt nicht drauf eingegangen, ob da deswegen noch was nach kam, das war mein Argument.

    Kann mir irgendwie nicht vorstellen, daß sich das Thema mit dem Freispruch wegen Sachbeschädigung erledigt hat, nur weil der Nachbar den Typ nur wegen Sachbeschädigung verklagt hatte,

    und das eben somit der einzige Klagepunkt war.

    In dem Zusammenhang wurden doch bestimmt noch andere Punkte geprüft (u.a. eben ob die Waffe in erlaubtem Besitz war, usw.).

    ...noch sind wir immerhin in Deutschland ^^

    gut, dann kann mein innerer Monk ja heute doch noch schlafen, im beruhigten Wissen, das Ganze doch irgendwie plausibel nachvollzogen zu haben ^^

    Die Mündungsgeschwindigkeit bleibt gleich, da ein Diabolo bei 270m/s (mein derzeitiger Kenntnisstand) formbedingt am stabilsten fliegt!

    also hast Du für Deine Betrachtung für alle Kaliber und Geschossgewichte die Mündungsgeschwindigkeit auf die 270m/s umgerechnet,

    und mit der sich dann jeweils ergebenden Energie weitergerechnet?

    Also das ist ja wirklich ein Ding, hätt ich so nicht gedacht, daß so ein "Selbstverteidigungs-Schuss" dann ohne rechtliche Folgen bleibt.

    ...oder ist das bloß die Halbe Wahrheit...er wurde zwar vom Tatbestand der Sachbeschädigung freigesprochen,

    hat aber anschließend eine Strafe aufgebrummt bekommen wegen unerlaubtem Waffenbesitz (mit einem 7,5J Gewehr kann man doch so ne fette Kameradrohne nicht runterholen, oder?),

    ...und eben noch die Thematik von wegen "Sicherstellen, daß das Geschoss den eigenen Grundbesitz nicht verlässt." Da wurde überhaupt nicht weiter drauf eingegangen? Kaum zu glauben...

    Trotzdem kommt mir die Herleitung irgendwie seltsam vor.

    Die Energiewerte ergeben sich doch aus unterschiedlichen Geschossgewichten mit unterschiedlichen Mündungsgeschwindigkeiten,

    und es wird mit unterschiedlichen Querschnitten weitergerechnet.

    Das sind für jedes Kaliber als Ausgangswerte völlig unterschiedliche Variablen, um auf das Ergebnis "J/mm²" zu kommen.

    Aber um da etwas ins Verhältnis zu setzen, muss doch irgendwo die Umrechnung auf einen gemeinsamen "Nenner" bzw. eine Bezugsgröße sein,

    und von da aus wird dann weitergerechnet:/


    Ich kann den Finger nicht direkt drauf zeigen,

    aber für mein Bauchgefühl ist die "J/mm²-Kurve" so, als wenn man verschiedene Brüche miteinander vergleicht,

    bei denen die Nenner alle etwas unterschiedlich sind, und nur die Zähler ins Verhältnis gesetzt werden.

    Z.B. wie "19/55, 18/52, 17/50, was ist die größte Zahl...19...unterm Bruchstrich sind die Werte ja annähernd gleich, die braucht man nicht berücksichtigen" :/


    Btw ich war/bin nicht gut in Mathe, insofern ignoriert mich gerne ^^

    Irgendwie kann ich dem Ganzen nicht folgen.

    Kommt die "Kurve" mit dem angeblichen "Optimal-kaliber" nicht einfach nur dadurch zustande, daß die Querschnittsfläche nicht proportional mit dem Geschossgewicht skaliert? :/

    Je nach Geschossgewicht ergibt sich also jedesmal was anders? :/


    ...nicht daß das am Ende so ne "Zewa-Rechung" ist, nach dem Motto "...jetzt mit 50% mehr Saugkraft pro m²" ...hat damals auch schon keiner gemerkt, daß das mit der zusätzlichen Flächenangabe hinter der prozentualen Angabe völliger Unfug ist...klingt aber marketing-technisch einfach toll ^^

    In der Regel gibt es ein und dieselbe Waffe in mehreren Kalibern zur Auswahl.

    Die HPMax (1) z.B. ist "international" in cal.30, .35, .45 und .50 verfügbar.

    Welche Kaliber es für die MK2 gibt, weiß ich nicht,

    aber so oder so, es geht nicht darum, ob und warum AEA da irgendwas "angepasst" haben soll oder nicht,

    sondern darum, daß sich Herr Sprave entschieden hat, die MK2 genau wie die "1" in cal.35 hier in DE auf den Markt zu bringen.

    Er ist halt bigbore-fan, und vermutlich war .35 einfach das größtmögliche, was sich bei der Konstruktion und vor allem in semi-auto unter Einbeziehung der Vernunft noch realisieren ließ. :)

    Die Argumentation, daß ein Angriff auf eine Drohne zur Verteidigung vom eigenen Grundstück und/oder Sonntagsruhe nicht unter die Begriffe Angriff/Verteidigung fallen soll,

    nur weil die Zweckbestimmung anders lautet, ist schon skurril.

    So oder so würde jemand, der mit einer solchen Waffe dann im wahrsten Sinn des Wortes kreuz und quer in alle Himmelsrichtungen rumballert, beim Versuch eine unberechtigt in "seinen" Luftraum eindringende Drohne abzuschießen, sich entsprechend verantworten müssen, denn das wäre definitiv fahrlässiger Umgang (wo landen die Geschosse am Ende ihrer ballistischen Flugbahn?),

    und so jemanden würde sogar ich direkt anzeigen, Gesetzeslücke hinsichtlich Erwerb/Besitz hin oder her.

    Ich muss wirklich erstmal Vertrauen zu solchen Drücken aufbauen.

    Daß da nun wesentlich mehr passieren kann als bei einem "standard" 300bar Kompressor, ist ein Irrglaube.

    Mit steigendem Druck bzw. je mehr Druckstufen, desto geringer ist das Volumen.

    Ein kleiner tragbarer 600bar Kompressor wird dann sehr zu vermuten einfach um eine oder zwei zusätzliche Druckstufen verfügen (300bar hat 3 bzw. "3,5"),

    aber letztlich in der ersten Stufe mehr oder weniger dasselbe Luftvolumen ansaugen.

    Im Endeffekt wäre dann im "worst case" (also ein Defekt ("platzen") der höchsten Druckstufe) bei 600bar im Vergleich auch nicht viel anders als bei 300bar.

    Klar ist der Druck höher, aber dafür das Volumen, welches sich dann schlagartig entspannt, entsprechend kleiner.

    Einen mega Knall gibt es so oder so, und wenn man daneben steht in dem Moment hat man ein Knalltrauma und braucht ne frische Unterhose,

    aber das ist bei jedem vergleichbaren 300bar Gerät bereits auch heute schon der Fall, selbst auch bei Handpumpen.

    Und daß einem da die Fenster rausfliegen oder sonstige "Horror-Szenarien", das passiert einfach nicht, dazu ist das Volumen wie gesagt viel zu klein,

    solange es sich um ein "tragbares" Gerät handelt, und nicht um einen "Industriekompressor".

    Einziger unterschied zu den bisherig gängigen 300bar Kompressoren ist im Grunde wie gesagt die Anzahl der Druckstufen, die Wandstärke der Behälter und der Pumpenmechanik, und der Schlauch muss wohl auch anders geartet sein.

    Aber sonst...keine Panik :)