Beiträge von FlitzeFeuerZahn

    Das "Bronze/Messingteil" wird einfach ein Innengewinde-Doppelnippel sein, "linksseitig" dran ist ein QuickConnector, in dem auch bereits der Füllstutzen eingesteckt ist, und "rechtsseitig" ist das Gewinde drin, was werksseitig an der Pumpe bzw. am Kompressor dran ist (als "Endabschluss" des Schlauches werksseitig ein Außengewinde-Adapter angepresst)


    Das sollte in der Konfiguration dann auch eigentlich so passen und funktionieren.


    Wenn es nicht klappt, kann eigentlich nur der QuickConnector verkehrt sein.

    Der Fülladapter an sich liegt ja der HPMax bei, wird also passen.

    Und die anderen Teile sind normale Gewindeverschraubungen, die auch korrekt und weit genug eingedreht aussehen, sodaß man da kaum von nicht zueinander passenden Größen/Abmessungen ausgehen kann.


    Zur Überprüfung, ob das Ganze funktioniert, wie folgt vorgehen:

    Einfach mal die Pumpe betätigen, ohne daß das ganze Konstrukt in der Waffe steckt.

    Es muss Luft aus der kleinen Bohrung zwischen den O-Ringen im vorderen Bereich des Füllstutzes austreten (und nur dort!).


    Wenn das funktioniert, liegt der Fehler innerhalb der HPMax (vermutlich Rückschlagventil im Tank-/Regulatorstutzen verklemmt)


    Wenn nicht, dann zur weiteren Eingrenzung das Ganze Stück für Stück testweise durchpusten (mit dem Mund in die Einzelteile pusten reicht):


    Fülladapter aus dem QuickConnector abstöpseln und reinpusten...Luft muss aus der kleinen Bohrung zwischen den beiden O-Ringen ausströmen, wie oben beschrieben.

    Wenn das so funktioniert, dann als nächstes den Puste-Test inkl. des QuickConnectors durchführen. Dazu den Doppelnippel losschrauben (auf welcher Seite ist egal).

    Auch in dem Fall muss wieder Luft nur aus der kleinen Bohrung zwischen den O-Ringen austreten.


    usw...wobei viel weiter geht's nicht

    Kann natürlich auch sein, daß der Pumpvorgang an sich ok ist, aber die Waffe nicht dicht bleibt...dafür gibt's ja nun auch ne Menge Fehler-/und auch Lösungsansätze.

    Aber bitte erstmal soweit wie beschrieben vorgehen...

    erster Schuss mit illegal hoher Leistung und dann weiter mit <7.5J.

    ...warum nur erster Schuss? Der Druck, der sich dort innerhalb der "Federkammer" über Zeit aufbaut, baut sich im Moment des "Öffnens" des Regulators bei Schussabgabe nicht schlagartig komplett mit ab. Wenn doch, dann wäre das keine kleine schleichende Undichtigkeit, sondern da wäre eine Dichtung komplett runtergerutscht...das wär dann wie komplett ohne Regulator, pumpt sich also unmittelbar wieder voll mit auf.

    (Auch das kann im Übrigen tatsächlich - je nach Regulator - vorkommen, daß die Dichtung(en) vom Stößel komplett abglitschen, und dann irgendwo undefiniert im Innenraum des Regulators rumliegen, zwischen der scharfen Kante des Stößels und der Nylon-Dichtfläche "hinter" der Verstellschraube...da regelt dann gar nichts mehr, weil jederzeit der volle Tankdruck direkt auf der anderen Seite der Kolbenfläche liegt, der Regulator ist dann plötzlich sozusagen ein simples federunterstütztes Rückschlagventil, und bleibt immer offen, weil der regulierte Druck auf der eigentlichen "Niederdruck-Seite" des Kolbens ja niemals höher werden kann als der Tankdruck (plus Federkraft).


    Ich meinte mit "Überraschung beim ersten Schuss" lediglich, falls man nicht vor dem ersten Schuss aufs Manometer geschaut hat (was man in aller Regel wohl aber tut).

    Spätestens nach dem Schreck, warum es denn plötzlich wesentlich lauter knallt als sonst, und vielleicht auch ein Loch in der Wand hinterm Pappkarton mit der Zielscheibe ist, schaut man ja drauf und drückt nicht nochmal ab. Bzw. weiß man dann ja, was die Stunde geschlagen hat. Der Regulator regelt nicht mehr wie er soll.

    wer mag kann somit immer mal den ersten Schuss nach längerer Zeit messen

    braucht man nicht messen, wie oben gesagt einfach wenn man die Waffe nutzen will, einmal vorher aufs Manometer gucken. Wenn der regulierte Druck nicht nach oben abgewandert ist seit letztmaliger Nutzung, ist der Regulator i.O. und "dicht", und insofern auch keine höhere Schussenergie zu erwarten.


    Das sollte man komplett vernachlässigen können. Das Volumen wird verhältnismäßig nur sehr wenig zusammengedruckt, dann ist der Druckanstieg minimal. Bei ~100 bar Druck auf der einen Seite wird es egal sein, ob auf der anderen Seite 1,0 oder 1,05 bar sind, die Tellerfedern bringen die relevante Gegenkraft für die 100 bar auf.

    auch wenn das augenscheinlich nur minimale Kleinigkeiten sind, und Deine aus dem Bauch heraus genannten Werte das zu untermauern scheinen: Genau diese Kleinigkeiten machen den Unterschied aus für ein noch etwas konsistenteres Regelverhalten, und damit gleichmäßigeren Druck/+Luftmenge, was schlussendlich für ein konsistenteres Trefferbild sorgt.

    nach meinem Verständnis sorgt das Atemloch im Wesentlichen dafür, daß eine Undichtigkeit, die mit der Zeit z.B. durch Reibungs-Verschleiß an den "dynamischen" Dichtungen (die "kleinen" Dichtungen, die den hohlen Stößel innen gegen das Regulatorgehäuse und somit das unregulierte Tankvolumen abdichten) auftritt, nicht zu einem Ansteigen der Schussenergie führt.

    Selbst kleine Undichtigkeiten an der Stelle würden ja mit der Zeit zu einem Druckanstieg innerhalb des Regulatorgehäuses führen, dort wo die Feder bzw. die Tellerfedern sitzen. Und das würde den Regulator öffnen, weil der Druck in gleicher Richtung wie die Federkraft wirkt.

    Man hätte also bei so einer "schleichenden Undichtigkeit" dann nach z.B. ein paar Wochen ungenutzter Lagerung der Waffe, zumindest beim ersten Schuss einen "lustigen Überraschungseffekt" :)...bzw. würde man sich in DE dann unbewusst in den Bereich der Illegalität bewegen.


    Wenn das Atemloch nach außen durchgebohrt ist, entweicht bei einer solchen Undichtigkeit einfach ein wenig Luft nach außen...was natürlich auch doof ist, aber immerhin bleibt die Schussenergie konstant, da die Funktion des Regulators an sich nicht beeinflusst werden kann.


    Darüber hinaus regelt der Regulator mit Atemloch bis nach außen "feinfühliger/gleichmäßiger", weil wie von Maxe erwähnt der "Kompressionsdruck" durch das veränderte Volumen in der "Federkammer" nicht auftreten kann...der Regulator "atmet" in dem Moment eben nach außen hin aus und ein, was dann wohl auch der "namensgebende" Effekt ist.


    Und - wobei ich mir da nicht sicher bin - der Regulator würde sich vermutlich auch, wenn das Atemloch nicht durchgebohrt ist, bei eingangs genannten Undichtigkeiten extrem fest "einpressen", weil sich ja ein Hochdruckvolumen zwischen den beiden großen Dichtungen aufbaut, die das Regulatorgehäuse nach außen hin außen gegen die Innenwand des Stutzens/Tanks abdichten.

    D.h. selbst wenn man den Tank leer macht, um den Regulator auszubauen, ist immernoch der kleine Bereich unter Druck und man würde den Regulator nicht gezogen bekommen...müsste man dann eben warten, bis sich durch die kleine Undichtigkeit mit der Zeit ein Druckausgleich herstellt. :/

    Es handelt sich ja auf der Abbildung eindeutig um die "alte" (laut Herrn Sprave inzwischen generell nicht mehr so verfügbare) Variante mit dem "kurzen" Stutzen, also definitiv unreguliert.

    Und dann darf man "bei stärkerer Feder" den Tank höher aufpumpen, und bei "schwächerer Feder" weniger.


    Soweit logisch.

    Was die höhere Druckangabe angeht: Da holt man dann am meisten Schüsse raus, weil der stärkere Systemdruck entsprechend mehr "Schlagkraft" vom Hammer braucht, um eine einigermaßen vernünftige Ventilöffnung für entsprechend maximale Leistung zu ermöglichen.

    Und da unreguliert, macht weniger als der maximale Wert dafür auch keinen Sinn, da der Druck mit jedem Schuss rapide abfällt,

    und man dann umso schneller nachpumpen muss...insofern ist das das, was die Waffe/der Behälter nominal abkann.


    Die niedrigere Druckangabe bei der "low power" Feder dreht sich dann bei unregulierter Waffe um den "sweet spot". Bei vollem Druck wie bei "high power" schafft es die schwächere Feder nicht, das Ventil gegen diesen Druck ausreichend zu öffnen, die "Leistung" (Schussenergie) ist von vorn herein ungenügend, mit Pech sogar überhaupt nicht ausreichend, um schwere slugs überhaupt noch befördert zu kriegen.

    Also mit schwächerer Feder weniger aufpumpen, damit das "Gleichgewicht der Kräfte" optimal ist.


    Aber im Zusammenhang mit einer auf 7,5J regulierten Waffe, bei der der Systemdruck unabhängig vom Behälterdruck (Tank/Bottle) deutlich geringer ist...das ist doch sowas von logisch, daß da die Hammerfeder nicht dieselbe Stärke haben sollte, wie bei einer gänzlich unregulierten Waffe, ist doch klar daß das eine Abstimmung ergibt, die Probleme macht.


    ...naja wer weiß...auf FB hat Herr Sprave neulich auf einen Beitrag eines Nutzers auf die "Herbstbewaffungs-Initiative", der die Anmerkung machte, daß auch bei den neu ausgelieferten Waffen wieder Nadelbrüche auftreten, geantwortet "die Leute schießen einfach zuviel mit 7,5J"...

    Fand ich überhaupt nicht zum Lachen! (und hat er selbst wohl auch gemerkt, daß das nicht die beste Aussage war, ist inzwischen weg der Kommentar)

    Aber andererseits hat er ja auch Recht. Großkalibrige PCP Waffen in 7,5J sind im Grunde Stuß, sowas macht erst "offen" wirklich Sinn.

    Er hat wohl im Grunde gehofft, allen ist das klar, und die Teile stehen wirklich nur für den "Ernstfall" im Schrank rum.


    ...wer hätte gedacht, daß mit dem legal zu erwerbenden Auslieferzustand wirklich geschossen wird...wir Deutschen sind halt einfach zu naiv was das angeht :rolleyes:^^

    Sehe grade,

    =O das ÖL vom Hill Kompressor ist in größeren Mengen tödlich und reizt Augen, Lunge etc. !

    genau wie z.B. Habanero Chilis.

    Die Menge macht das Gift.

    Sind schon mindestens genauso viele Taucher an Eiweißvergiftung nach einer großen Portion Miesmuscheln nach dem Tauchgang gestorben, als an schlechter Luft aus der Flasche währenddessen.

    Zitat aus dem gestrigen offiziellen gogun Beitrag auf facebook:


    Wie angekündigt ist es nun geschehen, nach nur einer Woche ist das erste Paket aus dem Herbst-Angebot vergriffen - 2.500 HPMax verkauft, ein Wahnsinn. Diese Nachfrage übersteigt alle vorherigen Erwartungen. Der gesamte Vorrat, der uns eigentlich bis in das Frühjahr reichen sollte, ist nun verkauft. [...] Wir lassen nun nachproduzieren, was aber angesichts der Produktionsdauer und den unvermeidbaren 8 Wochen Seeweg bedeutet, dass realitisch nicht vor Ende Februar oder Anfang März mit neuer Ware zu rechnen ist.


    https://www.facebook.com/perma…y4zC9l&id=100057611251584

    Am externen Netzteil des GX3 ist ein Umschalter dran für 110V/230V.


    Es sind auch beide Spannungsangaben bei den technischen Spezifikationen aufgeführt.

    GX PUMP CS3 PCP Air Compressor, 4500Psi/30Mpa, Paintball/Scuba Tank Compressor, Airgun pump, Air rifle Compressor.
    GX PUMP CS3 Airgun Compressor, Auto-Stop, Oil-Free, Built-in Water-Oil Separator Filter, Powered by Car 12V DC or Home 110V AC w/Converter, 4500Psi/30Mpa,…
    gxpumpofficial.com

    Für die bei 7,5J Waffen gängigen Zielentfernungen empfiehlt sich dieser "Rangefinder" hier:

    Dieser Link von Amazon ist nicht gestattet


    Wenn's was mit laser sein soll, wird es schwierig, etwas Vernünftiges/Seriöses in besagter Preisklasse zu finden.

    Kommt natürlich immer drauf an, welche Ansprüche Du hast.

    Bis ca. 40/50m kannst Du im Grunde jeden 08/15 Laserentfernungsmesser nehmen, wie sie z.B. auch "auf dem Bau" für schnell mal Räume/Wände usw. ausmessen genutzt werden,

    z.B. sowas hier:

    Bosch Professional Laser Entfernungsmesser GLM 40 (Flächen-/Volumenberechnung, max. Messbereich: 40 m, 2x 1,5-V Batterien, Schutztasche), Blau, Einheitsgröße : Amazon.de: Baumarkt


    Willst Du aber auf zig hunderte bis >1000m exakte Ergebnisse, um an der Optik entsprechende Korrekturen durch Berechnungen noch vor dem Schuss einzustellen,

    ggf. noch unter schlechten Sichtverhältnissen, dann musst Du glaub ich Dein budget überdenken, dann landet man ganz schnell bei mehreren hundert €.

    Hier grad im Angebot für 169€.

    Nikon Entfernungsmesser Prostaff 1000 - Entfernungsmesser - Optik - Jagd Online Shop | FRANKONIA

    Hab ich keine persönlichen Erfahrungen mit...aber ist zumindest mal kein JinMengSchong irgendwas über Alibaba.

    Meinem Verständnis nach hat diese Füllflüssigkeit in den Manometern die Funktion als mechanischer Dämpfer, um ein "Aufschwingen" des Zeigers durch z.B. Resonanzen zu verhindern.

    Also im Wesentlichen hervorgerufen durch Vibrationen von drehenden Maschinen, welche bei bestimmten Frequenzen auftreten können.

    Erhöht also die Anzeigegenauigkeit (weil der Zeiger nicht so vibriert), und auch die Lebensdauer (weil sich keine empfindlichen Kleinteile "kaputtwackeln" können mit der Zeit).


    Da das mit den Vibrationen bei einer Handpumpe irrelevant ist, kann man davon ausgehen, daß da keine drin ist, weil keine drin sein muss.

    Wenn doch welche drin wär, wärs nicht schlimm, aber da die "gefüllten" vermutlich teurer sind, wird so ne 08/15 Pumpe da berechtigter Weise dran sparen.

    Ich kenne die Waffe nicht, aber bei dem Loch an der Stelle kann es sich im Grunde nur um das "Atemloch" des Regulators handeln.

    Wenn da unkontrolliert Luft ausströmt, dann hat sich sehr wahrscheinlich ein Dichtring des Regulators verschoben in Richtung Tank...bzw liegt dann sogar lose innerhalb des Regulators.

    Das müsste man eigentlich sogar recht einfach instandgesetzt bekommen.

    Sofern der Dichtring nicht beschädigt ist, einfach wieder an die richtige Position schieben.

    Der Regulator muss dafür aufgeschraubt werden, von daher aufpassen mit den Druckscheiben, in welcher Folge die liegen!


    Hier ein Video, was das Ganze etwas verdeutlichen sollte.

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    Das Atemloch ist in dem Video nicht vorhanden, würde sich aber zwischen den beiden größten Dichtringen befinden (dort wo innen weiter die gestapelten Druckscheiben als Federweg sitzen).

    Der Dichtring, der sich in Deinem Fall verschoben haben wird, ist der erste "darunter" befindliche (der dritte von "unten") im Video.


    Theoretisch wäre die Undichtigkeit auch durch einen (den "unteren") der beiden großen Dichtringe möglich, aber die sitzen statisch, ist also wesentlich unwahrscheinlicher, daß da mit der Zeit sich was verändert. Der kleinere ist ja ständig in Bewegung bei jedem Betätigen, das ist kein unbekannter Fehler, daß das Ding mit der Zeit mal "abhauen" kann.


    Hier ein weiteres Video, wo man - wenn auch auf Englisch - sehr gut erklärt bekommt, wie so ein Teil funktioniert und was passieren kann (auch trotz Atemloch...)

    Ab 1:19min wird gezeigt, was bei Dir vermutlich passiert ist.

    Lane Regulators - FAQ1a - What happens if the regulator cannot breath? - YouTube

    Oder halt einfach damit "abfinden", daß die Optik beim Munitionswechsel nicht jedes Mal wieder ins Ziel zentriert werden muss, sondern je nachdem ein höherer oder tieferer Haltepunkt gewählt wird.

    ...mir zumindest ist das Geschraube zu blöd, auch wenn in vielen Reviews die Tester dann lang und breit drüber schwallern, wie toll toll die Haptik beim Einstellen ist, und wie befriedigend/satt die "Klicks" sich anhören und -fühlen.

    ...ich persönlich hab da anders gelagerte Fetische ^^

    ...wobei es in diesem Thread bislang ausschließlich um die HPMax geht, und auch Dirk ein Bild seiner HPMax zeigt, und nirgends behauptet, daß die Druckteile grundsätzlich bei jeder Waffe sinnvoll umsetzbar bzw. anwendbar sind.

    Das bist ausschließlich Du, der das "grundsätzlich aus Kunststoff geht gar nicht" jetzt aus dem Zusammenhang gerissen als erstes auf den Tisch bringt.


    Ist sicherlich sinnvoll, das hier nochmal als allgemeine Info für alle aufzuzeigen, das auf jeden Fall. :thumbup:

    ...aber die doch etwas anfeindend wirkende "...kannst Du dir vielleicht vorstellen...am Ende noch mit Klebeband..." Wortwahl?

    Die HPMax hat eine "Schalbenschwanz/dovetail" Schiene 11mm.

    Du benötigst also ein "mount", der für diese 11mm dovetail passend ist.


    Das ist aber nur die eine Seite.

    Die andere Seite ist eben die, wo das Ding das Zielfernrohr klemmt.

    Da gibt's auch wieder verschiedene Durchmesser.

    Welchen Dein Zielfernrohr hat, findest Du in dessen Anleitung.


    Weiterhin könntest Du auch auf das - im Grunde gängigere - "picatinny" system adaptieren...wobei ich persönlich kein fan von fummeligen "Zwischen-Klammern" bin, die das Ganze nur wieder noch klobiger, und vor allem potentiell empfindlicher gegen "verwackeln" machen.


    Und aufpassen, daß man sich bei der HPMax nicht noch die Magazinaufnahme verbaut, muss man auch noch.

    Von daher wär auf picatinny zu gehen doch sinnvoll als "Höhengewinn", kann aber an anderer Stelle wieder Probleme machen.

    Nicht in jedem Fall bekommt man es hin, die "mounts" vernünftig vor und hinter der Magazinaufnahme zu positionieren, sodaß das Zielfernrohr anschließend nicht das Magazin blockiert und trotzdem ergonomisch sinnvoll angebracht ist.

    Der Teufel steckt da im Detail.


    ...und so ein bisserl schick soll's dann am Ende ja auch noch aussehen, gell?


    Von daher hier einfach mal ein Beispiel, wie so ein "mount" aussehen könnte:

    FX Halterung für Zielfernrohr - Innendurchmesser: 3 cm - 1,18in für 11mm Schiene | 1000154 (gogun.de)


    Ist wahrscheinlich wie gesagt nicht genau das, was Du bestellen musst, sondern ein Beispiel.

    Du musst selbst schauen, welche Durchmesser Du brauchst.


    Grundsätzlich ist das Gezeigte aufgrund der Möglichkeit, Höhe und Neigung der "Halbschalen" zu variieren, für die HPMax sehr sinnvoll, da man zumindest bei 7,5J doch mit recht ausgeprägter Vorneigung "arbeiten" muss auch auf kurze Distanz <10m, weil die schweren Geschosse auch da schon so weit fallen, daß die Justiermöglichkeiten an der Optik selbst schnell ausgereizt sind.

    ...wobei ein Zielfernrohr bei unter 10m natürlich eh kaum Sinn macht, und man eigentlich eher schon froh sein kann, wenn man es überhaupt scharf gestellt bekommt. :)

    Wenn Du mit "Tunnel" einen Chrony meinst, der ein kleines Loch von ein paar cm Durchmesser hat,

    damit habe ich keine explizite Erfahrung.

    Aber generell ist 40cm Abstand wirklich sehr gering und somit ungenau, exakt weil wie Du sagst die "Druckwelle" das Messergebnis stark verfälschen kann.

    Ich gehe hier also definitiv von einem Messfehler aus.


    Dazu sollte auch sicherlich etwas in der Anleitung des Gerätes stehen...es sei denn natürlich, das ist eine dieser klassischen vom Chinesischen über alt-Grischisch - Flämisch rückwärts ins Doitzsche übersetzten Kauderwelsch-Dinger :)

    m4ko ich fand Deine Aussagen ebenfalls unter aller Sau! Macht man einfach nicht, schon gar nicht hier im öffentlichen post.


    jandabi Komm wieder runter, lass Dich doch nicht von solchen Aussagen immer so triggern, das freut ihn doch vermutlich umso mehr. Jede im Affekt geäußerte Polemik strafrechtlich zu verfolgen ist ja nun auch übertrieben.


    Bedenkt bitte beide, daß dies ein Forum ist, in dem wir uns eigentlich gegenseitig helfen wollen.

    Ja ich weiß, schwierig, weil naturgemäß in einem Waffenforum wohl eher Menschen unterwegs sind, die ständig im "Selbstverteidigungs-Modus" sind und sich gleich angemacht fühlen.

    Aber bevor das hier noch weiter "durchzündet"...etwas mehr Resilienz wär nicht schlecht. :thumbup:

    Bei gleichbleibendem Geschossgewicht kann das dann im Grunde nur unterschiedliche V0 bedeuten, was eine inkonsistente Luftmenge bedeuten würde, am ehesten streut also der werksseitig verbaute Regulator vom...na Regelverhalten eben.

    ...oder halt Messfehler.

    Plus Toleranzen beim Geschoss

    Plus "mal liegt die Waffe in der Sonne, mal Wolke...

    ...oder ein bißchen von Allem, die Werte gehen ja schon ziemlich deutlich auseinander :/

    bin mir sicher Du weißt das, aber trotzdem in dem Zusammenhang nochmal - auch für andere erwähnt,

    die durch diesen Thread motiviert sind und vielleicht grad das Thema "bau ich mir selbst" umtreibt:

    Während man "Kleinteile" wie valve pin oder magazine durchaus selbst nachbauen kann/darf,

    sind spätestens die Wechselläufe waffenrechtlich "wesentliche Teile" und bedürfen einer Waffenherstellungserlaubnis.


    Schalldämpfer sind nach meinem Verständnis eine "Grauzone", als zwar den Waffen gleichgestellt, aber ohne nötige "F-Zeichen" Voraussetzung (irgendwo war hier mal eine entsprechende rechtliche Einstufung gepostet, finde ich grad nicht mehr)

    1-1,5mm mehr wegstrecke zum beschleunigen vs. 0,x gramm weniger masse
    ob da tatsächlich signifikant mehr energie raus kommt bezweifle ich stark.

    ja klingt erstmal wenig.

    Nur daß eben durch die zahlreichen Rückmeldungen hier doch einigermaßen sicher bestätigt ist,

    daß eben solche vermeintlich zu geringen Änderungen eben doch den Unterschied ausmachen.

    ...Schafthalter 1-2 Umdrehungen aus dem Waffengehäuse drehen, um die Federvorspannung zu verringern...

    ...pin um 1mm kürzen...

    Sind alles Winzigkeiten, die für den einen oder anderen den Unterschied ausgemacht haben...oder eben auch nicht, weil's hier kein "Patentrezept/Universallösung" gibt.

    Dafür spielen eben zu viele Längen, Kräfte pipapo mit in dieses filigrane Gleichgewicht rein.