Beiträge von FlitzeFeuerZahn

    Vergleich das Modell doch mal mit der vorgestellten HPMAX 2 von der IWA 🤷

    Alle Funktionen identisch, Optik identisch.

    Man kann Dinge ja auch umbenennen, vor allem wenn man sie auf dem deutschen Markt vorstellen will.

    Sorry das ist Unfug.

    Es ist ein anderes Systemgehäuse, dessen Geometrie insgesamt zugegebenermaßen ähnlich ist, und ist auch semi-auto...aber das wars auch schon mit dem "identisch".


    Alle Funktionen identisch? Nein.


    Kein SIM-Karten-Transferport als wesentlichstes zu nennen, nebst ein paar anderen "Kleinigkeiten".

    Am besten vergleich das Modell doch mal mit der vorgestellten HPMax 2 von der IWA.

    SF.jpgMax2.jpg


    -SIM-Karten Transferport

    -"Stellrädchen"

    -Kaliber

    -Bolt-action Verriegelung

    -Feuermodus Wahlschalter

    -das Systemgehäuse der HPMAX2 schein insgesamt auch etwas länger (Abschrägung Richtung Hinterschaft).

    -plus ein paar kleine Schrauben, die anders sind...


    Insgesamt also:

    Mag sein, daß das Systemgehäuse der HPMAX2 auf dem der SF basiert.


    Es sind aber trotzdem zwei unterschiedliche Waffen, mit unterschiedlichen Funktionen und nur ähnlichem Aussehen, da gibt es doch nichts zu diskutieren...

    Wow, ne HPMax mit SIM-Karten-Transferport, "Schnellwechsel-Tank", unverändert cal.35, semiauto im Exportmodus möglich...und sogar noch früher verfügbar als die Megalodon.

    Und das Ganze dann noch für unter 1000€...

    Das ist schon ne Ansage!

    Oder was ganz anderes von AEA, das überhaupt nie den Weg nach Deutschland als F-Waffe finden wird. Jörg ist bei AEA, ist nicht sein eigener Stand.

    Aber ja, die theoretische Möglichkeit, daß das Stück Hinterschaft und Picatinnyrail, was da aufblitzt, theoretisch ausgerechnet eine HPMax2 ist, besteht natürlich.


    edit: nö doch nicht, HPMax2-Katze ist ja inzwischen aus dem Sack.

    Was da liegt, ist wohl doch eher die Terminator MAx (B&WS45)

    Soweit ich es verstanden habe, ist der erste Messetag ein reiner "Aussteller und Gewerbe unter sich" Tag, wo ggf. Verträge geschlossen werden usw.

    Ist ja eigentlich ohnehin in erster Linie eine reine Fachmesse. :/

    In Richtung "Endverbraucher" wird sich da dann wohl in den kommenden Tagen erst so richtig was tun.

    Und Herr Sprave hat doch auch schon mit offenen Karten gespielt, daß es keine "live-Übertragung" geben wird.


    Also Geduld, kommt schon noch was an Infos.

    So etwas gibt es doch schon in unterschiedlichen Varianten zu kaufen (Wolf Munition, tech23.de, RazorGun...). Keine Ahnung wie die jeweiligen Qualitäten sind, aber macht es Sinn, selbst Neues zu entwickeln?

    Wobei man aufpassen muss, denn einige/viele der Geschosse sind ursprünglich für den Umarex HDR50/T4E CO2 Revolver gedacht, und das ist ne völlig andere Sache als die Megalodon.

    Das eine ist eine CO2 Pistole, mit sehr kurzem, glatten Lauf.

    Das andere ist eine PCP Waffe, mit viel längerem und gezogenem Lauf.


    Z.B. sehen die "SMB Destructor", die mehr oder weniger einem "Foster slug" für Schrotflinten nachempfunden sind, augenscheinlich vielversprechend aus,

    werden aber glaub ich in der Megalodon einfach nicht gut funktionieren.

    Die würden - zumindest nach meiner Einschätzung - in einem gezogenen Lauf entweder einfach stecken bleiben, weil zu viel Luft seitlich dran vorbeigeht...oder sich evtl. auch ganz zerlegen,

    durch evtl. "überrotation" (zu starke Fliehkräfte zerreißen das Material, wie TT.ransporter schon sagte)

    Kann mich aber auch irren, ich weiß nicht, wie "passgenau" das Material für die "cal.50 smoothbore" konzipiert wurde.


    So aus dem Bauch heraus, ich warte auf jeden Fall auf die hochskalierten Diabolos von Dirk.

    Der hat ja schon reichlich Erfahrung mit den cal.35 Teilen gesammelt, von daher hab ich da auf jeden Fall (mehr) Vertrauen, daß die auch in cal.50 gut Spaß machen werden.

    Wieso druckt ihr die in (teurem) TPU? Das ist flexibles Filament.

    Meine PLA-Dias funzen bestens.

    In die TPU Diabolos lässt sich - bzw. wird - vorne eine kleine (Stahl-)kugel eingedrückt, die den Schwerpunkt und damit das Flugverhalten optimiert,

    und außerdem das Geschossgewicht an sich gegenüber reinem Kunststoff etwas erhöht, was dann auch wieder gut für die "Ballistik" auch über größere Distanzen als 10m ist.


    Das mit den Kugeln geht - man möge mich korrigieren - bei PLA nicht (zuhart/spröde),

    ich gehe davon aus, Du druckst die Dinger dann rein Kunststoff und 100% fill.


    Die sind dann sicherlich für die "üblichen kurzen Distanzen" (um 10m) auch voll ausreichend.

    Über längere Distanzen wird ein so leichtes Geschoss (dürfte kaum 1/2Gramm sein?) aber schnell ungenau, da "vom Winde verweht".

    Und wie es ausschaut, ob sich ein PLA Geschoss überhaupt richtig in die Züge drückt und damit im Lauf abdichtet (=Effizienz, es soll keine Luft am Geschoss vorbeiströmen), sei auch mal dahingestellt.


    TPU ist da durch seine Flexibilität prinzipiell geeigneter.

    Sind sicherlich alles Kleinigkeiten, deren Einfluss bei zuhause auf max.10m keinen relevanten/auffälligen Einfluss haben, aber grundsätzlich ist TPU auf jeden Fall das sinnvollere Material.

    Im Grunde genau deshalb, warum man auch bei echten Feuerwaffen Geschosse aus Blei nimmt (rel. schwer, aber gut "verformbar" von wegen formschlüssige Passung im Lauf).

    Zu festes Material dichtet nicht gegen den Lauf ab. Ein Stahlgeschoss z.B. wäre auch gut schwer, aber würde nicht gegen den Lauf dichten, und würde den Lauf auch zerstören.


    "Dirk & Co" schießen ihre TPU Diabolos mit Stahl- bzw. Wolframkugeln (die Kugeln sind natürlich so "innenliegend", daß sie nicht mit dem Lauf in Berührung kommen) auch im Ausland auf Distanzen an 100m, und sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

    Spätestens da würde ein PLA Diabolo wahrscheinlich einfach nur von vorn herein als Staub den Lauf verlassen.

    Den Hinterschaft abschrauben würde ich im Vergleich zum Manometer weniger empfehlen.

    Begründung:

    Die Einschraubtiefe dieses Gewindes hat Einfluss auf die Vorspannung der Hammerfeder, und ist somit ein Einflussfaktor auf das abgestimmte Kräfteverhältnis für die Ventilöffnung, und somit letztlich der Schussleistung.

    Außerdem nervt es - zumindest wenn man nicht die richtigen Werkzeuge hat, die Schrauben dort lose zu bekommen, und auch wieder vernünftig fest...und dann auch noch den Schaft an sich senkrecht.

    Wer das einmal hinter sich hat, der dreht mit Freuden zum drucklos machen das Manometer los, und weiß zu schätzen, wie einfach das doch ist.

    Und auch ein solch "kleines" Gewinde macht das - entsprechend sachgemäße Behandlung vorausgesetzt - anstandslos "ewig" mit.

    Wer zu rigoros loslegt, der kriegt im Übrigen auch das "große" Gewinde am Schafthalter - und vor allem die dortigen "Spezialmuttern" - richtig schnell vermackt.

    Wie lang war Deine Austauschfeder?

    Hab grad in meinem "Abmessungen der wesentlichen Bauteile" Thread nachgeschaut, und mich dort sozusagen selbst ertappt, ich hatte damals wohl offenbar bei der Werksfeder auch versucht, den Wert "gestaucht" zu erfassen, in dem ich die Feder bis auf Anschlag zusammengedrückt hab, bzw. es (vergeblich) versucht hatte.

    Ich glaub, ich hatte das versucht, das Teil mit dem Messchieber zuzudrücken...ganz geschafft hatte ich es wohl nicht, weil ich einen "kann ein paar Zehntel abweichen" Toleranzbereich angegeben hatte. Scheint dabei auch mehr als einmal runtergefallen zu sein, mit anschließender Suchaktion, und dann habe ich es wohl aufgegeben, wenn ich meine Worte richtig interpretiere. ^^

    Ich habe jetzt bei der Gelegenheit die Zeile im Thread entsprechend angepasst, damit keiner, der das neu liest, auf die Idee kommt, es sei gut, zum Nachmessen das Ding auf volle Pulle zu quetschen.


    In meinem vorig verlinkten Beitrag hatte ich leider nur ein Foto der beiden Federn nebeneinander gelegten Federn (die neue und die werksseitig verbaute).

    Daraus lässt sich nur sagen, daß die neue ein klein wenig länger war, als die alte.

    Ich hatte da aber leider nicht nachgemessen von wegen vor oder nach Beanspruchung, auch die neue Feder habe ich nicht im Lieferzustand vermessen...da hatte ich mich damals ja schon geärgert, daß ich das verpeilt hatte...und jetzt ärgere ich mich wieder/noch immer.


    Vielleicht war die Längenänderung der Werksfeder schon durch meine "Stauch-Mess-Versuche" bedingt. :/

    Vielleicht auch durch die Ventilbeanspruchung, und die neue Feder ist inzwischen genauso lang.

    Leider kein Plan, bzw. im Nachhinein auch nicht mehr raus zu bekommen. ;(

    Ich gehe bezüglich "HPMax 2" am ehesten von einer auf der "B&W S45" (Terminator Max) basierenden Waffe aus.

    Zumindest sieht das Systemgehäuse fast genauso aus wie das der HPMax (nur halt etwas gestreckt), insofern würde das zumindest die Beibehaltung des Markennamens "HPMax" rechtfertigen.

    Wenn das stimmt, sind cal.35, .45 oder .50 möglich.

    .45 gab's bisher noch nicht (kann ein Grund dafür oder dagegen sein).

    .50 gibt's jetzt schon die Challenger und bald die Megalodon, da ist also eine gewisse "Sättigung".

    .35 klingt insofern für mich auch am wahrscheinlichsten.


    Da dann noch ein paar "kleinere" von Jörg gewünschte Änderungen, damit es nicht einfach eine "Terminator" bleibt...

    -noch mehr Tankvolumen?

    -auch wieder "SIM-Karten-Transferport"?

    -Welthungerbekämpfung und Krebsheilung (bereits bestätigte features ;) )

    Ist doch nur rein prinzipiell betrachtet. Daher auch die Sache mit dem Konjunktiv.

    Ich ersetze auch nicht in Wirklichkeit meinen Regulator gegen einen Kugelhahn, keine Panik. :)

    Und würde ich das tun, würde ich auf jeden Fall auch nur mehlig kochende Kartoffeln verschießen.

    Vorwiegend festkochende, oder gar festkochende sind doch auch ohnehin schon bei Frau Faeser auf der roten Liste, oder? ;)

    Stimmt das würd auch gehen. Nicht viel anders funktioniert ja letztlich der "Trick" mit der mini-Transferport-Bohrung im "F-Betrieb".

    Das Ventil ist da eigentlich nur der "Schalter", der für eine gewisse Zeit Luft zu diesem kleinen Löchli freigibt, und das wiederum "regelt" mit seiner "Düsenfunktion" den zum Geschoss geführten Druck.

    Schwächelt...naja immerhin wurde die als "Beweis" auch über Stunden auf mechanischem Vollanschlag (Windungen liegen direkt aufeinander) "vergewaltigt".

    Daß er sie dann nicht noch weiter zerquetscht hat, sondern "nur" dort gehalten hat, macht es nicht wirklich besser.

    Jede Feder hat einen elastischen Spann/Dehnungsbereich, und wenn man den überschreitet, dann verformt man sie.

    Und nicht jede Spiralfeder kann/darf auf eben diesen komplett zusammengedrückten Zustand gebracht werden, und hält das dann unbeschadet aus. Das kann schon der Verformungsbereich sein.

    Die Ventilfeder der HPMax geht auch im Normalbetrieb bei Ventilöffnung nicht ganz zusammen...und schon gar nicht über Stunden.

    Das hat mit der realen Beanspruchung in der Waffe dann nichts mehr zu tun, das ist einfach zu viel, eigentlich doch logisch, daß die gelitten hat.

    Klar, kann man dann wieder in "Originallänge" ziehen (so hat jeder ja schonmal nen Kuli repariert :) )

    Aber trotzdem, das Ding ist nun mehrfach hin und her überbeansprucht, und letztlich "angezählt". Wie lange die insgesamt noch hält, oder wie (ansteigend) häufig die in Zukunft wieder langgezogen werden muss...man weiß es nicht. Kann gut gehen. Oder auch nicht.


    Praktisch wär's aber schon, das geb ich zu, wenn man einfach seine Ventilfeder einmalig prophylaktisch etwas lang zieht und gut ist.

    Meine Ersatzfeder damals war ja auch etwas länger als die ursprüngliche (siehe vorig verlinkter Beitrag).

    Seit die drin ist, ist bei mir auch Ruhe...wobei ich vorsichtshalber im Zuge des Zusammenbaus auch noch die Schaftschraube etwas weiter raus gedreht hatte. Und der neue valve pin war auch länger als der alte. Also wie gesagt mehrere Faktoren, an denen es auch liegen kann.

    Du hast glaub ich nicht ganz verstanden, worauf ich hinaus wollte.

    Klar, der Regulator öffnet in dem Moment, wenn der Druck im Systemgehäuse abfällt, nicht erst wenn es ganz "leer" ist.

    Deine Annahme geht allerdings davon aus, daß der Regulator sofort und mindestens genauso schnell "nachfördern" kann, wie die Luft durch das Ventil vorne ausströmt. Andernfalls wird das Plenum eben doch "leer" (im Sinne es besteht nach einer gewissen Zeit kein Druckunterschied mehr vor und hinter dem Ventil, wenn von hinten weniger nachkommt als vorne raus geht).

    Vorausgesetzt natürlich, daß das Ventil überhaupt so lange auf bleibt, daß sich ein solcher Zustand überhaupt einstellt, und genau das meinte ich. Die Öffnungszeit spielt genauso eine Rolle wie Volumen und Druck.


    Der Regulator ist kein Schalter (auf/zu), sondern hat ein entsprechend des Druckunterschiedes relativ "träges" Regelverhalten, und macht erst bei einem starken Druckunterschied wirklich voll auf.

    Und selbst der voll offene Regulator hat einen im Verhältnis zum Ventil ziemlich kleinen Querschnitt für den Durchfluss.

    Das ist ja grad die Tücke, weswegen es wichtig ist für die Effizienz, daß die ganzen Drücke, Volumen, Öffnungsquerschnitte und Stellzeiten alle zueinander passen.


    Ideal effizient wäre im Grunde ein solcher "schaltbarer" Regulator, der während der Ventilöffnung komplett zu bleibt, und danach erst nachspeist.

    Dann gäbe es auf keinen Fall die Chance auf irgendwie "sinnlos verblasene" Luft. Die Luft aus dem Plenum geht aufs Geschoss, anschließend wird 1:1 nachgefüllt, and repeat.

    Völlig unabhängig davon, wie lange das Ventil offen ist, oder welcher Druckunterschied herrscht, oder welches Volumen durch welchen Öffnungsquerschnitt gepresst wird.


    Real ist das aber anders, immer nach dem initial hohen Druck, der das Geschoss beschleunigt, geht eine gewisse Portion Luft mit nach vorne durch, die dem Geschoss nur noch müde hinterherwinkt, eben sinnlos mit entweicht, ohne irgendwas beizutragen, wenn der Regulator schon nachspeist, aber mit der Menge nicht hinterherkommt...zumal ja auch das Volumen stark ansteigt, wenn das Geschoss weiter vorne im Lauf ist.

    Es sei denn, das Ventil macht früh genug zu...aber eben auch nicht zu früh, sonst kommt vielleicht nicht all das Volumen durch, das wirklich als "Druckstoß" für das Geschoss zur Verfügung stünde.


    Ich stelle grad für mich fest: So ein Regulator ist total ineffizienter Schrott, das kann doch überhaupt nicht richtig funktionieren.

    Ich bau meine HPMax um und mach das wieder ganz althergebracht mit nem Kugelhahn, wie damals bei der Kartoffelkanone. ^^

    Da postetet einer der krassesten Beobachtungen an der HP Max, welche die ganzen Probleme mit Nadelbruch, klemmenden Ventilsitz und Undichtheiten erklären bzw. Teil der Erklärung sein könnte und kaum einer nimmt es zur Notiz?

    Die Ventilfeder ist einer von mehreren möglichen Einflussfaktoren.

    Das ist weder neu noch spektakulär.

    Wir hatten das Thema doch schon vor Ewigkeiten, u.a. hier:

    ...vielleicht hat ja damals auch schon kaum einer davon Notiz genommen, daher ist es nun nach fast einem Jahr in Vergessenheit geraten :)

    Sie ist zwar auf meine Feature-Anforderung hin entwickelt worden

    HA! Verplappert!

    Es wird also eine 88mm PCP-FlaK inkl. Drehlafette.

    Bin gespannt, wie die Chinesen das mit 7,5J hinbekommen haben.

    ...mit den bisher bereits bestätigten Features wie Welthungerbekämpfung und Krebsheilung ist das wirklich ein interessantes Gesamtpaket, was Sie da mal wieder schnüren, Hut ab! :)

    Ok ist bestimmt auch ein Punkt.

    Wobei ein Hersteller auch ein gewisses Auge auf eine sinnvolle Anzahl von Einzelteilen haben muss, die ja alle gefertigt, verwaltet, gelagert usw. werden müssen.

    Und da sind drei verschiedene auch wieder Platzverschwendung gegenüber einem.

    Was Wirtschaftlich überwiegt, bleibt dem natürlich überlassen.

    ...meist hat der Kaufmann Recht gegenüber dem Techniker, aber vielleicht kann man sich das in Schweden noch leisten, auf den Techniker zu hören...teuer genug sind die FX ja definitiv ^^

    wozu wollt ihr die exakte öffungszeit wissen ?
    und wenn dann müsste man auch den hub im zeitlichen verlauf wissen, also wie genau der offnet und schliesst ( wie nockenwellenprofil beim motor/ventilen)

    Ich verstehe einfach gerne Dinge. Und ich bin ein riesen fan von Superzeitlupe, denn da werden einfach im Grunde alle Dinge offensichtlich und nachvollziehbar.

    Mir ist schon klar, daß das Wunschdenken ist in diesem Fall, aber ich fachsimple nun einmal auch gerne (erkennt man wohl an meinen Texttapeten ^^).

    Und rein theoretisch betrachtet würde man so auch eine individuelle Waffe genau perfekt einstellen können, wenn man alle mechanischen Abläufe innerhalb der Waffe in slowmo sichtbar machen könnte. Denn dann wüsste man genau, an welcher "Stellschraube" man anfassen muss, um zu optimieren.


    welchen bereich definierst du als "plenum" ?

    Ich definiere das so, wie man ein Plenum nunmal definiert (das Luftvolumen zwischen Regulator und Düse bzw. Transferport)

    In aller Regel einfach der Innenraum des Systemgehäuses, wobei das so streng genommen nicht generell korrekt ist.

    Es gibt ja auch Waffen, bei denen das Plenum vereinfacht gesagt ein kleiner externer Tank für sich ist, z.B. bei der FX Impact M3.

    Also platt gesagt Dein "Fall A".


    A wird sicher nicht bis drucklos abfallen ( sieht man auch am zucken des manometers ) , nicht mal ansatzweise.

    Richtig. Weil sich das durch das Ventil durchgelassene regulierte Volumen an der Mini-Transferport-Bohrung "staut". Die Ventilöffnung lässt im Grunde nur den Druck bis zu dieser Bohrung durch, der Druckabfall entsteht erst am Transferport. Und das Ventil macht wieder zu, bevor der Druckausgleich dort erfolgt ist.

    Außerdem: das Manometer ist träge (muss es ja sein, sonst würde die Anzeigenadel sich sehr schnell kaputt schlagen durch die Druckstöße bei "offenem" Betrieb...deswegen sind die Teile ja Flüssigkeitsgefüllt) Aber das spielt im Fall F-Düse wohl keine Rolle. Bei offenem Betrieb würdest Du aber auch keinen Abfall auf "null" sehen, selbst wenn der Druck ganz kurzzeitig so weit abfällt.



    plenum A kann gar nich gröss genug sein ( liefert optimal nahezu konstanten druck)

    Das würde ich auch annehmen.

    Andererseits verkauft FX viele Waffen für kleinere Joule-Setups mit vergleichsweise kleinem Plenum.

    Hier Beispiel aus den Technischen Daten der Panthera:

    pasted-from-clipboard.png

    Also drei (deutlichst) verschiedene. Schon für die Version mit dem 500mm kurzen Lauf ist eine Version mit nicht mal dem halben Volumen verbaut, gegenüber den 600mmm und 700mm...

    Und bei den Leistungsbeschnittenen für GB und DE dann sogar nochmal ne extra kleinere Variante.

    Also ist offensichtlich zuviel zur Verfügung stehende Luft auch nicht in jedem Fall sinnvoll, die Aussage "kann nicht groß genug sein" kann so nicht stimmen.

    Ansonsten würde man da doch einfach immer die größtmögliche Variante anbieten, wenn das nur Vorteile hätte. Aber welchen Nachteil genau...keine Ahnung.


    Vielleicht geht es da tatsächlich schon um die nachvollziehbare "aerodynamische Schmerzgrenze" subsonic/supersonic. :/

    ...aber da brauchen wir uns wohl bei "F-Betrieb", wo eben zusätzlich noch die "Staustufe" eines querschnittsreduzierten Transferports mit eingebaut ist,

    keine Sorgen drum machen, insofern stimmt hier Deine Aussage dann vermutlich wohl doch, je größer je besser. :/