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Obwohl ja aktuell die Huben GK1 total „in“ ist und die K1 offenbar etwas aus der Mode gekommen ist, finde ich die K1 interessanter.
Allerdings würde ich gerne die Technik besser verstehen, was nur sehr begrenzt durch Zerlegen der Waffe ist, weil diese eben in der F Version nur sehr begrenzt zerlegbar ist und sich zudem nach Holland Fahrten (wo ich nie hinkomme) nur sehr begrenzt wieder richtig bzw. in den Urzustand zurück bauen ließe.
Immerhin gibt es jede Menge englischsprachige Foren, wo viele User ihre Erfahrungen berichten – interessanterweise sind da auch viele Europäer dabei.
Auch Youtube Videos gibt es ziemlich viele, nicht immer in verständlichen Sprachen.
Als Erstes ist mir aufgefallen, dass die veröffentlichten Shot-Strings (also Messwerte) für normale Diabolos im Bereich von 0,9 bis 1,16 grs fast alle bis deutlich über 350 bis 360 m/s, also deutlich im Überschallbereich - liegen.
Das hatte ich nicht erwartet.
Was mich übrigens auch ein bisschen wundert:
Als die FX Revolution heraus gekommen ist, waren auf YouTube reichenweise Videos zu sehen, wie Typen sich das Dings auf Fullauto umgebaut haben. Bei der K1 finde ich dazu überhaupt nichts.
Entweder ist das also schlecht zu machen oder, was ich vermute, macht das durch den Umstand, dass die K1 eben durch die hammerlose Technik sehr schnell schießbar ist einfach keinen echten Sinn.
Ich habe 1988 einen freien Freitag und ein mündliches Lob vor der angetretenen Batterie bekommen, weil ich (an diesem Tag als Einziger) die komplette Funktion der Fk20 fehlerfrei beschreiben konnte.
Versuchen wir es mal nach und nach schrittweise bei der Huben K1. Aktuell habe ich da noch jede Menge unklare Vorgänge.
OK, das Ganze beginnt mit dem Tank.
Hier geht es mit dem Quickfill Anschluss los, der über den Fülldorn angefahren wird: Sobald der Druck auf der Aussenseite den Druck im Tank übersteigt, strömt Luft ein. Der Tank darf bis 350 Bar befüllt werden. Wie viel Liter Luft da dann drin sind, habe ich aktuell ncoh nicht verstanden. Wäre aber interessant-
Auf der anderen Seite des Tank ist bei der K1 der Regulator. Das ist im Grunde ein T-Stück, bei dem die beiden oberen Ende des T auf einer Seite in den Tank, auf der anderen Seite in ein Anschlussstück mit Bajonettverschluss (so sieht das jedenfalls in den Filmem aus) und dann in den "Systemkasten" der Waffe münden.
Am oder im anderen Ende ist der eigentliche "Regulator" eingeschraubt.
Hier muss es mindestens zwei Versionen geben, zudem bietet noch die niederländische Firma HUMA AIR eine technisch abweichende Version an.
Der Regulator schließt einerseits den Tank ab, andererseits reduziert er den Druck auf einen geringeren Wert und lässt Luft mit diesem geringeren Druck in die Kammer vor dem Ventil (dem sogenannten Plenum) strömen.
Ich habe mich immer gefragt, wie diese Druckreduzierung eigentlich funktioniert.
Da einige Typen den Regulator auseinander gebaut haben, hat man das auf Fotos und in Videos gesehen:
Im Grunde ist das so eine Art Druckschraube unter der sich eine Anzahl von Metallringen aus einem federndem Stahl befinden. Diese gelochten Schreiben sind U-förming gebogen und in einer bestimmten Reihenfolge abwechselnd mit der offenen oder der geschlossenen Seite aufeinander geschichtet.
Es gibt einige Zeichnungen, auch z.B. vom Huben Papst Gregor K., wie man die Teile am Besten schichten soll, weil das total wichtig wäre.
Zieht man die Schraube an, werden die U-förmig gebogenen Scheiben zusammen gepresst und der Druck der Luft, die in das Plenum strömt, reduziert sich.
Man kann das so weit herunterdrehen, dass der Druck für den Betrieb der Waffe nicht mehr ausreicht.
Dreht man die Schraube heraus, steigt der Luftdruck in der „Vorkammer“.
To be continued.