Welche kaufen Interceptor Mey oder Revo12

  • Hallo zusammen,


    ich beschäftige mich aktuell intensiver mit dem Thema Armbrust und stehe vor der Entscheidung zwischen der Interceptor MEY und der Revo 12.


    Auf dem Gebiet der Luftgewehre – insbesondere Pressluftsysteme – habe ich bereits Erfahrung, ebenso mit Bögen. Für einen möglichst autarken, wartungsarmen und langfristig nutzbaren Ansatz halte ich eine Armbrust jedoch für sinnvoller als ein Pressluft-Luftgewehr. Gründe sind vor allem die Unabhängigkeit von Druckluft, geringerer logistischer Aufwand sowie die potenziell einfachere Instandhaltung.


    Mir ist bewusst, dass Pressluftgewehre je nach Kaliber und System Vorteile bei Reichweite und Schussleistung haben können. Für mich stehen jedoch eher Zuverlässigkeit, Robustheit und Alltagstauglichkeit im Vordergrund.


    Meine Entscheidungskriterien sind dabei nicht optischer Natur, sondern vor allem:


    kompakte Abmessungen und gute Handhabung


    schnelle Einsatzbereitschaft und Schussfolge


    Magazin- bzw. Bolzenkapazität


    Stabilität und mechanische Zuverlässigkeit


    Präzision auf praxisrelevanten Distanzen


    Haltbarkeit und Langzeiterfahrung


    Effizienz im Betrieb


    Ersatzteilverfügbarkeit


    Zubehör- und Tuningmöglichkeiten


    Wartungsaufwand ohne Spezialwerkzeug



    Ich habe mir bereits zahlreiche Informationen, Videos und Berichte zur Interceptor MEY und zur Revo 12 angesehen. Dennoch fällt es mir schwer einzuschätzen, welche Aussagen auf echter Praxiserfahrung beruhen und was eher theoretisch oder marketinggetrieben ist.


    Daher meine Frage an euch:

    Hat jemand fundierte Erfahrungen mit einem oder beiden Modellen und kann etwas zu den realen Vor- und Nachteilen im direkten Vergleich sagen? Besonders interessieren mich Zuverlässigkeit, Verschleiß, Ersatzteillage und die praktische Handhabung über längere Zeit.


    Auch Hinweise auf sinnvolle Alternativen in dieser Klasse sind willkommen.


    Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung.


    Viele Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Wenn's auch Diskussionen zur Revo 7 sein dürfen, gibt es hier etwas Lesestoff:


    Die S.H.I.E.L.D. Agency e.U. administriert und moderiert das Forum als externer Dienstleister der GoGun GmbH. Das Forum dient dem gemeinsamen Austausch von Informationen, Wissen und Tipps+Tricks zu Produkten der GoGun GmbH - von Kunden für Kunden. Die Beiträge werden nicht von Mitarbeitern der GoGun GmbH aktiv gelesen oder beantwortet. Es findet keine rechtsverbindliche Beratung statt.

  • Willkommen hier, Burning! Manchmal hat man auch Glück und einen Interceptor- und/oder Revo-Besitzer in seiner Nähe wohnen, die einen das Ding mal in die Hand nehmen lassen. Dazu guckst du am besten in die "Landkarte für Gleichgesinnte", den Link findest du u.a. direkt unter dieser Nachricht in meiner Signatur.

  • Burning
    Also ich kann nur zur Mey Interceptor (IC) aus Praxiserfahrungen berichten, eine Revo habe ich nicht, aber ich kann ja mal meine Erfahrungen erzählen.
    Ich werde mich mal anhand deiner Kriterien etwas entlanghangeln:

    - Abmessungen und Handhabungen:
    Die IC ist als Pistolenarmbrust und das relativ einfache rausnehmen des Wurfarms immer noch kompakter als eine Jagdarmbrust, aber für eine Pistolenarmbrust schon größer.
    Man wird da auch einen Klappschaft für das kompaktere Lagern oder Transport anbringen können, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

    Zur sonstigen Handhabung finde ich sie sehr gut, der Hebelmechanismus ist gut und sonst liegt sie auch gut in der Hand.
    Lediglich kann es sein, dass manche den nach vorne angewinkelten Griff komisch finden könnten.

    Sonstiges zur Kompaktheit: Kommt auch etwas darauf an, was man für ein Zubehör drauf packt.
    Wenn man so Flip-Kimme-Korn hat, dann trägt das ja kaum Volumen auf, wenn man jetzt irgendwie ein Red-Dot und Magnifier drauf packt, dann macht es das logischerweise größer.

    - Einsatzbereitschaft und Schussfolge:
    Also man muss ja die Armbrust leer und ungespannt lagern bzw. transportieren in einem abgeschlossenem Behältnis.
    D.h. Schloss auf, Behälter öffnen Armbrust rausnehmen, Wurfarm Einsetzen, außer das Behältnis ist groß genug und der Wurfarm kann montiert bleiben, und dann noch Magazin rein und los gehts.
    Das Magazin darf geladen sein, aber eben nicht in der Armbrust geladen stecken.
    Wenn man jetzt bedenken hat, dass das die Magazinfeder zu sehr belastet, dann kann man bei der IC das 18 Schuss Magazin z.B. mit 10 Bolzen laden, dann muss man am Schießplatz nur noch ein bisschen laden.
    Dadurch wäre die Feder nur ca. halb belastet.

    Schussfolge kommt ein bisschen auf das Zuggewicht an, natürlich kann man einen 50lbs Wurfarm einfacher und schneller spannen als einen 90lbs Wurfarm.
    Man kann damit natürlich durch Übung und Fitness schneller werden.
    Ansonsten muss man nicht umgreifen beim Repetieren, besonders wenn man die niedrige Schaftmontage nutzt ist das besonders einfach.
    Finde die Schussfolge aber schon gut.

    - Magazin:
    Ja also das IC Magazin ist etwas kostspieliger, aber es ist gebaut wie ein Panzer und bietet eine Kapazität von 18 Schuss.
    Kommt ein bisschen darauf an, wie viele Magazine man auch will, ich persönlich 2-4 Stück sind für meine Freizeitanwendung völlig ausreichend.
    Persönlich habe ich mich dafür entschieden die nachrüstbare "Leerschusssicherung" in meine Magazine einzulegen und habe "nur" 17 Schuss Kapazität.
    Auch die Magazine funktionieren super.

    - Stabilität und Zuverlässigkeit:
    Klar, irgendwann kann alles mal einen Fehler bekommen, aber ich hatte bisher nie Probleme.
    Ich nutze sie jetzt nicht in einem sterilen Laborraum, aber ich robbe nicht durch den Schlamm oder lagere sie im Salzwasser, daher ist das die Frage welche Ansprüche man da hat.
    Aber bisher gabs keine Probleme.

    - Präzision:
    Also mein Schießplatz im privaten Waldgrundstück gibt bis zu 50m her, aber ich werfe die Bolzen eher so von 10-35 Meter mit dem 90er Wurfarm und da gibt es keine Probleme.
    Natürlich kann es mal einen komischen Bolzen geben, bei dem die Vanes etwas komisch schon sind und der weicht mal etwas ab, aber man kann ein Pizzakarton großes Ziel locker zuverlässig treffen auf 35m.
    Aber das mache ich nicht aufgelegt, sondern frei stehend und daher liegen meine Abweichungen auch an mir selbst.
    Aber man muss trotzdem bedenken, dass die Pistolenarmbrüste auch an ihre Grenzen kommen und es sind keine hochpräzisen Jagdarmbrüste.

    - Haltbarkeit/Langzeit:
    Ich führe keine Excel Tabelle oder so über meine Armbrust, aber die Interceptor hat mehrere hunderte Schuss bereits hinter sich und bis auf die Sehne/Wurfarme musste ich noch nichts wechseln.
    Klar hat sie Kratzer bekommen durch die Nutzung, aber nichts gravierendes.

    - Effizienz im Betrieb:
    Energieeffizienz oder wie viel Armbrust man pro € bekommt?
    Weiß nicht ganz was du meinst.

    - Ersatzteilverfügbarkeit:
    Ja also die Wurfarme, Montageblöcke und Sehnen kann man wechseln und kaufen, aber den Rest eher weniger, soweit mir das bekannt ist.

    - Zubehör/Tuning:
    Kommt ein wenig darauf an was man will.
    Also man kann natürlich einen anderen Schaft auf die Buffertube setzen oder einen anderen Griff und eine Optik anbauen und eine Sling anbringen.
    Auch ein Zweibein wäre grundsätzlich möglich.
    Wo es erlaubt ist, z.B. im Ausland oder so, da könnte man natürlich auch eine Lampe anbringen, aber nicht hier in Deutschland.

    - Wartungsaufwand:
    Vor und nach jeder größeren Nutzung öle ich die mechanischen Komponenten und die Sehne wird gewachst.
    Mit so einer Rail-Lube schmiere ich das ein, wo der Bolzen an der Armbrust gleitet.
    Hin und wieder mal ziehe ich die Schrauben nach, hatte mal eine, die hat sich etwas gelockert wahrscheinlich durch die Vibrationen durch die Nutzung.
    Natürlich kann man auch mehr machen usw. aber bisher hat das für mich gereicht.
    Ansonsten braucht man nichts groß besonderes.

    Sonstiges:
    Was ich aber aus dem Beobachten zur Revo sehen konnte:
    Die Revo ist etwas günstiger und wird kompakter sein, auch die Bolzen für die Revo sind eigentlich kein Thema mehr.
    Auch der Spannvorgang der Revo wird etwas schneller sein.
    Die dünneren Bolzen der Revo scheinen etwas effizienter zu sein.

    Mittlerweile würde ich persönlich vielleicht auch eher zur Revo greifen, aber für mich war die Kapazität ein Punkt, der für mich sehr wichtig war und da hat die Mey Interceptor die Nase vorn.
    Die Revo kann mit dem 12 Schuss Magazin ausgestattet werden, aber ich habe schon gehört, dass das 12er Magazin für manche nicht so toll funktioniert.


    Noch so als kleiner Nachtrag und Fazit:
    Ich denke die Revo und IC können beide ca. das gleiche, der Unterschied liegt im Detail.
    Wenn ich als Fazit das geben würde:
    Die Revo ist die kompaktere und leicht günstigere Wahl und die Mey ist mit der Kapazität besser.

    Einmal editiert, zuletzt von Lucio () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Lucio Gonzalez mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Also ich habe dir IC nicht, daher kann ich nichts dazu sagen.

    Hab aber ein paar mal mitbekommen das es bei ihr den Wurfarm geschrottet hat.

    Keine Ahnung ob das immer noch so ist.


    Ich habe die Revo und die Adder und liebe beide. Mit dem 12er Magazin habe ich persönlich schlechte Erfahrung gemacht und bin bei dem 7er geblieben.

    Viele anderen sind mit dem 12er glücklich.


    Wenn es um die reine bolzenkapazität geht, bist du mit der IC besser dran. Aber es kommt auch immer drauf an was man genau davon erwartet. Ein Magazinwechsel ist schnell vollbracht.

    Größe und Gewicht sollte man auch immer im Auge haben wenn man das Ding den ganzen Tag rumschleppt oder auf engen Räumen unterwegs ist.

    Also ich persönlich bin mit der Revo glücklich.

    Aber um Dir einen Eindruck zu verschaffen solltest du beide vielleicht mal in der Hand gehabt haben um besser entscheiden zu können.

  • Ich hatte sowohl die Revo, als auch die Interceptor.


    Wenn es unbedingt eine der Beiden werden soll und du bisher nicht schon irgendwelche Pfeile hast an die du gebunden bist, dann würde ich die Revo empfehlen.


    Ich empfand die Interceptor als nicht dem Preis entsprechend verarbeitet und es gab viele Probleme mit reißenden Endkappen und brechenden Wurfarmen und zu der Zeit auch kaum Ersatzteile das scheint aber mittlerweile besser geworden zu sein.

    Der Spannvorgang hat sich irgendwie nicht sauber und unflüssig angefühlt, das hat mir alles nicht so zugesagt.

    Persönlich war mir die Intereptor auch zu klobig und unhandlich für eine Pistolenarmbrust und nein, ich bin kein kleiner Mensch, sondern 1,90m groß, aber sowas sind ja immer persönliche Empfindungen.


    Man wird da auch einen Klappschaft für das kompaktere Lagern oder Transport anbringen können, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

    Das wäre mir neu, falls dir da was bekannt ist, kannst du gern mal einen Link schicken, die Größe hatte mich nämlich auch für den Transport immer gestört.



    Die Revo ist aus meiner Sicht präziser als die Interceptor und handlicher, bringt aber auch ein gutes Gewicht mit.

    Der Spannmechanismus ist gut gelungen und funktioniert auch sauber und flüssig und sie ist in wenigen Sekunden und ohne zusätzliches Werkzeug zerlegt und passt perfekt in den EK Rucksack.

    Probleme hatte ich damit kaum welche, bei einigen Nutzern hat das Schloss / die Kralle mal gehangen aber das war auch schnell wieder behoben.

    Was ich an der Revo störend fand, war die Lautstärke, was auch andere hier bestätigt haben. Sie ist merklich lauter als meine Stinger M10 und da ich ein empfindliches Gehör habe, war das auch der Grund warum ich sie verkauft habe.



    Zubehör gibt es für Beide Modelle ein paar Sachen, ich hatte für meine Revo damals auf eBay einiges 3D gedrucktes geholt, ansonsten wüsste ich auch nicht, was ich da vermisst hätte.



    Die Frage ist jetzt, was willst du haben und für was willst du sie nutzen?

    Ich nutze meine Sachen alle zum Spaß haben und nicht für eine Apokalypse oder Angriffe von Zombies, aber dennoch bevorzuge ich einen simplen Aufbau, eine einfache Handhabung und eine problemlose Wartung / Reparatur und geringen Verschleiß.

  • Also, meine Priorität liegt ganz klar nicht nur bei Freizeit und Scheiben schießen – sagen wir mal so: Falls Zombies, Apokalypse oder sonstige unangenehme Überraschungen vor der Tür stehen 😬, sollte das Teil auch mehr können als nur Wohnzimmer-Deko sein.

    Freizeit und Training kommen dann direkt danach.


    Gesucht ist also keine reine Kurzstrecke (20-30m)- oder Indoor-Armbrust, sondern etwas mit ordentlicher Reichweite (mehr als 20-30m)und schön wäre natürlich mit etwas Durchschlagskraft, damit man draußen nicht nur „Hallo“ sagt, sondern auch ernst genommen wird.

    Gedanklich war ich schon bei Adder oder Siege,(wegen Leistung) und ja: Wenn Geld, Platz und Realität keine Rolle spielen würden, wäre eine Jagdarmbrust wahrscheinlich perfekt. Leider sind die Dinger eher Kühlschrank-Format, schlecht rucksacktauglich und preislich eher Kategorie „träum weiter“.


    Was mir außerdem wichtig ist:

    Die Armbrust sollte Outdoor-tauglich sein. Regen, Matsch, feuchte Wiesen – das Leben passiert draußen. Sie sollte das (mal) abkönnen, ohne direkt zu rosten oder nach einem Regenschauer zum Altmetall erklärt zu werden.

    Pflege ist selbstverständlich: sauber machen, trocknen, ölen – ich bin ja kein Barbar 😉

    Und ja, ich kenne mich zumindest ein wenig mit Lang- und Kurzwaffen aus, mehr möchte ich dazu nicht sagen.


    Unterm Strich suche ich also eine Armbrust, die:


    draußen Spaß macht


    genug Power für mehr als Scheibenschubsen hat


    nicht die Größe eines Gartentors besitzt


    auch bei schlechtem Wetter nicht direkt beleidigt ist


    und mein Konto nicht sofort in die Knie zwingt



    Bin gespannt auf eure Erfahrungen – bevor die Zombies schneller sind als meine Kaufentscheidung 🧟‍♂️😄

  • Archeon
    Also hier bei GoGun wird der Klappadapter für die Mey beworben:
    https://gogun.de/1001194
    Aber den habe ich nicht, deshalb kann ich nichts sagen
    Ich denke nur, dass mir die zusätzlichen cm da das ganze im ausgeklappten Zustand zu lang macht, da ich den Schaft schon jetzt auf kürzester Position habe.
    Gibt auch kurze Buffertubes um das zu kompensieren, aber war ich bisher immer etwas abgeneigt da dann wieder das ganze anzupassen.

  • Habe eine IC.

    Für mich ausschlaggebend war das große Magazin.

    Im Verteidigungsfall zählt jeder Schuss, den man bereits im Magazin hat.

    Zweiter Grund war das Aussehen.

    Ne geilere Armbrust (optisch) habe ich noch nicht gefunden.

    Die IC tut genau das, was sie soll: Sie schießt dahin, wohin sie soll und repetiert unheimlich schnell.

    Ein wenig Übung braucht man schon, doch dann geht die Repetierbewegung sehr schnell.

    Ich schieße mit dem 120er Bogen und die Schusskraft ist sehr beeindruckend.

    Ich übe oft das schnelle Leerschießen des Magazins und es ist eine Heidengaudi, die 17 Schuss schnell hintereinander abzuschießen.

    Für mich ist es die zurzeit beste Armbrust.

    Ich kann über die Revo leider nichts sagen, das müssen andere tun.

    Die ist aber sicher auch prima.

  • Die Armbrust sollte Outdoor-tauglich sein. Regen, Matsch, feuchte Wiesen – das Leben passiert draußen.

    Denk dran, dass man eine Armbrust draußen nur unter stark eingeschränkten Bedingungen nutzen darf. Also schon mal nicht auf öffentlichem Grund, sondern nur auf privaten Grundstücken, und dort auch nur, wenn mehrere Voraussetzungen erfüllt sind. Also überlege dir, wo du deine Zombies bekämpfen (und dafür üben) wollen wirst. Wenn das dann doch nur zu Hause sein sollte, kannst du viel Geld sparen. Ansonsten solltest du nämlich besser erstmal deinen Kontostand aufrüsten, weil die divergierenden Anforderungen für "zu Hause" und für "unterwegs" vermutlich auf mehr als eine einzige Armbrust hinauslaufen werden.

  • DIE optimale Armbrust oder PAB gibt's nicht. jeder gewichtet andere Dinge.

    Ich selber hab nur die Revo. Hab mich für sie entschieden da ich noch keine andere Armbrust hatte. Somit hatte ich auch kein Problem mit dem schlankerem (neuen) Bolzendurchmesser.

    Kurz gesagt: solltest du schon eine Bolzenschubse mit 6,5mm Bolzen haben hol dir die Mey, bist du Neueinsteiger (so wie ich) hol dir die Revo.

  • Denk dran, dass man eine Armbrust draußen nur unter stark eingeschränkten Bedingungen nutzen darf. Also schon mal nicht auf öffentlichem Grund, sondern nur auf privaten Grundstücken, und dort auch nur, wenn mehrere Voraussetzungen erfüllt sind. Also überlege dir, wo du deine Zombies bekämpfen (und dafür üben) wollen wirst. Wenn das dann doch nur zu Hause sein sollte, kannst du viel Geld sparen. Ansonsten solltest du nämlich besser erstmal deinen Kontostand aufrüsten, weil die divergierenden Anforderungen für "zu Hause" und für "unterwegs" vermutlich auf mehr als eine einzige Armbrust hinauslaufen werden.

    Deswegen schrieb ich ja

    Und ja, ich kenne mich zumindest ein wenig mit Lang- und Kurzwaffen aus, mehr möchte ich dazu nicht sagen.

    Also im Gesetz und natürlich in der Pflege, auch die langjährige aktive sportliche Nutzung......

  • Also bei den Anforderungen würde ich persönlich keine der Beiden nehmen, weil das Schloss Dreck und Matsch nicht magt.


    Da wäre meine Empfehlung ein Kantenschubser, wie die Stinger AR6 oder wenn es mit Magazin sein soll, eine M10.

    Der Kartenschubser ist annähernd unzerstörbar und verschleißfrei und absolut keiner Wartung oder Pflege.

    Ja die Schubser sind minimal unpräziser, als eine Armbrust mit Schloss, die anderen Vorteile überwiegen da aber meiner Meinung nach.

    Die Magazine der M10 passen übrigens auch in eine Standard AR15 Magazintasche für den Transport.

    Die Stinger ist auch super handlich, mit dem Klappschaft passt sie in einen Rucksack und im Vergleich mit den Anderen ist sie ein Fliegengewicht.

    Dadurch, dass da keinerlei Technik dran ist, ist sie auch super zuverlässig und funktioniert bei mir seit tausenden von Schüssen problemlos.


    Aber das nur Mal als Hinweis oder Denkanstoß, wenn es eine der Beiden genannten Modelle werden soll, dann würde ich wie erwähnt die Revo nehmen.

  • Wenn es die allererste Armbrust ist, würde ich es mit einer günstigen wie Mankung Sobek versuchen. Ist ein geringes Risiko und alles von den Kosten überschaubar.

  • Burning
    Also ich denke, dass du hier ein bisschen den Idealvorstellungen nachjagst. :/
    Es gibt nicht die eine Lösung für alles.
    Was du an Anforderungen beschreibst widerspricht sich zum Teil in sich:
    Sie soll kompakt sein, aber am besten die Power einer Jagdarmbrust und mit schneller Schussfolge und dabei Reichweiten jenseits von 30m schaffen.

    Und was das Thema Power betrifft, ich weiß zwar nicht vor wem du dich beweisen musst, dass du mit deiner Armbrust "ernst genommen" werden willst, aber ich denke mal, dass viele unterschätzen, was ein 90lbs Wurfarm mit Feldspitze schon kann, von anderen Spitzen ganz abgesehen.
    Ich habe als Test mal eine Feldspitze aus ca. 5m in eine Birke in meinem Wald mit 90lbs gesendet und die war so weit drin, dass vom "GoGun" Schriftzug des Carbonbolzens nur noch das "un" zu sehen war.

    Und was Reichweite angeht kommen die kompakten Armbrüste bestimmt auch an 40-50m ran, aber sie performen am ehesten auf 10-30m würde ich sagen.

    Ich denke, dass du dich mit einem Kompromiss zufrieden geben musst.
    Ich würde das nehmen, was ich auf meinem Grundstück auch nutzen kann.
    Das tollste Equipment bringt nichts, wenn man sie nicht nutzt und regelmäßig mal handhabt.

    Und was das Outdoor taugliche betrifft:
    Natürlich halten die das aus.
    Aber wie alles, kann auch der größte Dreck mal den Abzug beeinflussen oder so, aber wenn man halbwegs da mit der Pflege dabei bleibt, dann sollte das kein Problem sein :thumbup:

  • Moin,

    ich kann meinen Vorrednern als Revobesitzer nur anschließen.
    Beides sind sehr gute PAB´s, bei beiden gabs ein paar Kinderkrankheiten. Bei der IC, waren es ein paar Frontends
    und Wurfarme, bei der Revo ein paar 12er Magazine die nicht so wollten wie gewünscht.
    Die Revo hat ein Schloss, der IC eher was, was an Kantenschubser erinnert, also Verschleißfreier. Die IC hat noch ein größeres Pfeilspektrum am Markt, da die 6,2mm größe länger am Markt ist, wo die Revo aber langsam aufholt.
    Präzision sind beide ebenbürtig, die IC ist etwas wuchtiger in den Abmaßen, hat aber halt höher Magazinkapa.
    Es ist letztendlich eine Frage des Geschmacks.
    Vielleicht hast du in der Nähe Revo oder Interceptor-besitzer, die dir Möglichkeit geben, die Dinger mal anzufassen oder mal eine Handlungsgefühl zu geben..



    Die Welt ist rund, ich komm auch rückwärts ans Ziel!

    Einmal editiert, zuletzt von Riot_Squad ()

  • Schau das mal an.



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  • Ach das Thema Entfernung hatte ich vergessen zu beantworten.

    Da stimme ich den anderen hier vollkommen zu, du kannst mit einer PAB zwar auch auf 30m und mehr schießen, dafür sind sie allerdings nicht gedacht.

    Für solche Entfernungen brauchst du dann schon was Größeres, wenn du da weiterhin präzise sein willst.

  • Da könntest du recht haben, dass ich einer gewissen Idealvorstellung hinterherjage. Mir ist durchaus bewusst, dass eine kompakte Armbrust niemals die Reichweite, Präzision und Energie einer großen Jagdarmbrust erreichen kann – vor allem nicht, wenn es um sauberes Treffen jenseits der 40 m geht.


    Trotzdem fand ich das Video zur Revo recht interessant. Dass sie selbst auf 50 m noch zuverlässig trifft und auf rund 70 m überhaupt noch Pfeile im Ziel stecken bleiben (wenn auch mit deutlich höherem Haltepunkt), hat mich ehrlich gesagt überrascht. Klar, das ist kein präzises „Point and Shoot“ mehr, aber der Streukreis wirkt für die Baugröße aus meiner Sicht noch akzeptabel.


    Mir ist schon klar: die kleine, handliche Armbrust mit der Reichweite, Zielgenauigkeit und Leistung einer großen gibt es schlicht nicht. Das ist mir völlig bewusst. Trotzdem suche ich etwas, das einen brauchbaren Kompromiss darstellt – handlich, transportabel und draußen nutzbar, ohne gleich eine ausgewachsene Jagdarmbrust mitschleppen zu müssen.


    Wenn man sich die Revo anschaut, sind 40–50 m mit dem 90-lbs-Bogen aus meiner Sicht durchaus noch im akzeptablen Bereich. Genau deshalb hätte mich ein Weitschusstest der Mey Interceptor interessiert, leider findet man dazu kaum Vergleichbares.


    Hier das Revo-Video, auf das ich mich beziehe:

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    Vielleicht hat ja jemand beide schon mal auf größere Distanzen getestet.

  • Trotzdem fand ich das Video zur Revo recht interessant. Dass sie selbst auf 50 m noch zuverlässig trifft und auf rund 70 m überhaupt noch Pfeile im Ziel stecken bleiben

    Das ist alles mehr als unrealistisch.

    Eine PA ist eher was für den Bereich von 10-20 Metern. Wen du von selbstverteidigung redest eher 6-10.

    Ja man kann auf 50 Meter treffen aber da kommt es auch drauf an in welchen Bereich. Für sie Jagd zb. schon mal nicht.

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt's in dem Bereich so nicht.

    Du willst einen Armbrust die gut ist,da ist die Revo dabei.

    Ich empfehle dir nochmals vor dem Kauf das Gerät einmal in die Hand zunehmen. Es gibt auch andere Armbrüste die vielleicht eher was für dich sind.

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