Hallo zusammen, eine Frage hat schon mal jemand einen Schalldämpfer modifiziert, das er leise wurde ? Ich rede nicht von einem extender, sondern darüber den Inhalt aus zu tauschen um den leiser zu machen ! Jemand Erfahrung damit?
AEA Challenger Bullpup Cal. 50 Ersatzteile
- AEAChallenger
- Unerledigt
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mit Schaumstoffeinlagen wird er ein bissl leiser, aber Wunder darf man nicht erwarten
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Was bei der Challenger auch recht viel Krach macht, ist die Mechanik, die Feder zum Beispiel klingt wie die Glocken von Notre Dame.
Naja, vielleicht etwas übertrieben, dieses Gleichnis, aber ja, man kann sie deutlich leiser bekommen.
Zum einen mit einem guten Schalli, Achtung dabei, er muss die Bestimmung für F- Waffen aufweisen, dann kann man den ganzen Laufmantel mit ins System integrieren und zu guter letzt kann man auch die Mechanik dämfen.
Das ergibt in Summe einen signifikanten Unterschied.
Was ich damit sagen will, der Schalli ist nur die halbe Miete, oder besser gesagt, nur ein Teil des Spaßes die Challenger leise zu bekommen.
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kann man auch die Mechanik dämfen.
Wie hast denn das angestellt? Bebildert wär echt gut!
Kaskadiert reicht so ein Gogun Teil eigentlich aus, und wie Max andeutete, habe ich Löcher in den Aufschraubbereich gebohrt neben dem "Lauf" des Schalldämpfers, damit es in den Mantel strömen kann.Den Integrierten hatte ich entfernt um an der Stelle ein Stück Piccatinny zu montieren.
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Bilder habe ich auf Anhieb keine, aber es ist schnell erklärt.
Den hinteren Federsitz so anpassen das nicht nur die Feder ordentlich sitzt, auch etwas Platz für ein dämpfendes Material ist.
(Ich habe den Schlauch einer Schubkarre genutzt)
Das dämpfen geht auch mit dem vorderen Federsitz, zudem kann man die Feder innen und außen auf Stauchlänge auch mit einem runden Schaumstoff versehen, dass schluckt zusätzlich Schwingung.
Dann kann man ein Ventilgehäuse um eine Schlauchgummistärke kürzen und dieses aufkleben, es bedarf nur eins Loches für die Nadel.
Das dämpft den Schlag des Hammers erheblich, ist aber besser den Hammer mit einer größeren Fläche auszustatten.
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Das geht auch mit dem vorderen Federsitz, zudem kann man die Feder innen und außen auf Stauchlänge auch mit einem runden Schaumstoff versehen, dass schluckt zusätzlich Schwingung.
Gut also wenn ich nichts bearbeiten will, dann zwei Gummiplättchen an die Enden der Feder und dazwischen noch Schaumstoff
Dann kann man ein Ventilgehäuse um eine Schlauchgummistärke abdehen und dieses aufkleben, es bedarf nur ein Loch für die Nadel.
Das dämpft den Schlag des Hammers erheblich, ist aber besser den Hammer mit einer größeren Fläche auszustatten.
Wenn ich das richtig verstehe, würde ich jetzt einen Schrumpfschlauch über die konische Fläche der Nadel(oder des Sitzes) und vielleicht etwas dämpfendes auf oder über die Anschlagsfläche des Hammers. ^ist das schon leistungssteigernd?
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Gut also wenn ich nichts bearbeiten will, dann zwei Gummiplättchen an die Enden der Feder und dazwischen noch Schaumstoff
Die Feder sitzt nicht richtig im hinteren Sitz, dieser ist zu groß.
Das bewirkt das die Feder aus der Flucht rutscht und auf diese Weise noch mehr Krach macht.
Kein Ahnung ob es bei dir auch so ist, bei all meinen Challis ist es jedenfalls so.
Aber ja, beide Sitze kann man so dämpfen.
Ich empfehle aber ein zähes Material, da es sehr beansprucht wird.
Schrumpfschlauch hat nicht funktioniert.
Schaumstoff habe ich so ein Zeug von Temu genommen, für innen passend ausgestochen, für außen ausgeschnitten und zylindrisch geformt.
Frag mich aber bitte nicht nach Maßen, hab damals verschiedene stärkeren bestellt und geschaut was am besten passt.
Wenn ich das richtig verstehe, würde ich jetzt einen Schrumpfschlauch über die konische Fläche der Nadel(oder des Sitzes) und vielleicht etwas dämpfendes auf oder über die Anschlagsfläche des Hammers. ^ist das schon leistungssteigernd?
Jain, mach bloß nichts am Ventil, oder dessen Sitz, das geht nach hinten los und bringt nichts.
Die Fläche wo der Hammer auf das Ventilgehäuse schlägt, ist der Geräusche macher.
Möglicherweise geht es auch, Material auf dem Hammer anzubringen, dann wird sich aber sehr schnell die Nadel durcharbeiten.
Das wiederum verkürzt den Beschleunigungsweg des Ventils.
Du brauchst, damit es haltbar ist, direkten Kontakt zwischen Nadel und Hammer, und was du an dämmungsstärkere aufbringst, musst du an anderer Stelle entfernen, damit der Beschleunigungsweg des Ventils nicht verkürzt wird.
Sonst hast du deutlichen Leistungsverlust.
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Die Fläche wo der Hammer auf das Ventilgehäuse schlägt, ist der Geräusche macher.
Möglicherweise geht es auch, Material auf dem Hammer anzubringen, dann wird sich aber sehr schnell die Nadel durcharbeiten.
Das wiederum verkürzt den Beschleunigungsweg des Ventils.
Du brauchst, damit es haltbar ist, direkten Kontakt zwischen Nadel und Hammer, und was du an dämmungsstärkere aufbringst, musst du an anderer Stelle entfernen, damit der Beschleunigungsweg des Ventils nicht verkürzt wird.
Sonst hast du deutlichen Leistungsverlust.
Ah verstehe, also nur das Hammer auf Nadel Geräusch, das senkt aber Leistung wenn der Weg gekürzt wird, was meintest du dann mit Leistungssteigernd beim Ventil und wieso antwortest du mit Jain?
Die Feder sitzt nicht richtig im hinteren Sitz, dieser ist zu groß.
Das bewirkt das die Feder aus der Flucht rutscht und auf diese Weise noch mehr Krach macht.
Also am besten ein Gummi, der gleich als Satz dient und die Feder zentriert
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"Jain" weil zwar Finger weg vom Ventil, aber Hammerschlagfläche Ja.
Ich habe meine Ventilgehäuse noch anderweitig optimiert (Strömungsgünstig)
Daher kommt die Leistungssteigerung, hat nicht mit der Dämpfung zu tun.
Bei der Dämpfung wird die Leistung eher reduziert, wenn wie beschrieben, die Materialstärke nicht eingerechnet wird.
Also am besten ein Gummi, der gleich als Satz dient und die Feder zentriert
Der Sitz ist zu groß, die Feder passt nicht darüber, somit ist jetzt schon kein Platz für Dämpfung.
Der Sitz muss kleiner werden, idealerweise dann gleich so klein das Dämpfung Platz findet.
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Ich habe meine Ventilgehäuse noch anderweitig optimiert (Strömungsgünstig)
Würdest du diese Information teilen? Da brauch man ja sicher eins extra, was dann nur für Holland ist
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definitiv bräuchte man ein zweites Gehäuse.
Man kann den 90° Ausgang abrunden, dazu muss Material, wo die Nadel duchfüht, eingebracht werden.
Zudem kann man am zu und Ablauf der Ventildichtfläche alle Kanten beseitigen, dazu muss teilweise auch Material aufgebaut werden.
Die drei Eingangsbohrungen kann man innen öffnen und alle Kanten entfernen.
Dann kann man noch eine andere Schraube für die Rückholfeder nehmen, damit ein Aufsatz der alle Öffnungen mit einem Strömungsgünstigen Trichter versieht, auf der Eingangsseite Platz hat.
Im Nachhinein betrachtet wäre eine komplette Neukonstuktion wohl wesentlich besser, schauen wir mal!
Mehr Luftmenge auf dem Projektil, bei gleichbleibender Öffnungszeit, ist der Hintergrund des ganzen.
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Im Nachhinein betrachtet wäre eine komplette Neukonstuktion noch wesentlich besser, schauen wir mal!
Na falls du mal ne CNC anschmeisst, kannst ja mal Bescheid geben oder einfach ein zweites gleich mit auflegen!

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Danke dir, das hatte ich vergessen zu erwähnen.
Alle rechtlich relevanten und so modifizierten Teile verbleiben im Ausland und wurden auch dort gefertigt!
Hier ging es explizit um das Ventilgehäuse, das bei der Challenger ein separates Teile ist, und "wohl" nicht mit dem relevanten Systemkasten gleichzusetzen ist.
Allerdings verbleibt auch das Ventilgehäuse im Ausland, da es möglicherweise Auslegungssache ist und ich kein Risiko eingehen werde, außerdem wäre es hier eh nutzlos.
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