Jörg Sprave als Waffensachverständiger - was darf man erwarten?

  • Es wird kein Umdenken geben, weil das Denken voraussetzen würde.


    Trotzdem freue ich mich auf das Buch, obwohl ich keinen Drucker habe und auch Keinen anschaffen werde.


    Und ich freue mich auf den Ärger, den es deswegen geben wird - gut, das ist für mich auch einfach, denn ich habe ja keinen Stress deswegen ....


    Nur weil ich paranoid bin heisst das noch lange nicht, dass ich nicht auch verfolgt werde.

  • Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass Du nicht öffentlich komplett zerrissen wirst ( was allerdings die beste Werbung wäre ;) ) .

    An einem Umdenken jeglicher Art habe ich aber jetzt, nach dem Lesen von Post Nr113, noch größere Zweifel X/...

  • Es gibt doch überhaupt kein Problem mit 3D gedruckten Waffen, die sind bei Straftaten völlig irrelevant.

    Höchstens bei Amokläufen spielen die eine Rolle.

    Richtige Kriminelle kaufen sich Kriegswaffen und Handgranaten.

    Wir haben Millionen illegale Scharfe Schusswaffen im Umlauf, von denen der Großteil auch völlig irrelevant ist. Genauso ist es völlig irrelevant wenn Leute zuhause 3D gedruckte Waffen haben,.

  • Ich habe die Hoffnung, es mit dem provokanten Buch in die Talkshows zu schaffen. Wenn mir das gelingt - dann besteht Hoffnung. In einer Diskussion mit mir und/oder Michael Winkler würde jeder Politiker, der weiter auf nutzlose Verbote setzen will, wie ein inkompetenter Idi*t aussehen. Dann und nur dann können wir vielleicht ein Umdenken erreichen.

    Das Ergebnis kann man sich schon denken.

    Du lieferst gute Argumente, deine Gegenseite kontert mit dem immergleichen "wir wollen hier keine amerikanischen Verhältnisse".

    Danach wird dein Gegenspieler von den Öffis Interviewt, er bekommt volle Unterstützung von den Moderatoren und deine Aussagen werden aus dem Kontext gezogen und als lächerlich dargestellt.

    Und damit wird dann ein Millionen Publikum erreicht, ohne das du Gegenwehr leisten kannst.


    Ich werde hier keine Politik einbringen, aber wer sich dafür interessiert, hat schon längst festgestellt, dass genauso seit Jahren verfahren wird und es ist einfach nur noch ekelhaft.

  • ...

    Vielleicht noch die Vorderlader WBK-pflichtig machen , dann kann man die Käufer in Wiederladerläden mit WBK-Besitzern abgleichen.

    Und was bringt die WBK-Pflicht bei einschüssigen Vorderladern? Nichts! Denn ohne Schwarzpulver ist ein Vorderlader maximal eine Schlagwaffe wie eine Keule, mehr nicht. Und Schwarzpulver gibt es in der BRD nur auf Sprengstoffschein nach §27 Sprengst.G. - der entspricht vom Aufwand her in etwa einer Sportschützen-WBK.


    Und wie üblich: Im benachbarten Ausland sind Schwarzpulver und Vorderlader auch weiterhin frei ab 18, was den Sprengstoffschein und eine eventuelle WBK-Pflicht ad absurdum führt.

  • Das sind die einzigen die ein Interresse an Zündplättchen haben, die nicht eine WBK besitzen, oder irre ich mich?

    Und so kann man alles was mit Wiederladen zu tun hat WBK-pflichtig machen .


    Und Absurdität ist bei unseren Gesetzen kein Ausschlusskriterium

    Einmal editiert, zuletzt von Seppo () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Seppo mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Im benachbaren Ausland sind auch die meisten Langwaffen frei (Österreich, Frankreich) und in Polen auch mehrschüssige Vorderlader (Perkussionsrevolver).


    Das hat die Staatsmacht noch nie am Verbieten gehindert.


    Wenn ich allein schon die aktuelle Böllerverbotsdebatte (in den Niederlanden verbieten die das jetzt echt, in Frankreich ist es schon verboten) erleben muss ..... in Frankreich ist seit einigen Jahren die Prostituion verboten, was eine richtig böse Mafia im Inland und eine riesige Anzahl von Bordellen an der Grenze (Saarland! Trier!) geschaffen hat.


    Politikern geht es bei Verboten nicht wirklich darum, etwas zu verändern, sondern um zu zeigen, dass sie den grössten, längsten und dicksten haben, der es am längsten kann von allen.


    Sogar wenn es Frauen oder Frauinnen sind.


    Und das Kriminelle meistens nicht die Hellsten sind ist auch nicht neu.


    Warum mit MPis am Strand ballern und getötet werden oder mit dem LKW über den Weihnachtsmarkt brettern?


    Jeder, der in eine Bibliothek an einer technischen Hochschule gehen und lesen kann, könnte herausfinden, welche Chemiekalien man wie mischen muss ... und was man davon billig in großen Mengen z.B. als Abfall kaufen kann.


    Einen Anhänger damit vollgeladen, mit Zeitzünder versehen und beim Weihnachtsmarkt abgestellt und wenn das DIngs anfängt zu brennen und giftige Rauchgase zu verteilen kippt der halbe Stadtteil um.


    Hat das mal jemand gemacht?


    Zum Glück nicht!


    Extremismus macht offenbar dumm und das ist auch gut so.


    Übrigens:

    Die kanadische National Firearms Association berichtet heute darüber, dass immer mehr gedruckte Waffenteile illegal nach Kanada unbemerkt per Post geschickt werden und dort dann daraus illegale Waffen hergestellt würden.


    Die Pakete fielen beim röngten durch den Zoll nicht auf.


    Vor ein paar Jahren seien vom Zoll noch fast 70 TSD illegale Waffen in Paketen beschlagnahmt worden, 2024 wären es nur noch um die 20 TSD gewesen. (Aus dem Gedächtnis ohne Garantie!)


    Na, dann: Happy Drucking.


    Nur weil ich paranoid bin heisst das noch lange nicht, dass ich nicht auch verfolgt werde.

    Einmal editiert, zuletzt von EkelAlfred () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von EkelAlfred mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Dann und nur dann können wir vielleicht ein Umdenken erreichen.

    An ein entscheidendes Umdenken in der Wählerschaft von SPD, Grünen und Linken glaube ich nicht. Die sind zu sehr auf "Privat-Waffen sind böse" ideologisiert.
    Die Kanzlerpartei ist von der SPD und den weitgehend links ausgerichteten Medien abhängig, und so wird von Merz - wie mittlerweile gewohnt - im Grunde alles so gemacht wie die SPD es wünscht. Merz ist nur an seiner Kanzlerschaft interessiert aber nicht an alten CDU/CSU Positionen, daher wird von ihm keinen nennenswerter Widerstand gegen ein SPD-Waffengesetz kommen. Die AfD hat nichts zu sagen, und falls sie was pro liberales Waffenrecht sagen würden, fallen die anderen automatisch in eine Gegenhaltung, denn was von dort kommt ist sowieso alles vom Teufel für die Linken.
    Damit steht im Grunde einem "linken" Waffengesetz nichts im Weg und die Verschärfungen werden kommen aber sicher keine Liberalisierungen.

    Trotzdem ist es sehr gut, wenn man es genau so versucht wie man es vorhat mit dem Buch oder Talkshows. Denn ein Umdenken darf man nicht schnell erwarten, sondern hier muss man viele Jahren an Arbeit und Meinungsbildung investieren, damit in der Bevölkerung und damit auch in Parteien oder sogar Behörden ein Umdenken stattfinden kann. Nur wenn man durchhält, über viele Jahre, und wenn man anhand von Fakten glasklar belegen kann, dass ein liberales Waffengesetz für die innere Sicherheit und auch für das Gewaltmonopol positive Auswirkungen hat, wird man was bewegen können.

  • ob der GG-Kunden zufällig Rabatte für Beratungen etc gibt? Wirkt sehr kompetent, könnte man für die Zukunft eventuell brauchen.

    Wofür? Willst du wen verpfeifen? Oder weißt du was, was der Rest nicht weiß?


    Joerg Sprave
    Ich würd sogar drauf wetten, dass du jeden Politiker oder auch andere Sachverständige argumentativ komplett nackig machst.
    Aber ich mutmaße, in sämtlichen ÖRR-Formaten würde, wie bereits erwähnt, entweder wärenddessen oder hinterher ein kompletter Nebelschleier um das Thema erschaffen werden, oder zielgerichtet gelogen bzw durch weglassen verblendet werden, als dass die Realistik irgendwo erfolgreich wahrgenommen wird als solche...


    Die Welt ist rund, ich komm auch rückwärts ans Ziel!

  • Man muß sich heutzutage von der Denkweise verabschieden, daß Beamte oder Politiker etwas tun oder veranlassen was :

    * logisch ist

    * Sinn ergibt

    * schnell geht

    * wirtschaftlich ist

    * Vorgänge vereinfacht

    * das Land etwas voran bringt


    ... kann man jeden Tag und überall so verifizieren und trotz aller jährlicher Schwarz- und Weißbücher des Steuerzahlerbundes

    oder Beiträgen kompetenter Wirtschaftsfachleute (ja, die gibt es noch ... )

  • Ich habe die Hoffnung, es mit dem provokanten Buch in die Talkshows zu schaffen. Wenn mir das gelingt - dann besteht Hoffnung. In einer Diskussion mit mir und/oder Michael Winkler würde jeder Politiker, der weiter auf nutzlose Verbote setzen will, wie ein inkompetenter Idi*t aussehen. Dann und nur dann können wir vielleicht ein Umdenken erreichen.

    Das setzt aber auch voraus, daß die Diskussion von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Sprich: Ausreden lassen und nicht ins Wort fallen oder sonstige "Späße". Dann besteht aber immer noch die Gefahr das eine Stundenlange Diskussion hinterher in der Redaktion so zusammengeschnitten wird das man hinterher in 5 bis 10 Minuten dem Publikum als etwas dargestellt wird, das man gar nicht ist.


    Da braucht man Sicherheitshalber schon im Vorfeld einen oder zwei Anwälte um zu verhindern das die eigene Position versehentlich äußerst Mißverständlich der Öffentlichkeit präsentiert wird.

    _____

    Yᵒᵘ Oᶰˡʸ Lᶤᵛᵉ Oᶰᶜᵉ

  • Ich habe die Hoffnung, es mit dem provokanten Buch in die Talkshows zu schaffen. Wenn mir das gelingt - dann besteht Hoffnung. In einer Diskussion mit mir und/oder Michael Winkler würde jeder Politiker, der weiter auf nutzlose Verbote setzen will, wie ein inkompetenter Idi*t aussehen. Dann und nur dann können wir vielleicht ein Umdenken erreichen.




    Wenn Markus Lanz noch Gäste für seien Sendung braucht, geht es. sonst wird es schwer.

  • "hinterher in der Redaktion so zusammengeschnitten wird das man hinterher in 5 bis 10 Minuten dem Publikum als etwas dargestellt wird, das man gar nicht ist."


    Kontroverse Profis lassen inzwischen eine eigene Kamera mitlaufen und setzen das Video dann auf YT :)

  • Das Buch wird Waffenbehörrden und BMI wachrütteln.



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  • Das Buch wird Waffenbehörrden und BMI wachrütteln.

    Bei toten Hosen gibts nichts mehr zum Wachrütteln.

    Aber sicher ein "sehr" spannendes Buch, das die zukünftige Realität in aller Klarheit zeigen wird. Keiner wird sagen können, "wir haben es nicht gewusst".

    2 Mal editiert, zuletzt von Joerg J. ()

  • Ich habe die Hoffnung, es mit dem provokanten Buch in die Talkshows zu schaffen. Wenn mir das gelingt - dann besteht Hoffnung. In einer Diskussion mit mir und/oder Michael Winkler würde jeder Politiker, der weiter auf nutzlose Verbote setzen will, wie ein inkompetenter Idi*t aussehen. Dann und nur dann können wir vielleicht ein Umdenken erreichen.

    Noch einmal TV Total wäre mal was.

  • Jörg im ÖRR hätte ein bisschen was von Selensky bei Trump. Quasi nur einladen um dann zu zweit oder dritt verbal auf ihn einzuhacken. Solche Reichweite würde Jörg helfen in der Debatte um das verhunzte WaffG, aber langfristig nur zu schlechten Ergebnissen führen, wenn dann nämlich nachträglich eingeordnet und erklärt wird, was er denn nun wirklich meinte und sagen wollte. Die Vorgehensweise kann leider oft in diesen Sendungen beobachtet werden.

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