Regulator verliert immer Luft, nachdem ich ihn einstellen wollte

  • So Leute, jetzt wirds knackig. :P


    Zu aller Erst, es hat einen Grund, wieso ich hier frage und nicht den Support nerve.

    Der beantwortet mir nämlich immer nur einen teil meiner Fragen und das kotzt mich schon dezent an...

    Aber wie dem auch sein...


    Ich habe vor einiger Zeit die HP Max MK2 bekommen und wollte dann den mitgelieferten Regulator einstellen.

    Gesagt getan.


    Zusammengebaut und wollte die Kartusche ohne Waffe aufpumpen.

    Zischt! :( Also an dem "Auslassnippel", der zur Waffe geht.


    Das ganze dann wieder auseinander gebaut und die O-Ringe gecheckt. Einer war angerissen.


    Den ganzen Krempel habe ich dann erstmal liegen lassen, bis der Support mir exakt Zwei O-Ringe nachgesendet hat. Auf meine Frage, welche Maße die regulator Außenringe haben, wurde natürlich nicht eingegangen...


    Mit diesen neuen frischen O-Ringen habe ich die gute nun wieder zusammengebaut und habe nun genau das selber Ergebnis. Es zischt aus dem Nippel. :(


    Zwischenzeitlich kamm dann auch mal Ersatztank mit Regulator an, an dem ich das selbe probierte und nun zischt dieser ebenfalls, nachdem ich versucht habe ihn einzustellen.

    O-Ringe gechekt. Ebenfalls ein Riss drin...

    Dafür war die Bohrung wenigstens entgratet. Nicht so wie bei der Mitgelieferten...


    Resultat ist nun, dass ich Zwei Tanks hier liegen habe, die beide die Luft nicht halten und ich dieses tolle Sportgerät leider nicht benutzen kann.


    Nun beschleicht mich natürlich der Gedanke, dass ich, abgesehen von den defekten O-Ringen, irgendwas falsch gemacht haben muss.


    Nur was? Meine neu verbauten O-Ringe sind immer noch intakt und ohne Risse. Habe ja auch ordentliches Silikonfett verwendet und kein Mischmaschöl vom Werk...


    Ziehe ich die schwarze "Überwurfmutter" vll. nicht fest genug? Habe den gesamten Regulatorkopf mit einem Tuch festgehalten und dann mit ganzer Kraft festgezogen. Ich würde behaupten, dass ich nicht grade schwach bin...

    Oder muss das Ding eingespannt werden, damit da noch mehr Bums raufkommt?


    Oder kann es an der Einstellschraube und dessen Festellmutter liegen, dass diese nicht fest genug ist? Habe diese ebenfalls mit genug Herz festgezogen.


    Vll. kann mir hier jemand ein paar Tips geben, außer "send die Waffe zurück!". Denn daran scheints nach kartusche Zwei ja nicht zu liegen.


    Liebe Grüße



    Edit:


    was ich noch erwähnen möchte und was mich natürlich noch mehr an mir zweifeln lässt. Ab Lieferung, liefen beide Tanks tadellos.

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  • Am Regulator sorgt die Mutter nur dafür das der Gewindestift mit dem man den Druck einstellt , sich nicht von allein verstellt.

    Dieser sollte handfest gezogen werden. Dazu habe ich den Regulator vorsichtig im Schraubstock eingespannt , die Schraube erst zugedreht und dann 1,5 Umdrehungen ca. los gedreht.

    Mit dem Imbuss den Gewindestift gehalten und die Mutter "Handfest" dagegen gezogen. Keine Gewalt.

    Der Regulator verbleibt dabei die ganze Zeit in dem großen Tankverschluss.

    Dieser wird nach einstellen der Schraube einfach wieder auf den Tank geschraubt und das NUR per Hand.

    Wenn Druck drauf ist dichtet das dann ab .

    Sieh dir doch noch mal das Service Video an:

    forum-gogun.de/index.php?thread/2183/

    Vielleicht hast du den Regulator komplett zu gedreht.

  • Erstmal danke für Deine Antwort.


    Bin eig. nach dem Servicevideo vorgegangen.


    Mal eine Frage.


    Muss ich da "schlagartig" 100 Bar drauf dreschen, also mit einer Flasche oder Kompressor, damit die am Stift dicht wird oder interpretiere ich Deine Aussage falsch?

  • So wie ich es verstanden habe,hat es nix mit dem Regulator zu tun, sondern mit dem Ventil was beim abschrauben des Tanks von der Waffe zu macht. Das sind 2 unterschiedliche Bauteile des Tanks

    • Hilfreichste Antwort

    Wenn der Tank jetzt eh wieder leer ist, würde ich mal an dem Ventil nachschauen.Hab noch nicht nachgeschaut, aber müsste ja irgendwo unter dem Regulator sitzen. Also große Mutter lösen, Regulator entfernen und dann müsste man da dran kommen.

  • Wenn der Tank jetzt eh wieder leer ist, würde ich mal an dem Ventil nachschauen.Hab noch nicht nachgeschaut, aber müsste ja irgendwo unter dem Regulator sitzen. Also große Mutter lösen, Regulator entfernen und dann müsste man da dran kommen.

    Was denkst Du, was dort passiert sein könnte? Ich habe die Schraube dahinter ja garnicht angerührt.

  • Ich hab's selber noch nicht zerlegt gehabt.


    Ich habe selbst 2 Ersatztanks, aber noch nichts an den Regulatoren eingestellt. Hab auf beiden Tanks nur mal 25 bar drauf gegeben um zu kuckn ob die Dicht sind. Ein Tank hat die Luft verloren. Wenn die Tanks komplett leer sind und man den Pin einfach reindrücken kann, hat der Pin zu allen Seiten etwas Spiel. Vielleicht ist es bei dem Pin wichtig, daß er richtig gerade stehen muss um perfekt zu schließen. Versuch mal den Tank an der Waffe aufzupumpen und ihn dann abzuschrauben. Dann ist der Pin mehr zentriert. Wenn ich meine Regulatoren eingestellt habe muss ich auch noch mal schauen wo die Luft bei dem einen Tank entwichen ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Forum Moderation () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Adrian mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • So!


    Gestern hatte ich den zweiten Tank versucht aufzupumpen und es zischte wieder. Hab das ganze Zeug dann gefrustet stehen lassen...


    Heute schaue ich mir den Tank an und sehe, dass dort immer noch 50 Bar drauf waren, also pumpte ich das Teil auf 200 Bar auf.


    Siehe da! Hält dicht.


    Ich denke mittlerweile ebenfalls, dass der Stift das "Problem" ist. Habe gestern, bevor ichs in die Ecke geteppert habe ein bisschen dran rumgewackelt.


    So richtig schlauer, woran es nun GENAU liegt, bin ich nicht.

    Dafür müsste ich das Teil mal komplett auseinander bauen.

    Da werde ich mich aber aktuell zurückhalten, bis ich mindestens einen kompletten Dichtungssatz für die Knifte habe.


    Sowas hätte man im besagten "Servicevideo" auch einfach mal erwähnen können.

    Also ist das Entfernen der Luft, mittel Schraubenziehergriff wirklich nicht die richtige Gangart.


    Zum Glück hat der neue Tank ein Manometer. Darüber kann man den Druck sauber ablassen.

  • Ich denke auch, dass der kleine Stift und das Ventil die Ursache des Übels ist. Eine schlagartige Befüllung aus der Flasche kann aber nicht schaden. Jedenfalls benötigt der einen Druck im Behälter um zu schliessen. Kannst Du vergleichen mit der alten Max1, da sollte auch nach völliger Entleerung der Tank und die Systemkammer möglichst schnell unter Druck gebracht werden. Spannen des Verschlusses vorher nicht vergessen !!. In deinem Fall würde ich versuchen, den Tank AN der Waffe zu befüllen, dann ist es jedenfalls in diesem Zustand alles dicht. Danach den Tank abschrauben und sehen was passiert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist nu der Tank auch standalone dicht. Meld dich nochmal, wenn du das ausprobiert hast


    Waffen müssen irgendwie Herdentiere sein,-

    sie vermehren sich wie blöd, wenn man nicht aufpasst :love:

  • Ich würde den Pin auch nicht mit nem Schraubendreher Griff rein drücken. Entweder mit so nem 3D Druck Teil, womit man den Pin kontrolliert und gerade rein drücken kann, oder über das Manometer ablassen.

  • Ich würde den Pin auch nicht mit nem Schraubendreher Griff rein drücken. Entweder mit so nem 3D Druck Teil, womit man den Pin kontrolliert und gerade rein drücken kann, oder über das Manometer ablassen.

    So ein Druckablasser ist super, da kannste nichts verkanten. Die Story mit dem Schraubenzieher hat doch wohl niemand ernst genommen,- oder ???


    Waffen müssen irgendwie Herdentiere sein,-

    sie vermehren sich wie blöd, wenn man nicht aufpasst :love:

  • Wenn ich meine Regulatoren eingestellt habe muss ich auch noch mal schauen wo die Luft bei dem einen Tank entwichen ist.

    Denke bei mir wird es das gleiche sein. Hab die Pins an beiden Tanks im leeren Zustand ein paar mal mit dem Daumen reingedrückt. Einfach aus Neugier wie leicht es ohne Druck geht 😅 Ich denke wenn die einmal richtig schließen und dann mit hohem Druck sich alles setzt ,ist alles tutti,da mach ich mir gar keinen Kopf.

  • Wenn ich meine Regulatoren eingestellt habe muss ich auch noch mal schauen wo die Luft bei dem einen Tank entwichen ist.

    Denke bei mir wird es das gleiche sein. Hab die Pins an beiden Tanks im leeren Zustand ein paar mal mit dem Daumen reingedrückt. Einfach aus Neugier wie leicht es ohne Druck geht 😅 Ich denke wenn die einmal richtig schließen und dann mit hohem Druck sich alles setzt ,ist alles tutti,da mach ich mir gar keinen Kopf.

    So sieht es wohl offensichtlich aus! :)


    Ich würde den Pin auch nicht mit nem Schraubendreher Griff rein drücken. Entweder mit so nem 3D Druck Teil, womit man den Pin kontrolliert und gerade rein drücken kann, oder über das Manometer ablassen.

    So ein Druckablasser ist super, da kannste nichts verkanten. Die Story mit dem Schraubenzieher hat doch wohl niemand ernst genommen,- oder ???

    Also zu aller erst bringt Jörg ein "Servicevideo" raus, wo er es GENAU so aufzeigt.

    Es wird hier ebenfalls im Forum als Informationslektüre "empfohlen" und nun bin ich der blöde, weil ich es geglaubt habe?


    Vor allem fing das ja bei mir so an, dass ich den Originaltank sogar noch einmal befüllen konnte, nachdem ich den Regulator eingestellt habe.

    Dann habe ich nochmal den Regulator anpassen wollen und dann war se undicht. Außerdem war ich total verunsichert, weil die O-Ringe ab Werk defekt waren.

    Was ich garnicht erwähnte. Die schwarze Überwurfmutter war bei Lieferung lose... hätte ich abpusten können. Also nochmal verunsichert!


    Kann mich aber auch dran erinnern, an dem Nippel rumgespielt zu haben.

    Nippel halt. :P

    Da muss Man(n) ran!


    Nunja...

    Ich bin nun schlauer und habe was gelernt und ich hoffe, andere konnte hier auch was für sich mitnehmen.

    Dann war die Aktion zwar etwas frustbehaftet aber gut!


    Win-Win!


    Danke für Eure ganzen Beiträge und Gedanken. :)

  • Immer gerne! Genau dafür ist das Forum da ,um einander zu helfen. Ich denke, dass GoGun, selbst wenn man es versehentlich mit nem Schraubendreher Griff verbiegt, ersetzen würde. Aber das muss ja alles nicht sein. Ich gehe an meine Waffen immer lieber mit Vorsicht dran und arbeite sauber,dann hat man auch keine Probleme. Meine Max 1 war noch nie undicht und ist seit Anfang an problemfrei. Auch wenn viele über AEA Qualität meckern,kann ich es absolut nicht nachvollziehen. Ich finde die Qualität und Verarbeitung einfach Klasse!

  • also:

    Wenn Du den/die Tanks überhaupt nicht dicht bekommst,- meld dich mal, ich kaufe dir einen ab


    Kurzer Tipp zum Thema Luft ablassen:

    Die komprimierte Luft muss langsam entweichen, egal auf welche Weise der Tank geöffnet wird. Geht das zu schnell wird alles im Bereich der Ablasstelle wirklich sehr sehr kalt und die beteiligten O-Ringe kommen aufgrund der Temperatur über ihre Belastungsgrenze, werden in dem Moment HART und können sehr schnell reissen. Ich vermute mal, das auch deine O-Ringe den Kältetod gestorben sind.

    Bei der "SchraubenzieherDrückMethode" kann zum einem der ValvePin als auch das Ventil leiden, zum anderen ist der Luftstrom nicht kontrollierbar. Man kommt nicht unbedingt von selbst drauf, wenn man es an anderer Stelle so vorgemacht bekommt. Also von "der Blöde" ist nicht richtig.


    Waffen müssen irgendwie Herdentiere sein,-

    sie vermehren sich wie blöd, wenn man nicht aufpasst :love:

    Einmal editiert, zuletzt von Andy_M () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Andy_M mit diesem Beitrag zusammengefügt.


  • Danke für den Hinweis, daran habe ich überhaupt nicht gedacht, auch wenn es absolut logisch ist.


    Bezüglich meiner Tanks.


    Die sind nun beide dicht. Also ValvePin hats überlebt! :)

  • Und alles wird wieder gut ;)


    Waffen müssen irgendwie Herdentiere sein,-

    sie vermehren sich wie blöd, wenn man nicht aufpasst :love:

  • Ich mache es nur mit dem Schraubendrehergriff. Und das locker schon 60-70 mal. Es ist wieder wie mit allem im Leben. Alles mit ein bisschen Sinn, Verstand und Gefühl. Wenn man den natürlichen reinrammt, braucht man sich nicht wundern. Diese Ablasstools sind meiner Meinung nach nur mäßig sinnvoll. Klar für Grobmotoriker vielleicht besser, zwingend notwendig aber nicht.

    Ich will diese kleinen Helferlein nicht verteufeln aber glorifizieren eben auch nicht.


    Viele Grüße

  • Ich bin da mit Gefühl ran gegangen. Bei weiten sanfter als Jörg im Video. ;)

    Nur war ich so klever, am Nippel zu spielen, "um ihn zu überprüfen".

    Das Reindrücken und leichtes Wackeln dadurch am Pin, während die Kartusche leer war, war es und nicht, weil ich da wie ein IRRER mit dem Schraubenzieher reingejackt habe...


    Ist auch nicht meine erste PCP. Habe auch die Dreamline, die ich KOMPLETT auseinander hatte und nach dem ersten Zusammebau auch wieder komplett dicht war. Mit Zwei PowerPlenums...

    Bin handwerklich auch keine Nullnummer. ;)


    Son Shit passiert ganz einfach, wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht...

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