[Scuba Ashinger] Allgemeine Diskussion

  • Naja, Drohnen dürfen und können in der Kategorie C0 (z.B. DJI Mini) und C1 (z.B. DJI Air) bis zu 120m Höhe fliegen. Technisch auch höher, die haben eine Reichweite von mehreren Kilometern.

    Wer auf 10m über fremde Gärten fliegt. hat so oder so und zurecht eine Anzeige am Hals.

    Die Teile abschießen kann gefährlich werden. Man weiß da nie wo die wirklich runter kommen, wenn man die Sensoren oder Rotoren trifft. Kann dann also sein, dass man selbst wegen Gefährdung eine ran kriegt, v.a. wenn das Teil dann nicht auf dem eigenen Grundstück runter kommt.


    Die Drohnenverordnung ist nicht so simpel. Für C1 muss man nicht umsonst eine Prüfung (Drohnenführerschein) bei der LBA ablegen für alles > 250g, braucht eine Versicherung, bekommt eine ID, usw.

  • Naja, Drohnen dürfen und können in der Kategorie C0 (z.B. DJI Mini) und C1 (z.B. DJI Air) bis zu 120m Höhe fliegen. Technisch auch höher, die haben eine Reichweite von mehreren Kilometern.

    Wer auf 10m über fremde Gärten fliegt. hat so oder so und zurecht eine Anzeige am Hals.

    Ich hatte da eher den Fall: "Spanner fliegt mit einer kleinen China-Drohne abends am Schlafzimmerfenster vorbei" im Kopf. Oder ein Nachbarschaftsstreit, wo irgendwas anderes ausspioniert werden soll. Das sind natürlich illegale Dinge, die man anzeigen könnte, aber wir wissen doch wie schwer das ist nachzuweisen, vor allem wenn man die Drohne eben nicht abschießt und sie entkommen kann. MWn hat man das Recht eine Drohne über seinem eigenen Grundstück zu bekämpfen, bzw. fällt das unter erweiterte Notwehr, wenn man z.B. eine Spanner-Drohne, die einen gerade nackig gefilmt hat, gewaltsam vom Himmel holt (um z.B. die Verbreitung dieser illegalen Aufnahmen zu verhindern).

    • Offizieller Beitrag

    Wie gesagt, das Thema "Drohnenabwehr" lohnt keine Investition. Ich würde mich NICHT trauen, so eine (Nicht?)Waffe ohne BKA-FB auf den Markt zu bringen. Ein Antrag würde aber eine sofortige Änderung des Gesetzes bewirken - es muss nur EIN Wort im §1 WaffG eingefügt werden.


    Gesetzeslücken sind nicht gleich Gesetzeslücken. Es gibt Dinge, die der Gesetzgeber bewusst von Erlaubnispflichten ausgenommen hat (Bögen, Armbrüste, Druckluftwaffen bis 7,5 Joule) und Dinge, an die der Gesetzgeber einfach nicht gedacht hat beim Verfassen des Gesetzes. Drohnenabwehr als Zweckbestimmung einer Waffe fehlt nur deshalb im Gesetz, weil es damals noch gar keine Drohnen gab. Das würde man in Windeseile nachholen.

  • Ich hatte da eher den Fall: "Spanner fliegt mit einer kleinen China-Drohne abends am Schlafzimmerfenster vorbei" im Kopf. Oder ein Nachbarschaftsstreit, wo irgendwas anderes ausspioniert werden soll. Das sind natürlich illegale Dinge, die man anzeigen könnte, aber wir wissen doch wie schwer das ist nachzuweisen, vor allem wenn man die Drohne eben nicht abschießt und sie entkommen kann. MWn hat man das Recht eine Drohne über seinem eigenen Grundstück zu bekämpfen, bzw. fällt das unter erweiterte Notwehr, wenn man z.B. eine Spanner-Drohne, die einen gerade nackig gefilmt hat, gewaltsam vom Himmel holt (um z.B. die Verbreitung dieser illegalen Aufnahmen zu verhindern).

    Man kann einen Vorfall mit einer Drohne zur Anzeige bringen, die Behörden können soweit ich richtig informiert bin, auch Flugdaten auslesen, da sie Software haben.
    Ob es in der Praxis so funktioniert oder ab wann die Behörden das dürfen weiß ich nicht.
    Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es auch schwer sein kann überhaupt eine Drohne über dem eigenen Grundstück in gewisser Höhe zu entdecken.
    Meine Mavic Mini hört man zwar in 20m Flughöhe, aber sie ist auf 20m so klein und schwer zu entdecken.
    Da zu versuchen etwas mit einem (Luft-) Gewehr zu treffen kann klappen, aber wird wahrscheinlich auch eher schwer.
    Gibt auf Youtube Tests im Ausland mit 12Gauge Schrotflinten mit verschiedenen Munitionstypen (Buckshot, Birdshot etc.), und selbst mit Vogelschrot war es schwer zu treffen.

  • Hallo an alle,


    Passen denn für die ashinger Bolzen jede üblich Jagdspitzen mit den Standard 8/32 Gewinde?

    Einmal editiert, zuletzt von B3n ()

  • Hallo an alle,


    Passen denn für die ashinger Bolzen jede üblich Jagdspritzen mit den Standard 8/32 Gewinde?

    Gewindemaße sagen mir nichts, aber die Spitzen der 15" und 15,5" Pfeile für meine Siege passen auf die Bolzen der Ashinger.

    Der Ashinger-Bolzen (also der Schaft) hat mehr Durchmesser, aber das Gewinde ist dasselbe.

    Wie sich das flugtechnisch auswirkt, hab ich noch nicht ausprobiert, um nichts komplett zu zertstören, aber auf die 5-10m der Ashinger-Reichweite wirds schon gehen und weh tun.

  • Passen denn für die ashinger Bolzen jede üblich Jagdspitzen mit den Standard 8/32 Gewinde?

    Hab alle möglichen Spitzen ausprobiert, gepasst haben alle, den Aufprall überlebt hat fast keine.

  • Ich frage mal vorsichtig, gäbe es vielleicht langfristig die Möglichkeit, dass ein Laufmantel oder sonstiges Teil entwickelt wird, um die Läufe des Ashinger etwas auseinander zu drücken, wie Jörg Sprave das mal vorgeschlagen hat, damit die Geschossbahnen der Läufe sich nicht nach 5m schon kreuzen?

  • Ich frage mal vorsichtig, gäbe es vielleicht langfristig die Möglichkeit, dass ein Laufmantel oder sonstiges Teil entwickelt wird, um die Läufe des Ashinger etwas auseinander zu drücken, wie Jörg Sprave das mal vorgeschlagen hat, damit die Geschossbahnen der Läufe sich nicht nach 5m schon kreuzen?

    Auf der aktuellen Basis ist das möglich. Ein Schlitten, welcher per Schraube die Läufe auseinander drückt, könnte sehr präzise eingestellt werden. Eventuell noch eine zweite schraube zur finalen Fixierung. Ich schlage das im Team mal vor. Die Frage ist wie immer, ob sich das überhaupt lohnt.

    Einmal editiert, zuletzt von UE3D ()

  • Danke dafür! Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen, für mich wäre es ziemlich sinnvoll, da man etwaige Zieloptiken beim "Trockentraining" dann immer nur auf einen Lauf einstellen kann, während der zweite Lauf ab 5 Meter theoretisch ins Nirvana schießen würde.


    Für mich persönlich ist es das größte und wohl auch einzige Manko des Ashinger, ich möchte der Harpune im hoffentlich nie eintreffendem "Zombiefall" vertrauen und beide Läufe relativ zuverlässig auch auf einer Distanz von 10-15 m einsetzen können (Treffen eines Pizzakartons würde mir reichen). Mit einer Einstellmöglichkeit der Läufe könnte man diese an die gewünschte Distanz anpassen.


    Aber hey, vielleicht möchte ich auch einfach zu viel, es ist immer noch ein Unterwassersportgerät und nichts anderes ;)

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    @jörgsprave


    Könnte man nicht so einen Lauf auch für den Ashinger anbieten? Also als Aufsatz für die Kartuschen müsste das doch realisierbärig sein. Dann kann man 6 Pfeile abschießen im Hai-Notfall statt nur 2 Pfeilchen.


    Was meint ihr dazu. Wäre das eine geile Idee? Rechtlich gibt es keine Bedenken laut Anwalt

  • Wenn es als Wassersportgerät klar verwendbar ist, dann wäre sowas als Produkt vielleicht realisierbar, allerdings wäre es auch energiemäßig fraglich.
    Angenommen eine Ashinger Harpune kommt auf 100J, 3 kleine ergeben ca. 33J pro Harpune, fraglich wie nutzbar das für die Unterwasserjagd oder als Haiabwehr nutzbar ist.

  • Wenn es als Wassersportgerät klar verwendbar ist, dann wäre sowas als Produkt vielleicht realisierbar, allerdings wäre es auch energiemäßig fraglich.
    Angenommen eine Ashinger Harpune kommt auf 100J, 3 kleine ergeben ca. 33J pro Harpune, fraglich wie nutzbar das für die Unterwasserjagd oder als Haiabwehr nutzbar ist.

    Nein 1 kleiner Pfeil hat weniger Masse als ein langer Pfeil. Laut meinen Berechnungen hätre ein Pfeil mindestens 40 Joule und das reicht alle mal für die Zombie oder Haiabwehr.


    Zumal man im Notfall beim Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung ja noch gleichzeitig 6 ungezogene 9mm Läufe hätte mit DEUTLICH MEHR WUMMS. Wenn die Dinger aus Edelstahl gebohrt werden würden. Alles kein Problem. Hier will sich nur niemand hinstellen und sagen geile Idee. Typisch deutsch. Hab das schon mit einem Hersteller abgesprochen und er meinte er kann das machen aber nur wenn es eine Nachfrage dazu gibt.


    Also Kundenauftrag geht raus


    :)


    Dart pfeile kõnnte man damit übrigens auch schießen beim Zusammenbruch der öffenrlichen Ordnung. 6 auf einmal.


    Cool Dobrindt hat mir einen Seufzersmiley gegeben



    XD

    2 Mal editiert, zuletzt von Todestermite () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Todestermite mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Abgesehen von der Diskussion auf jeden Fall ein interessantes Video.


    Trotz der großen Kartuschen die Wirkung von Schrot überschaubar, Pfeile schlechter als 9mm Geschosse.

  • Da ich mich rechtlich nicht belangbar mache kannst jeder andere machen was er will ;)
    Wenn jemand hinterher jemand Probleme bekommt, weil aus einem Wassersportgerät rechtlich ein Luftgewehr und noch mit mehr als 7,5J geworden ist und es Probleme geben sollte, dann ist das nicht mein Problem :*
    War nur meine laienhafte Einschätzung. auch die Energie, welche ich hier nur plakativ mir aus dem Ärmel gezogen habe, war nur ein Beispiel.
    Wie 3 Geschosse/Lauf mehr Energie erzeugen als 1 großes finde ich interessant, dachte immer, dass die Energieerhaltung in der Physik gilt :/

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