Kompressoren für Druckluft-Befüllung

  • Der 1800w Chinakracher hat kaum Kondenswasser, Vevor wassergekühlt schon nach kurzem Probefüllen einiges.

    Moin Freunde,

    hab mir den " Chinaknaller ! Vevor 1800 Watt für 163,XX € bei Ebay geholt war ne Aktion 25% Preisnachlass über Ebay.

    Heute nach knapp einer Woche ist sie da die Pumpe, macht erstmal einen guten Eindruck, also das es Plün ist, wie wir Nordfriesen sagen

    das kann ich nicht behaupten.

    Das dazu gehörige hatte ich am gleichen Tag auch bestellt, also Öl eingefüllt die Schlabberschläuche mit Schelle angeschlossen, Destilliertes Wasser mit einem Schuss Frostschutzmittel in eine Schale, Pumpe rein , Megalodon ran und ab ging die Post, auf 300 bar ging ganz flott, naja war auch nicht ganz leer.

    Mal schauen wie lang es seinen Dienst tut, hab mir bei der Feuerwehr ne 6,8 L Flasche geschnorrt, schauen ob VEVOR das packt.

    Was mir nicht so gefällt ist das ich an der Megalodon keine Druckanzeige hab, weil die Regulierte Flasche ja drin ist, und da möchte ich auch nicht an rum Fummeln

    denn das ist ja immer mit der kleinen Karte der LEGAL Ausweis ;) ;) ;) ;) ;) 8o

  • und ein aller Letztes zu dem Thema: vevor hat den Kaufpreis vollständig erstattet, was mich auf die Ankündigungen hier bzgl. deren Geschäftsgebaren schon etwas überrascht. Aber schon klar, die ersten Mails von denen v.wg. ich soll ihn selber reparieren waren schon dreist....

  • Mein Vevor macht mich schwach X(

    Gestern schäumte es wild aus der eigentlich aus der mit beiden Händen zugedrehten Schauglasschraube, aber er pumpte brav.Heute Vormittag wollte ich einen Lufttank von 250 auf 300 Bar bringen.

    Ratzfatz auf 250 und dann begann er hörbar den Tank zu füllen.

    Plötzlich ging er aus, Display erlosch und die ganze Bude war stromlos (F/I-Schalter).

    Aifgeschraub, Wasser auf dem Zylinderkopf und natürlich auf der Anschlußleiste der Elektronikbox.

    Meine Schlauchklemmen sitzen aber alle fest.

    Nun schafft er nur noch so 20 Bar...

    Schaum im Schauglas war weg, da entdecke ich Dreck dort drin =O

    Schaut aus wie eine aufgelöste Hochdruckdichtung. Zylinderdichtung?

    Der Wasserabgang oben am Zylinderkopf schaut aus wie eingeklebt, und wenn man die Masse berührt, ist das arg klebrig...

    Heute nicht mehr zerlegen.

  • Sieht nach Kühlmittel Zusatz aus da ist eine Dichtung defekt.


    Der Kurzschluss wurde dadurch auch verursacht.


    Der Rost innerhalb deiner Max am Lauf sieht mir Hausgemacht aus.


    Schraub den ganzen Kompressor auseinander ist ne Dichtung besorg dir die Rote Silikondichtmasse im Motorrad Fachhandel und bestreiche die Papierdichtungen ganz dünn damit beim Kompressor.


    Vorher mit Aceton die Dichtfläche reinigen (Achtung Aceton greift Lack und Kunststoff an)


    Überprüfe alle Dichtungen , Manometer, Temperaturfuhler wo im Wassermantel sind.


    Das Teil ist ja keine Raketenwissenschaft allerdings vom Druck schon bei 310 Bar.


    Wenn du noch nicht alles auseinander hast füll Wasser ein und schau bei offenem Gehäuse wo es heraus drückt , wenn des Teill läuft.


    Vorsicht wenn Netzspannung anliegt auf eigene Verantwortung!!!!


    Ach ja wichtig mache die Tanks leer es könnte sein dass da einiges an Kühlwasser auch in den Tanks ist.

    Du willst ja nicht noch einige Folgeschäden machen durch Metalkorossion innerhalb der Waffe durch nasse Luft.

    3 Mal editiert, zuletzt von Hotzenplotz100 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Hotzenplotz100 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Habe den Kompressor auseinander 8o

    Das Lösen der vier langen inbusschrauben war problematisch, da beim Zusammenbau das runde Zylinderkopfteil mit den drei Kühlrippen NACH den vier Schrauben aufgesetzt wurde und deren Köpfe teilweise überdeckt ;(

    Vermutlich ist das Teil mit dem Kühlwasserauslaß festgeschraubt, den ich aber wg. der sichtbaren Dichtmasse zunächst nicht anfassen wollte :rolleyes:

    Also die Inbusnuß schrag angesetzt, in den Schraubenkopf reingekloppt und nur mit einer Ratsche und gegenhalten am Kompressor leicht gelockert.

    Nuß rausgekloppt und als alle Vier gelockert waren, billigen Inbusschlüssel mit Einkerbung zum schräg ansetzen rundum stückweise gelöst, da die Schraubenköpfe an der unteren Kühlrippe anstoßen.


    pf lich tte x t


    Man kann das Ganze auseinander ziehen, wenn die Schrauben unten aus den Gewinden sind.

    Der große Zylinder ist übrigens oben und unten mit O-Ringen abgedichtet, also kein Dichtmittel nötig.

    Innen ist trotz nur 10-15 h Laufzeit alles verdreckt und die Kolbenstange von unten war schwergängig (Antrieb auf OT drehen). Der untere Kolbenring ist geschlitzt und läßt sich leicht abnehmen und VORSICHTIG! kpl. reinigen.


    Pfli cht te xt


    Der Knubbel im Kolben scheint ein zweiter Kolben zu sein, denn der hat auch zwei Kolbenringe.

    Im Zylinderkopf ist so etwas wie ein Rückschlagventil, welches aus zwei dünnen Blechen besteht.

    Abschrauben und die Blechlein nach dem Reinigen genau in der gleichen Lage und Reihenfolge wieder einbauen, denn Eines ist leicht gebogen (ich habe sie leider durcheinandergebracht :/ ).


    ALLES GRÜNDLICH !!! reinigen, habe dazu Küchenpapier - mit Silkonöl getränkt - benutzt.

    Auch die Kolbenstange oben und unten, dazu Zylinderunterteil auf der Kolbenstange hoch und runter bewegen und mehrmals mit Silikonöl putzen. Die ist jetzt schon mal recht leichtgängig, läuft wahrscheinlich in zwei O-Ringen.


    Leider ist das Silikonfett noch immer nicht angekommen, damit möchte ich alles zusammenbauen.

    Und dann ist die ungeklärte Frage, ob es nach dem Zusammenbau wieder schäumt; da müßte ich dann doch an das runde Zylinderkopf-Oberteil :rolleyes:


    Der Dreck in den Zylindern ist mir echt schleierhaft, da beide Laufbuchsen im Zustand 1- und bisher nur wenige Stunden gelaufen sind.

    Die geschlossenen Kolbenringe habe ich auf den Kolben gelassen; ist irgendein unbekanntes, sehr biegsames Material und wenn man die kaputt macht...

    Vor dem Zusammenbau werde ich an den Kühlrippen, wo die Schrauben sitzen, etwas wegfeilen, da ich nicht über einen Fingerfräser verfüge. Außerdem Anziehen der 4 Schrauben mit Drehmomentschlüssel, damit es gleichmäßig wird.

  • Leider ist das Silikonfett noch immer nicht angekommen

    Ohne zu wissen was du verwendest, würde ich Dir raten, zu diesem Schmierfett hier zu greifen:


    Super Synco Lube 41150 Hochleistungsfett (Affiliate-Link)


    Und für heiße Zylinderköpfe oder Kopfdichtungen, Ventildeckeldichtungen, habe ich zum Abdichten (wenn mir das original Mittel vom Hersteller nicht zur Verfügung stand) immer das blaue " Hylomar Dichtmasse dauerplastische Universaldichtmasse Dosiertülle (Affiliate-Link) " genommen. Das ist extrem zähflüssig, und wird nie ganz fest. Seit den 90ern ist keines meiner damit reparierten Fahrzeuge deswegen je ausgefallen. Nur ein Hinweis: Hylomar ersetzt keine vollständig fehlende Dichtung. Es dichtet eine vorhandene, ggf. brüchige Dichtung, oder uneben gefräste Metallflächen, bei denen die Dichtung nicht wirklich dicht macht, abet dann zu 100% ab.


    Und: Wenn Du schon so weit bist, würde ich das letzte Teil auch noch auseinandernehmen, Denn dort ist es ja wohl, wo das Wasser durchläuft.

  • Die Hylomar Dichtmasse wäre dann wohl ein Fall für den bisher unberührten Kühlmittel- Abgang oben drauf.

    Wobei mir nicht klar ist, warum dieses quasi druckfreie Ding mit Dichtmasse eingesetzt ist :/

  • Wobei mir nicht klar ist, warum dieses quasi druckfreie Ding mit Dichtmasse eingesetzt ist.

    Ich vermute mal dahinter befindet sich die 2. Kompressorstufe, bzw. Kanäle, die unter deren Druck steht, und da bläst möglicherweise etwas, durch die Dichtung, zum Kühlkreislauf durch. Entweder kommt sowas bei dem Modell öfters vor, und man versucht dem gleich vorzubeugen, oder das Ding ist bereits beim Werkstest durch die Endkontrolle gefallen.


    Irgendwo muß das Zeug im Kühlkreislauf je her sein. Und dass sich Motor-/Wellen- Schmierfett, die ja selbst nur unter Umgebungsdruck stehen, durch eine (im Idealfalle) druckfeste Dichtung arbeitet, glaube ich nicht.

  • Ja, IN dem großen Kolben sitzt ein kleiner Kolben und die Hülse im quadratischen Zylinderkopfteil ist auch noch ein polierter Zylinder.

    Wie das Kühlmittel durch das obere runde Ding fließt, bekomme ich erst heraus, wenn ich es abnehme. Da keine weiteren Schrauben vorhanden sind, MUSS es per Kühlmittelanschluß auf dem quadratischen Teil befestigt sein.

    Ich hoffe jedenfalls, daß meine wirren Ausführungen bißchen hilfreich sind, falls jemand einen baugleichen Kompressorteil selbst revidieren möchte :D

    Wie auf dem Bildern zu sehen ist, scheint das schon nach weniger als 15 Betriebsstunden oder gar vor Erstinbetriebnahme dringend angeraten.

    Die schwergängige Kolbenstange sowie die Zylinderlaufbahnen enthielten meines bescheidenen Erachtens keinerlei Schmiermittel.

    Den Alugammel unter den beiden Flatterventilblechleins kann man höchstens noch mit einem Glasfaserradierer entfernen :rolleyes:

  • ---- sowie die Zylinderlaufbahnen enthielten meines bescheidenen Erachtens keinerlei Schmiermittel

    Der schwarze Dreck, den Du im Zylinder gefunden hast, war vermutlich mal das Schmiemittel.


    Kolbenstange bzw. alles was mit Motor, Zahnrädern, Wellen, Lagern zu tun hat wird m.W. aber mit normalem mineralischem Schmierfett geschmiert. Das SyncoLube das ich empfohlen habe ist für Zylinder, Kolbenringe, bzw. alles was auf der Hochdruckseite liegt. Mineralisches Schmiermittel könnte hier wie in einem Diesel zünden.


    Für die Dichtringe u.s.w. in der Waffe ist das SyncoLube ebenfalls gut brauchbar, auch wenn es hier keinen "Diesel- Effekt" geben kann. Der tritt nur beim plötzlichen Hochverdichten auf.

  • Moin Leute,

    Moin, du sprichst mir aus der Seele - und ja ich denke genauso - Besser haben als brauchen

  • Der schwarze Dreck, den Du im Zylinder gefunden hast, war vermutlich mal das Schmiemittel.


    Kolbenstange bzw. alles was mit Motor, Zahnrädern, Wellen, Lagern zu tun hat wird m.W. aber mit normalem mineralischem Schmierfett geschmiert. Das SyncoLube das ich empfohlen habe ist für Zylinder, Kolbenringe, bzw. alles was auf der Hochdruckseite liegt. Mineralisches Schmiermittel könnte hier wie in einem Diesel zünden.


    Für die Dichtringe u.s.w. in der Waffe ist das SyncoLube ebenfalls gut brauchbar.

    Ja, könnte das Schmiermittel gewesen sein, denn Abriebspuren sind in den Zylindern nicht wirklich zu entdecken.

    Silikonfett ist irgendwo auf dem Postweg :rolleyes:

    Habe jetzt das Runde von dem Eckigen ab; ist eingeschraubt. Der O-Ring auf dem Runden scheint auch etwas Pflege nötig zu haben.

    Schleierhaft, was der weiß-rosa Dreck da drin im Kühlmittelraum ist - zerbröselt zwischen den Fingerkuppen zu Puder.

    Der obere Raum im Eckigen - da läuft das Kühlmittel seitlich von der Wasserpumpe kommend rein und oben aus dem Runden weiter zum Vorratsbehälter mit dem Schauglas.

    Ob sich der kleine Zylinder an der Unterseite auch herausschrauben läßt? Der ist aus Edelstahl und muß ja irgendwie in dem eckigen Alukörper befestigt sein. Leider keine Schlüsselfläche vorhanden...

  • Moin Freunde,

    ich hatte ja berichtet das ich mir ne 6L Flasche besorgt hatte, eine bei der Feuerwehr ausgemusterte.

    Inzwischen und nach dem was hier so geschrieben wurde - Kieskuhle / Betonwand usw. hab ich die dann doch nicht abgeholt, und dem Bekannten von der Feuerwehr abgesagt.

    Ich werde mir bei Jörg ne unregulierte bestellen und die evtl. mal nutzen.

    Nach dem Motto " Besser haben als brauchen " liegt die Megalodon doch eh nach ein paar Schüssen - offen natürlich - alles andere hat für mich keinen Fun Faktor, rum.

    Ich denke und hoffe, das mein Sohn den Waffenkoffer in 15 Jahren oder so, auf dem Dachboden finden wird und sich wundern das sein Alter Herr der eine WBK besessen hat, der sich eine Luftdruckwaffe, mit der man offen Großwild jagen könnte auf den Dachboden gelegt hat.


    schönen Sonntag euch allen

  • Den kleinen Zylinder bekomme ich nicht aus dem Eckigen - Armaturenzande mit Plastikbacken.

    Mit einer richtigen Rohrzange möchte ich da nicht rangehen., obwohl die Außenseite keine Funktion hat.

    Das kleine Flatterventil dient als Rückschlagventil für die angesaugte Luft, wenn der große Kolben beginnt zu verdichten.

    Die beiden Blechleins sind unterschiedlich stark - ich habe das Dünnere als Erstes eingesetzt (hatte die Reihenfolge durcheinandergebracht); mal sehen.

  • Schleierhaft, was der weiß-rosa Dreck da drin im Kühlmittelraum ist - zerbröselt zwischen den Fingerkuppen zu Puder.

    Möglicherweise sind das die Reste des originalen Hochdruckschmierfettes + Oxidationsprodukte. In dem Alukopf sind ja genügend Verfärbungen enthalten, die (rein visuell betrachtet) oxidativer Natur sein könnten. Silikon kann durchaus mit der Oberfläche reagieren. Ich habe einmal mit einer anderen Art Silikon-"Schmiermittel" (Flutschi der so) versehentlich einen SD entfärbt. (Man hat früher bei heißen Waffen Wasser/Silikon in den SD eingebracht, um den FLS - First Loud Shot - wegzubekommen. Da ich ihn danach nicht ausreichend gespült habe, und das wässrige Silikon rausgelaufen ist, war er dann halbseitig "blank". Heute meist nicht mehr nötig, die guten Hersteller haben das anderweitig in den Griff bekommen.)

  • Nein, das weiß-rosa Krümelzeug war nur im Kühlmittelkreislauf 👆🏻

    Habe die beiden Zylinderkopfteile mit 10-fach Lupe inspiziert - kein Riß o.ä. zu finden.

    Warten auf das Silikonfett, und wenn alles hübsch zusammengebaut ist, testen.

  • eingetrockneter Rest von G12 Frostschutz, ist ja rosa? Bei mir waren Reste von grünem Frostschutz drin, warum auch immer...

  • Kann sich Frostschutz (G12) zu Krümeln zusammenballen?

    Da müßte ja beim Auto im Vorratsbehälter oben auch so ein Schmand sein. Ist dort aber nicht :/

    Wieso nicht, wenn der Wasseranteil verdampft. Wer weiß schon aus welchen "Additiven" der Frostschutz genau besteht.

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