Kompressoren für Druckluft-Befüllung
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Probier mal eine große Kabeltrommel in die Steckdose und in die Kabeltrommel dann den Kompressor.
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Der Jörg meinte in seinem Video zu dem Tuxing Doppel Zylinder Kompressor dass bei ihm sofort die Sicherung fliegt und er deshalb das mit dem Teil macht
Die Information bei Amazon zum Tuxing Doppel-Zylinder lautet: "Dieses Gerät ist für eine Haushaltsstromstärke von 20 A oder höher ausgelegt."
Der Haushaltsstrom ist aber in der Regel nur mit 10 (Lichtstromkreis) und 16 Ampere (Steckdose) abgesichert, also würde i.d.R. die Sicherung fallen.
Also entweder man holt den Elektriker und lässt sich eine trägere Sicherung einbauen, Typ C oder D, dabei muss er aber auch prüfen ob die Leitung zu dieser Steckdose für höhere Stromstärken geeignet ist.
Oder man macht es wie Jörg, mit einem (trägen) Verteiler, wenn man einen Starkstromanschluss hat.
Ob ein Anlaufstrombegrenzer mit 16 A reichen würde, müsste man testen. -
Ich habe folgenden Anlaufstrombegrenzer für meine große Tischkreissäge und den Dickenhobel: Einschaltstrombegrenzer Schuko Steckdose Klappdeckel belastbar Strombegrenzer (Affiliate-Link) Das funktioniert für induktive Lasten sehr ordentlich und ist auch für den Außenbereich geeignet (z.B. Häcksler).
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Ich habe folgenden Anlaufstrombegrenzer für meine große Tischkreissäge und den Dickenhobel: Einschaltstrombegrenzer Schuko Steckdose Klappdeckel belastbar Strombegrenzer (Affiliate-Link) Das funktioniert für induktive Lasten sehr ordentlich und ist auch für den Außenbereich geeignet (z.B. Häcksler).
Das scheint qualitativ hochwertig zu sein, das würde ich auch nehmen.
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Probier mal eine große Kabeltrommel in die Steckdose und in die Kabeltrommel dann den Kompressor.
Das funktioniert zwar vermutlich, aber wenn Dich ein Elektriker dabei sieht, erschlägt er Dich ohne Rückfrage mit ebendieser Kabeltrommel.
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Und zwar zu recht.
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Hat mir mal ein Elektriker geraten

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Hat bei mir nicht geklappt. Träge Sicherung, sonst wird das nichts.
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Hat mir mal ein Elektriker geraten

Eine Kabeltrommel kann durch den erhöhten ohmschen Widerstand, durch die Länge des Leiters, zwar kurzfristige Spannungsspitzen dämpfen, aber wenn der Kompressor im oberen Leistungsbereich, also z. B. über 200 bar mehr Strom braucht und z. B. 20 Ampere oder sogar mehr dauerhaft benötigt, dann wird es gefährlich, denn dann erwärmt sich die Leitung und durch den erhöhten Widerstand muss der Kompressor dann noch mehr Energie (Ampere) aufwenden, um seine Leistung zu erreichen. Dann fällt erst recht die Sicherung und es kann sogar sehr heiß werden in der gewickelten Trommel. Also für einen solchen Doppel-Zylinder Kompressor mit hohen Leistungen (40 l/Min. !) im oberen Kompressionsbereich würde ich solche Tipps tunlichst nicht befolgen.
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Schön erklärt, ich mußte damals nur kurz eine große Flex laufen lassen.
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Falls jetzt jemand auf die Idee kommt, eine simple nachgeschaltete Sicherung mit Auslösecharakteristik "C" einzubauen; Das hilft nicht weiter, wenn im nahen ( ja, die Entfernung spielt auch eine Rolle) Sicherungskasten davor eine mit "B" steckt. Entweder die "B" Sicherung gegen "C" ersetzen (lassen), oder Anlaufstrombegrenzer.
[...] aber wenn der Kompressor im oberen Leistungsbereich, also z. B. über 200 bar mehr Strom braucht und z. B. 20 Ampere oder sogar mehr [...]
20A wird ein 230V Kompressor, mit Schukostecker, wohl nicht ziehen können/dürfen. Höchstens als Anlaufstrom oder auf der Niederspannungs- Seite (12V/24V). Für 20A ist m.W. die Schuko- Steckdose gar nicht geeignet. Und 20A (C) Sicherungen im Sicherungskasten sind auch nicht die Norm. Das setzt m.W. eine 2.5mm² Verkabelung für 25A voraus, wie für einen Herd. Und das bedeutet Festanschluß, keine Zwischenstecker. Sollte der Kompressor wirklich 20A benötigen, zurück damit. Das ist nichts für deutschen 230V Haushaltsstrom.
Bin aber kein Elektriker.
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Der Doppelzylinder Tuxing ist mit 2,2kW angegeben, was knappe 10A sind. Beim Starten des Kompressors liegt der Anlaufstrom wahrscheinlich über 50A, weswegen der (vermutliche B16 Automat) sofort auslöst. Ist bei ner großen Flex meist auch so. Da kann man das verhindern, indem man die Scheibe mal saftig auf dem Boden anrollt und das Gerät dann einschaltet. Geht beim Kompressor eher nicht.
D.h. lieber nen Anlaufstrombegrenzer nehmen oder den Trümmer gegen nen GX Pump tauschen, als den Sicherungsautomaten mit allen VDE konformen Maßnahmen umzurüsten. Dann hat man auch nur den einen Sicherungskreis umgerüstet und ist nicht mobil mit dem Ding.
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20A wird ein 230V Kompressor, mit Schukostecker, wohl nicht ziehen können/dürfen.
Eine Ferndiagnose ist schwierig, denn wie viel Strom das gute Stück im oberen Lastbereich wirklich zieht hängt vom Wirkungsgrad im Hochlastbereich ab. Denn oft bricht dieser bei einer bestimmten Last ein, also von anfänglich z. B. üblichen 80 % (das wären dann maximal ca. 14 Ampere bei 2,2 kW) auf z. B. 70 oder 65 % und dann schießen die Ampere plötzlich hoch, also bei 2,2 kW kann es dann schon auf 17 oder 18 Ampere hochgehen. Und wie der Wirkungsgrad im oberen Lastbereich ist, hängt von der Qualität des Produkts ab (z. B. vom Material). Aber ich würde mal sagen, dass ein Doppelzylinder-Kompressor der um 261,-- € bei Amazon verkauft werden kann, in der Herstellung wohl eher nur 80,-- € kostet und dass bei so einem umfangreichen Gerät. Da muss irgendwo gespart werden, würde ich annehmen, und man wird ihn wohl so konstruiert haben, dass bald über 310 Bar schluß ist mit der Leistungsreserve.
Es wäre daher möglich, dass schon irgendwo zwischen 250 und 280 Bar der Wirkungsgrad sukzessive nach unten gehen könnte.
Man müsste eben durchmessen wie viel Strom er bei welcher Last tatsächlich braucht, sonst spekulieren wir hier nur. -
Ich habe noch RICHTIGE Staubsauger mit 1,8 und 2,0kW (nicht diesen max. 0,8kW EU-Müll).
Wenn die starten, wird das Licht kurz dunkler.
Aber die in den 90ern verbauten 16A Sicherungsautomaten sagt dazu nichts, obwohl der Anlaufstrom kurzzeitig zwischen 25 und 30A liegen dürfte.
Vllt. ist in der Elektrik was Anderes im Argen...
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Aber die in den 90ern verbauten 16A Sicherungsautomaten sagt dazu nichts, obwohl der Anlaufstrom kurzzeitig zwischen 25 und 30A liegen dürfte.
Vllt. ist in der Elektrik was Anderes im Argen...
Die heutigen B16-Automaten haben einen Kurzschlussauslöser, der ohnehin erst beim 3- bis 5-fachen Nennstrom (48 bis 80 Ampere) bei ganz kurzen (Millisekunden) Einschaltstromspitzen auslöst. Kann sein dass diese Stromspitzen länger als nur Millisekunden andauern, bei Kompressoren unter Druck wohl nicht unüblich (nicht ganz mit einem Staubsauger zu vergleichen), dann kann er eben auslösen. Anlaufkondensatoren (bei Kompressoren üblich) können auch deutlich höhere kapazitive Einschaltstromstöße hervorrufen als das 3- bis 5-fache des Nennstroms.
In den 90er Jahren lösten die Sicherungen in der Regel sogar schneller aus, wenn man noch nicht die neuen Automaten hatte. Auch bei einer hoher Dauerlast lösen die Automaten i.d.R. erst ab 18 A aus. Ein "guter" Einschaltstrombegrenzer ( Elektrotechnik Schabus Anlaufstrombegrenzer Stück 300118 (Affiliate-Link) ) ist sicher das Erste was man versuchen kann (bei längeren Einschaltstromspitzen, mehrere Sekunden, gibt es hier aber u.U. auch Schwierigkeiten). Wie es dann beim maximalen Leistungsbereich aussieht muss man eben testen, vielleicht bleibt er ja unter 18 A. -
Hi ich habe heute so einen billigen Anlaufstrombegrenzer gekauft aber damit gibt es keinen Unterschied. Die Sicherung fliegt trotzdem.
Unitec 41748 uniTEC Einschaltstrombegrenzer (Affiliate-Link)
Die Sicherung fliegt ja nicht immer raus. Anscheinend spielt die Stellung der Kolben eine Rolle ob der Motor zu viel Strom braucht. Wenn der Kompressor läuft dann gibt es überhaupt keine Probleme. Es kann sein dass der Kompressor gleich läuft oder es fliegt 1-2 mal die Sicherung und dann läuft er. Ich kann ihn ohne Probleme dann auch bis 300 Bar pumpen lassen.
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Doch die Kabeltrommellösung?
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Ich habe folgenden Anlaufstrombegrenzer für meine große Tischkreissäge und den Dickenhobel: Einschaltstrombegrenzer Schuko Steckdose Klappdeckel belastbar Strombegrenzer (Affiliate-Link) Das funktioniert für induktive Lasten sehr ordentlich und ist auch für den Außenbereich geeignet (z.B. Häcksler).
Hier in der Gebrauchsanweisung steht dass dieser für Kompressoren nicht geeignet ist.
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Die heutigen B16-Automaten haben einen Kurzschlussauslöser, der ohnehin erst beim 3- bis 5-fachen Nennstrom (48 bis 80 Ampere) bei ganz kurzen (Millisekunden) Einschaltstromspitzen auslöst. Kann sein dass diese Stromspitzen länger als nur Millisekunden andauern, bei Kompressoren unter Druck wohl nicht unüblich (nicht ganz mit einem Staubsauger zu vergleichen), dann kann er eben auslösen. Anlaufkondensatoren (bei Kompressoren üblich) können auch deutlich höhere kapazitive Einschaltstromstöße hervorrufen als das 3- bis 5-fache des Nennstroms.
In den 90er Jahren lösten die Sicherungen in der Regel sogar schneller aus, wenn man noch nicht die neuen Automaten hatte. Auch bei einer hoher Dauerlast lösen die Automaten i.d.R. erst ab 18 A aus. Ein "guter" Einschaltstrombegrenzer ( Elektrotechnik Schabus Anlaufstrombegrenzer Stück 300118 (Affiliate-Link) ) ist sicher das Erste was man versuchen kann (bei längeren Einschaltstromspitzen, mehrere Sekunden, gibt es hier aber u.U. auch Schwierigkeiten). Wie es dann beim maximalen Leistungsbereich aussieht muss man eben testen, vielleicht bleibt er ja unter 18 A.In der Gebrauchsanweisung steht auch hier dass das Gerät nicht für Kompressoren geeignet ist. Aber auf Amazon ist in den Bildern wieder was anderes zu erkennen. Woher soll man da wissen ob das jetzt für einen Kompressor geeignet ist oder nicht? In der Anleitung steht nein aber in der Werbung wird behauptet dass der ASB 120 doch für Kompressoren geeignet ist. Hat irgendjemand Erfahrungen mit dem Anlaufstrombegrenzer und einem Kompressor?
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Ich gehe jetzt mal davon aus. dass das Eignungsprofil des Anlaufstrombegrenzers nicht auf kleine Hochdruckkompressoren abstellt, sondern eher auf die Zweizylinderkompressoren, die für große Luftmengen im Lackier, Sandstrahl und sonst. KFZ Bereich benötigt werden. Die haben ganz andere Motoren und Lastprofile. Was wir hier treiben würde ich eher mal mit dem Label "exotisch" abhandeln.
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